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  • ATV: Quad Power Racing 2 im Gamezone-Test

    Leider kann die GC-Version von ATV2 auch nur mit fünf Computergegnern aufwarten.

    Playstation Spieler kennen die ATV-Reihe schon seit der PSX, wo das Game seinen Einstand feierte. Mit ATV 2 beschert uns Acclaim nun das dreckige Rennen voller Schlamm, Sand und Schnee auf allen Next-Gen Konsolen. Xbox Besitzer können sich über diesen Titel etwas mehr freuen als die Gamecube und PS2-Spieler, da diese Version statt mit fünf Gegnern gleich mit sieben Gegnern aufwarten kann, was die Rennen noch einen Tick spannender gestaltet. Allerdings hat man der Gamecube Version wenigstens das dauernde Ruckeln der PS2-Version abgewöhnt. Einzig wenn sich alle fünf Gegner direkt vor einem befinden und kräftig Schmutz aufwirbeln, kann man mit dem geschulten Auge einen ganz leichten Framerateneinbruch feststellen. Der fällt aber im Vergleich mit dem Dauerruckeln der PS2-Version nicht ins Gewicht. Vom Gameplay her allerdings unterscheiden sich die Versionen überhaupt nicht. Alle besitzen sie die gleichen Strecken, die gleiche Karriere und auch die gleichen Herausforderungen.

    Der Schwerpunkt von "ATV 2" liegt im Karriere-Mode sowie in den Herausforderungen, da dies die zwei Spielmodi sind in denen neue Bike's und Pisten freigeschaltet werden können. Die restlichen Spielmodi wie das Zeitrennen, das Einzelrennen oder der Arcade-Mode dienen nur dem Umstand die eigenen Fähigkeiten zu trainieren oder Bestzeiten einzufahren. Belohnungen gibt es keine dafür.
    Bei den Rennen im Karrieremode geht es nicht ausschließlich darum den ersten Platz zu erringen, sondern insgesamt darum eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen. Punkte gibt es für erfolgreich ausgeführte Stunts, von denen uns zu Beginn allerdings erst vier Stück zur Verfügung stehen, die restlichen wollen erst erarbeitet werden. Dabei sind die Stunts allesamt recht einfach auszuführen, es genügt eine der drei Stunttasten zu drücken und mit dem Analogstick einen bestimmten Stunt auszuwählen. In der Praxis allerdings kämpft man erst einmal etwas mit dem empfindlichen Timing. Zu früh gedrückt passiert nämlich überhaupt nichts, und zu spät gedrückt landet man ziemlich unsanft auf dem Boden. Mit etwas Übung aber hat man dies ziemlich schnell im Griff und kann sich den weiteren Features dieses Funracers widmen, wie dem seitlichen Kick in die Nierengegend des Konkurrenten. Dieser befördert den Gegner nämlich nicht nur von seinem Bike herunter, sondern beschert uns auch noch dessen gesammelten Turboboost, den man sich ansonsten recht schwer selbst erarbeiten muss. Allerdings ist dieser Turbo von der eher schwächlichen Sorte und beschleunigt das Bike nur unwesentlich.

    Der Spielspaß bei solch einem Game steht und fällt natürlich mit der Physik der Gefährte und dem Design der Strecken. Über beides kann man sich nicht beschweren. Die Physik nämlich glänzt nicht wegen ihres Realitätsbezugs als vielmehr wegen seiner guten Spielbarkeit. So ist es mit etwas Gefühl ohne Weiteres möglich das Bike auf den hinteren Rädern einen möglichst langen Wheelie ausführen zu lassen, oder umgekehrt auf den vorderen Rädern einen Stoppie. Unter zu Hilfenahme der linken Schultertaste kann man zudem auf den linken oder rechten Rädern balancieren, was umso mehr Punkte einbringt je länger wir diesen Zustand halten können. Einzig das nicht immer ansprechende Stuntsystem bleibt zu bemängeln, da einem dadurch so mancher Punkt durch die Lappen geht.
    Die gebotenen 15 Strecken glänzen vor allem durch ihr unterschiedliches Erscheinungsbild. So darf man nicht nur den staubigen Wüstensand umpflügen, sondern auch im Schlamm wühlen während es wie aus Eimern gießt oder im Schneegestöber den Gletscher entlang fetzen. Dabei ist es theoretisch möglich das komplette Gelände, also auch außerhalb der Piste, zu befahren. Es existieren also keine durchsichtigen Wände oder ähnliche Unschönheiten, allerdings wird man nach einer kurzen Warnung sich wieder auf die Piste zu begeben, automatisch dorthin teleportiert. Dies verhindert unfaires Abkürzen über längere Strecken, ermöglicht aber doch so manchen Trick, wie einen Sprung über eine Kurve hinweg, da das Game so nett ist und einem nicht mitten im Sprung wegteleportiert.

