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  • Ab durch die Hecke im Gamezone-Test

    Die Konsolen-Version bietet uns bei weitem nicht mehr so viel Abwechslung wie die gelungenere NDS-Version.

    2006 scheint das Jahr der Animationsfilme zu sein, denn noch nie zuvor waren so viele Trickfilme wie heuer in den deutschen Kinos zu sehen. Auch das Filmstudio DreamWorks, das sich längst einen Namen in diesem Bereich mit so erfolgreichen Streifen wie "Shrek" und "Madagascar" gemacht hat, ist mit "Ab durch die Hecke" mit von der Partie. Dass dieser Film auch mit einer entsprechenden Spielumsetzung daherkommt ist heutzutage schon fast selbstverständlich. Bleibt nur die Frage zu klären, ob die PS2-Spielversion sich in die Liste der mittelmäßigen Lizenzspiele reiht oder vielleicht doch aus diesem Durchschnitt herausragen kann. Die Antwort darauf erfahrt ihr in unserem Test.

    Ab durch die Hecke Ab durch die Hecke Oh Schreck, oh Schreck! Der halbe Wald ist weg und da steht nun 'ne Heck'! Genau das denken sich die Waldbewohner - unter anderem die Schildkröte Verne, das Eichhörnchen Hammy und das Stinktier Stella - in "Ab durch die Hecke", als sie von ihrem Winterschlaf aufwachen und feststellen müssen, dass ihr Revier nicht nur kleiner geworden ist, sondern zudem von einer hohen, endlos weiten Hecke begrenzt wird. Während die Tiere noch herumrätseln was es mit diesem Riesengebüsch auf sich haben könnte, stößt der zwielichtige Waschbär Richie zu ihnen und leistet Aufklärungsarbeit: Hinter der Hecke würden Menschen leben und diese hätten Futter ohne Ende. Also bräuchten sie nur mal kurz durch die Hecke und könnten sich dann die Bäuche ordentlich voll schlagen. Gesagt, getan und so beginnt für die Waldbewohner eine Diebesaktion, die es in sich hat.

    Ab durch die Hecke Ab durch die Hecke Diese Vorgeschichte, die für das Verständnis der Gesamtstory wichtig ist, wird in der Spielversion leider in keinster Form gezeigt oder erwähnt, sondern ist nur im Handbuch nachzulesen. Vielmehr befindet man sich gleich nach dem Starten des Spiels mitten in einer Raubaktion und soll mit der Schildkröte Verne und dem Waschbären Richie in den Garten von Gladys, der Vorsitzenden der Hauseigentümergemeinschaft, einbrechen. Ein richtiges Gefühl für die Story kommt aufgrund der vollkommenen Ausblendung der Vorgeschichte kaum auf und zudem wird man nach einigen hintereinander folgenden Spielabschnitten in den Level "Wald" befördert, welcher als Heimatbasis dient. Von nun an kommen selten zusammenhängende Spielabschnitte vor, sondern eher einzelne Levels, von welchen man nach Beendigung wieder zurück in die Heimatbasis katapultiert wird. Im "Wald" kann man dann neben dem neuen und den bereits gespielten Levels auch freigeschaltete Minispiele auswählen. Es ist zwar löblich, dass man die Möglichkeit hat bereits durchgespielte Spielabschnitte immer wieder besuchen zu können, doch die Entwickler hätten die Entscheidung, wann man in das Levelauswahlmenü zurückkehren will, dem Spieler überlassen sollen. So aber wird das Spiel immer wieder mittendrin unterbrochen, was dazu führt, dass man kein richtiges Feeling für die Story und das Gameplay entwickeln kann. Als Spieler hat man deshalb das Gefühl einzelne Minispiele zu bestreiten als Levels im Geschichtsmodus durchzuspielen.

    Vier gewinnt! Oder doch nicht?

