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  • ACME Animation Factory: Mario Paint meets Bugs Bunny - Leser-Test von Pipochi

    ACME Animation Factory: Mario Paint meets Bugs Bunny - Leser-Test von Pipochi Der Titel "ACME Animation Factory" lässt vermuten dass es sich bei diesem Spiel möglicherweise um einen Nachfolger zum innovativen "Tiny Toon: Cartoon Workshop" für das NES handelt, aber bei genauerer Betrachtung erinnert das Game dann doch eher an das berühmte Mario Paint aus dem Hause Nintendo. Die ACME Animation Factory ist nämlich kein Spiel im herkömmlichen Sinne sondern eine kleine Sammlung verschiedener Unterprogramme für kreative Köpfe. Was den Umfang und teilweise sogar die verwendeten Icons betrifft haben sich die Entwickler scheinbar recht schamlos beim großen Vorbild bedient, wobei die typischen Nintendo-Figuren hier durch die unterschiedlichsten Looney Tunes-Charaktere ersetzt werden.
    Wie Mario Paint ist auch die ACME-Fabrik ganz auf die spezielle SNES-Maus abgestimmt, welche für eine einigermaßen PC-ähnliche Bedienung sorgt. Notfalls kann hier übrigens auch der normale Controller verwendet werden, was sich in der Praxis aber keinesfalls als echte Alternative zur Maus und ihren beiden praktischen Tasten erweist.

    Im bunten Hauptmenü stellen bekannte Figuren wie Bugs Bunny, Schweinchen Dick oder Speedy Gonzales (die schnellste Maus von Mexiko *g*) jeweils verschiedene Unterbereiche vor. Das Spiel bietet insgesamt vier wichtige Abschnitte sowie ein Optionsmenü und die Speichermöglichkeit für selbstgeschaffene Werke. Nachwuchskünstler können sich so im Malprogramm austoben, eigene Lieder komponieren, die namensgebende Zeichentrick-Werkstatt aufsuchen oder sich mit einem Minispiel die Zeit vertreiben.
    Im Optionsmenü dürfen beispielsweise die Soundeffekte ausgeschaltet werden, man kann die Hintergrundmusik abstellen und die Geschwindigkeit des Mauszeigers je nach Wunsch verändern (es gibt drei Stufen).

    Nachwuchs-Rembrands, Graffitikünstler und geschickte Farbtopf-Rührer

    Im Zeichenbereich bekommt man ein leeres "Blatt" vorgesetzt und stellt schnell fest, dass man in diesem Spiel eine etwas ungünstigere Farbauswahl zur Verfügung hat als etwa in Mario Paint (es gibt z. B. keine vernünftigen Brauntöne). In einem Untermenü können jedoch aus jeder beliebigen Farbe neue Schattierungen erschaffen werden. Dabei kommen drei Schieberegler zum Einsatz, welche festlegen wie hoch der Anteil der drei zugrundeliegenden Farben rot, blau und grün ausfallen soll. Im Prinzip können die Spieler also alle existierenden Farbvarianten zusammenmixen, wobei das System aber gerade für jüngere Maler und unerfahrenere Künstler sicherlich nicht ganz einfach zu verstehen ist. Per Tastendruck kann nach missglückten Experimenten zum Glück jederzeit wieder der ursprüngliche Farbton hergestellt werden.

    Als Malwerkzeuge dienen Stifte in verschiedenen Stärken oder coole Sprühdosen, welche ebenfalls in einem Untermenü angeboten werden. Dort wird außerdem bestimmt wie "flüssig" die virtuelle Tinte sein soll, also wie schnell die Farbe aus dem Stift läuft wenn man die Maustaste gedrückt hält. Nach Missgeschicken können Fehler auf verschiedene Arten beseitigt werden: Ein spezielles Icon macht jeweils den letzten Schritt rückgängig, bei gedrückter rechter Maustaste taucht ein Radiergummi auf und mutige Zeichner können gleich das ganze Blatt "säubern" lassen, wobei ein paar nette Effekte zu sehen sind (die hier aber anders als in Mario Paint zufällig ausgewählt werden).
    Ein großer Pinsel ermöglicht das komplette Füllen geschlossener Flächen in der gewählten Farbe, was aber gerade bei kleineren Bereichen etwas Fingerspitzengefühl erfordert, weil man sonst danebenklickt.
    Fantasievolle Maler verzieren ihre Kunstwerke außerdem mit hübschen Mustern (die man auch selbst erstellen darf), welche sich unter anderem sehr gut als kleine quadratische Stempel eignen. Auf hübsche vorgefertigte Figuren, Pflanzen oder andere nützliche Symbole muss man anders als bei Mario Paint aber leider verzichten.
    Dafür können wenigstens Buchstaben aus verschiedenen Schrifttypen aufs Papier "gedruckt", geometrische Figuren wie Kreise oder Rechtecke eingezeichnet und Teile des Bildes mit einer Schere ausgeschnitten werden (zum Beispiel um sie anschließend zu drehen).
    Fertige Kunstwerke können zum Betrachten mit einigen netten Rahmen versehen werden und jeweils ein Gemälde wird auf Wunsch im Speichermenü für die Nachwelt festgehalten.
    Weniger kreative Leute können sich übrigens auch im integrierten "Malbuch" austoben, wo verschiedene Szenen aus dem fröhlichen Alltag der Looney Tunes-Helden auf den passenden Anstrich warten.

  • Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Asterix und Obelix Release: Asterix und Obelix Infogrames Entertainment S.A. (F) , Infogrames Entertainment S.A. (F)
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998729
ACME Animation Factory
ACME Animation Factory: Mario Paint meets Bugs Bunny - Leser-Test von Pipochi
http://www.gamezone.de/ACME-Animation-Factory-Classic-17423/Lesertests/ACME-Animation-Factory-Mario-Paint-meets-Bugs-Bunny-Leser-Test-von-Pipochi-998729/
19.09.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/12/acmeanimationfactory.jpg
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