    Die gebotene Soundkulisse erreicht zwar guten Durchschnitt, schafft es aber nicht unbedingt einen vom Sofa zu reißen. Die gebotenen Musikstücke siedeln sich irgendwo zwischen Britten-Pop und Punk an und sind somit nicht mehr so richtig up to date, hat man sich an Entsprechendem inzwischen doch schon satt gehört. Noch dazu umfasst der gebotene Soundtrack nur magere sieben Titel, die man schon bald in und auswendig kennt.
    Ansonsten bekommt man Hauptsächlich die rauen Explosionsgeräusche der Zweitaktmotoren zu hören, die übrigens recht gelungen sind, sowie das Geschimpfe der Protagonisten, welches aber fast im allgemeinen Lärm untergeht. Die Umweltgeräusche hingegen beschränken sich auf Minimales, wie z.B. das Rauschen des Wassers.

    Die Steuerung darf man im Grunde als gelungen bezeichnen, orientiert sie sich doch an ähnlichen Systemen, währe da nicht die etwas unwillige Stuntmechanik, die ihren eigenen Willen zu besitzen scheint. So kommt es immer wieder vor, dass eigentlich korrekt angetippte Stunts nicht ausgeführt werden, erst das zweimalige Drücken des Analogsticks führt zum Erfolg. Lustigerweise tritt dieser Effekt auf allen drei Konsolen auf, es scheint sich also um eine programmiertechnische Unschönheit in der Steuerung selbst zu handeln, die hier zum Tragen kommt. Wie aber schon erwähnt fällt das nicht allzu sehr ins Gewicht, denn mit etwas Übung wird man dem Umstand schon Herr.

    Ein ganz besonderes Lob verdient der Multiplayer-Part von ATV 2, der mehr Spaß vermitteln kann als man auf den ersten Blick meinen könnte. Zum Einen sorgt die absolut ruckelfrei Bildwiedergabe für einen Teil des vermittelten Spaßes, zum Anderen die gebotenen MP-Modi, die nicht wie bei vielen anderen Games etwas aufgesetzt wirken, sondern wirklich designt wurden um Spaß damit zu haben. So hebt sich das MP-Einzelrennen noch nicht vom Standard ab, auch nicht das Duell, welches aber schon sehr spannend ist, während die Meisterschaft im Multiplayer-Mode wirklich gelungen ist. Diese erlaubt es nämlich den Spielern aus den bereits freigeschalteten Strecken eine komplett eigene Meisterschaft zu erstellen die sodann zu bestehen ist. Da man dort auch nicht auf die computergesteuerten Gegner verzichten muss, wird einem auch auf der Party mit Freunden (und Freundinnen natürlich) der komplette Spielspaß auch im MP-Mode geboten.

    ATV: Quad Power Racing 2 (GC)

    Singleplayer
    7 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    6/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Ausführlicher Karriere-Mode und ebenso ausführlicher Multiplayer-Part
    Hackelige Stuntmechanik
  • ATV: Quad Power Racing 2
    ATV: Quad Power Racing 2
    Publisher
    Acclaim Entertainment
    Release
    27.02.2003

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989150
ATV: Quad Power Racing 2
ATV: Quad Power Racing 2 im Gamezone-Test
Leider kann die GC-Version von ATV2 auch nur mit fünf Computergegnern aufwarten.
http://www.gamezone.de/ATV-Quad-Power-Racing-2-Classic-18402/Tests/ATV-Quad-Power-Racing-2-im-Gamezone-Test-989150/
28.02.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/07/4_1_3_.jpg
tests