    Ab durch die Hecke Ab durch die Hecke Als spielbare Charaktere stehen euch in "Ab durch die Hecke" neben dem gerissenen Waschbären Richie und der neurotischen Schildkröte Verne das naive Eichhörnchen Hammy und das zynische Stinktier Stella zur Verfügung. Ihr habt zwar die Auswahl zwischen vier Spielfiguren, doch im Grunde genommen ist es egal welchen Charakter ihr nimmt. Das liegt daran, dass diese Vier sich alle gleich steuern lassen und keine speziellen Bewegungen und Fähigkeiten drauf haben. Somit beinhaltet das Spiel weder Aufgaben, die nur ein bestimmtes Tier erfüllen kann, noch Missionen, die nur durch das Zusammenspiel mehrerer Charaktere erfüllt werden können. Ein Muss ist der Wechsel des Charakters also nicht, sondern leider lediglich eine nette Beigabe. Daher könnt ihr euch einfach eure Lieblingsfigur aussuchen und mit diesem das gesamte Spiel bestreiten. Es ist wirklich schade und ärgerlich, dass die Entwickler mehrere steuerbare Figuren ins Spiel eingebaut, diesen aber keine unterschiedlichen Bewegungen, Eigenschaften und Fertigkeiten verpasst haben. Negativ auswirken tut sich so ein Versäumnis natürlich aufs Gameplay und den Spielspaß und lässt zudem das Levelspielprinzip wenig sinnvoll erscheinen: jeder Spielabschnitt kann nämlich nur im Zweierteam bestritten werden (Verne/Richie oder Hammy/Stella). Da ihr im Solomodus aber niemals gezwungen seid, die Charaktere zu wechseln und selten in eine Situation kommt, in der ihr einen Mitstreiter braucht (auch nicht im Kampf, denn diese gestaltet sich recht einfach), ist das Muss, im Solomodus immer als Duo zu spielen, nicht nur unnötig, sondern meist auch dank der dümmlichen KI mehr hinderlich als nützlich. Beispielsweise ist es einfach nur nervtötend, dass der von der KI gesteuerter Mitstreiter immer wieder Alarm an den Bewegungsmeldern auslöst. Wollt ihr das Spiel aber nicht alleine, sondern zusammen mit einem Kumpel zocken, dann ist es natürlich von Vorteil, dass man jeden Level zu zweit durchspielen kann.

    Ab durch die Hecke zum Klauen

    Ab durch die Hecke Ab durch die Hecke Eure Hauptaufgabe in "Ab durch die Hecke" besteht natürlich im Klauen. Dass die Raubzüge dank verschiedenster Hindernisse erschwert werden ist anzunehmen und in der Tat gibt es im Spiel auch zahlreiche Hürden, die genommen werden müssen, um endlich an die Leckereien ranzukommen. Zunächst müsst ihr natürlich erst in das entsprechende Haus einbrechen, um an das Futter ranzukommen. Hierfür müssen erst Sicherheitsanlagen (wie Bewegungsmelder und Laser) überwunden, Statuen, die einen niederstrecken oder betäuben können, gemieden und natürlich den Fallen vom Kammerjäger Kevin, den Gladys angeheuert hat, ausgewichen werden. Hinzu kommen dann noch zahlreiche tierische Gegner, die ihr plätten müsst. Kammerjäger Kevin stellt nämlich nur fiese Fallen auf, sondern hat auch einen Gedankenkontrollen-Kappen entwickelt, mit Hilfe derer er andere Tiere, wie zum Beispiel Ratten, auf die Langfinger hetzt. Erwehren können sich diese Vier aber nicht nur mit Hockey- und Golfschlägern, sondern auch mit Waffen wie dem Ping-Pong- oder Eiswerfer. Die Kämpfe gestalten sich sowohl gegen zahlreiche als auch große Gegner selten schwierig, da man die Feinde zum einen von weitem anvisieren und sich ihrer so schnell entledigen kann und zudem büßt ihr bei Treffern wenig Gesundheitspunkte ein. Außerdem gibt es in jedem Level ausreichend viele Leckereien (Nacho-Chips und Pizzen), mit Hilfe derer ihr eure Gesundheitsanzeige schnell wieder auffüllen könnt.

  • Ab durch die Hecke
    Ab durch die Hecke
    Developer
    Edge of Reality
    Release
    21.06.2006

    Aktuelles zu Ab durch die Hecke

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von For Honor Release: For Honor Ubisoft , Ubisoft Montreal
    Cover Packshot von Conan Exiles Release: Conan Exiles
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Ab durch die Hecke
Ab durch die Hecke im Gamezone-Test
Die Konsolen-Version bietet uns bei weitem nicht mehr so viel Abwechslung wie die gelungenere NDS-Version.
http://www.gamezone.de/Ab-durch-die-Hecke-Spiel-17365/Tests/Ab-durch-die-Hecke-im-Gamezone-Test-990851/
14.07.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/07/93_b.jpg
tests