Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Ace Combat: The Belkan War im Gamezone-Test

    Intelligente Gegner, spannende Dogfights und eine leicht zugängliche Steuerung zeichnen diesen Titel aus.

    Es ist wieder Zeit die Lederkombi anzuziehen, die Waffensysteme scharf zu machen und sich in die Lüfte zu erheben um die Konflikte auf militärische Art und Weise zu lösen. Mit "Ace Combat: The Belkan War" steht uns ein weiterer Teil der Serie ins Haus der sich zwar optisch kaum vom Vorgänger unterscheidet, im Detail aber einiges zugelegt hat, besonders was die Gegner-KI betrifft. Ansonsten jedoch bietet uns der Titel genau das was man von ihm erwartet, nämlich schnelle und spannende Luftkämpfe bei nicht zu kurzen Einsätzen, hektische Funksprüche und einen Flügelmann der seinen Namen wirklich verdient und uns gerne beherzt unter die Arme greift. Was also spricht dagegen sich erneut in den Kampf zu stürzen?

    Feind auf Neun Uhr

    Der Hangar Der Hangar Nach der wirklich schlechten Vorstellung von Taito und ihrem "Over G Fighter" für die Xbox 360, welches die Erwartungen nicht mal im Ansatz erfüllen konnte, stellt "Ace Combat: The Belkan War" aus dem Hause Namco einen wahren Lichtblick dar. Denn diese Arcade Flugsimulation glänzt mit einer herrlich zugänglichen Steuerung die den Spieler nicht mit irgendwelchem Schwerkraftfeatures belästigt oder überkomplizierte Waffensysteme parat hält, sowie einer Gegner-KI die uns spannendere Luftkämpfe garantiert als in allen Vorgängertiteln der Serie. Diese nämlich haben nicht nur geniale Flugmanöver drauf, sie arbeiten auch recht gut zusammen und man muss sich schon genau aufpassen um ihnen nicht in die Falle zu tappen. Umso schöner, dass auch die Fähigkeiten unseres Flügelmannes zugelegt haben, den wir per Digikreuz Befehle erteilen können die dieser auch sofort und akkurat ausführt. Er setzt alles daran uns zu verteidigen wenn wir entsprechenden befehl gegeben haben und stürzt sich auf der Stelle ins Gefecht wenn wir den Befehl zum Angriff geben. So müssen Flügelmänner funktionieren, dann klappt es auch mit dem Krieg.

    Die Cockpitsicht Die Cockpitsicht Geschichtlich ist die fiktive Story zum Belkan War ein Jahrzehnt vor dem letzten "Ace Combat" angesiedelt, befindet sich also in der alternativen Vergangenheit des Jahres 1995. Während der Einsätze bekommen wir vor allem im Briefing erklärt was, wo und warum abgeht, ohne dass sich dies jedoch zu sehr auf die Missionen selbst auswirkt. Man versäumt auch nichts wenn man das Briefing einfach übergeht oder die durchaus gelungenen Cutscenes überspringt, denn die Einsätze selbst sind immer nach dem gleichen Muster gestrickt. Egal wo auf der Welt wir uns befinden, im Einsatzgebiet gibt es grundsätzlich gelbe und rote Ziele, welche die sekundären und primären Missionsziele darstellen. Sobald alle primären Ziele abgeschossen sind, wobei es sich um feindliche Flugzeuge ebenso handeln kann wie um Stellungen am Boden, gilt die jeweilige Mission als erfüllt. Um jedoch das Maximum an virtuellem Lohn herauszuschlagen empfiehlt es sich vorher die sekundären Ziele auszuschalten, denn nur mit dem entsprechendem Bargeld können wir uns die neu freigeschalteten Kampfflugzeuge leisten sowie zugehörige "besondere Bewaffnung". Allerdings trifft man damit mehr den Nerv der Sammler als den des Strategen, denn die diversen Flugzeuge fliegen sich recht ähnlich, Unterschiede muss man regelrecht mit der Lupe suchen. So kommt es, dass man lange Strecken des Spiels durchaus mit einem einzigen Flugzeug durchstehen kann, ohne dass jemals die Notwendigkeit besteht dieses zu wechseln. Anders jedoch verhält es sich mit den Waffensystemen, denn das mit dem wir Anfangs unterwegs sind ist nicht besonders schlagkräftig. An dieser Stelle lohnt es sich zuerst das sauer verdient Geld zu investieren und neue Lenkraketen mit erhöhter Agilität anzuschaffen sowie sich wenigstens eine Sorte vernünftige Bomben für die Bodenziele zuzulegen.

    Technisches

    Die Frontkamera Die Frontkamera Doch das was so richtig Spaß macht am aktuellen Ace Combat ist die Kombination aus der schnellen Action, der mitreißenden Inszenierung dieser sowie der zugänglichen Steuerung die einem die volle Kontrolle über das Kampfflugzeug gibt. Dies ist zwar nicht immer so ganz realistisch, denn die Manöver die wir hinlegen können würde wohl kein echter Pilot überleben, macht dafür umso mehr Spaß und sorgt für die spannenden Dogfights die man von einem Titel wie diesem erwarten darf. Mit verantwortlich für die Atmosphäre sind die vielen Funksprüche die wir während der Einsätze empfangen und die uns ständig über das Geschehen auf dem Laufenden halten. Unterstützt von den wahrlich beeindruckenden Triebwerken die ihre Kraft angenehm lautstark demonstrieren und der praktisch immer ruckelfreien Grafik fühlt man sich von der ersten Sekunde an richtig ins Geschehen involviert.

    Das Replay Das Replay Auch wenn die Flugzeuge selbst durchaus noch etwas mehr Details vertragen hätten, kann man sich über die gebotene Grafik keinesfalls beschweren. So lange man nicht zu tief fliegt sehen die Landschaften recht gut aus, gefallen durch ihre vielen Unebenheiten und den darauf verteilten Strassen und Anlagen, erst wenn man sich dem Grund nähert erkennt man die etwas matschigen Texturen. Trotzdem muss man deutlich sagen, dass sich die Grafik im Detail im direkten Vergleich mit dem Vorgänger durchaus weiter entwickelt hat. Besonders schön anzusehen sind die Kondensfahnen der abgefeuerten Raketen sowie die explodierenden Flugzeuge, welche mitunter erst Feuer fangen, langsam zu sinken beginnen bevor es sie in ihre Einzelteile zerlegt. Und so richtig spektakulär wird es, wenn wir es nicht mehr rechtzeitig schaffen den Wrackteilen auszuweichen, die so zu tödlichen Geschossen werden.

    Die Verfolgersicht Die Verfolgersicht Aber auch die Soundkulisse weiß zu gefallen, wenn der Äther voller hektischer Funksprüche ist, die Triebwerke auf maximaler Leistung den Himmel zum glühen bringen während am Boden die Sirenen heulen und die Explosionen die Dämmerung erhellen. Wenn dann noch der Feind die Radarstörgeräte einschaltet und sich die Stimme unseres Flügelmannes überschlägt, dann ist es der richtige Zeitpunkt sich an den Bossgegner zu machen und den Helden in sich herauszukehren. Denn erst wenn das Spiel all seine Register zieht merkt man wie gut gelungen das Gameplay ist, welches einen fordert ohne die Frustschwelle zu überschreiten.

    Das Briefing Das Briefing Bei der Steuerung kann man zwischen zwei Arten wählen, wobei die für die Anfänger auch wirklich nur absoluten Neueinsteigern zu empfehlen ist die noch nie ein ähnlich gelagertes Spiel gezockt haben. Der Haken an der Steuerung für noobs ist nämlich, dass man das Flugzeug nicht rollen kann, es wird alleine mit dem linken Analogstick gesteuert. Das reicht zwar aus um einen bestimmten Punkt auf der Karte zu erreichen, in den fordernden Luftkämpfen hat man damit aber keine Chance. Darum besser die Profisteuerung gewählt, welche uns erlaubt das Flugzeug per L2 und R2-Taste zu rollen. Die darüber liegenden R1 und L1-Tasten sind für den Schub reserviert, wobei das Flugzeug bei Nichtbetätigung dieser immer mit halber Kraft fliegt und so gegen das ohnehin kaum vorkommende Abschmieren sichert. Mit der X und O-Taste haben wir direkten Zugriff auf das Maschinengewehr sowie das ausgewählte Waffensystem, meist Luft-Luft oder Luft-Boden Raketen oder Bomben. Das elektronische Zielsystem kann Gegner schon weit vor erreichen der Schussentfernung erfassen, was wegen dessen einfacher Ausführung auch dringend notwenig ist. Denn erfasst wird grundsätzlich das Ziel welches zuerst in den Waffenkursor läuft, nicht aber das nächst gelegene. Da ist es im Spiel schon immer wieder nötig das Zielsystem neu zu starten um auch den gewünschten Gegner im Visier zu haben, statt irgendein Sekundärziel.

    Volltreffer! Volltreffer! An Kameraperpsektiven werden uns drei Stück geboten, welche sich allesamt auch zum Spielen eignen. Die authentischste ist natürlich die Inboard-Kamera, welche uns die direkte Sicht aus den Augen des Piloten bietet, wobei wir diese noch zusätzlich mit dem rechen Stick steuern können. So ist es möglich seitlich oder nach oben aus dem Flugzeug zu blicken. Die meiste Übersicht aber bietet uns die Kamera an der Spitze des Flugzeuges mit eingeblendeten Waffensystemen. Am spektakulärsten hingegen ist die Verfolgerkamera, welche uns nicht nur das oder die Triebwerke bei der Arbeit zeigt, man vermeint auch mitten in deren Schallkegel zu fliegen, so laut dröhnen die Turbinen.

  • Ace Combat: The Belkan War
    Ace Combat: The Belkan War
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Release
    20.09.2006

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Iron Man Release: Iron Man Sega , Secret Level
    Cover Packshot von Jurassic: The Hunted Release: Jurassic: The Hunted
    Cover Packshot von Jak and Daxter: The Lost Frontier Release: Jak and Daxter: The Lost Frontier Sony Computer Entertainment , High Impact Games
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
990876
Ace Combat: The Belkan War
Ace Combat: The Belkan War im Gamezone-Test
Intelligente Gegner, spannende Dogfights und eine leicht zugängliche Steuerung zeichnen diesen Titel aus.
http://www.gamezone.de/Ace-Combat-The-Belkan-War-Spiel-17402/Tests/Ace-Combat-The-Belkan-War-im-Gamezone-Test-990876/
09.08.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/08/TV2006080911280400.jpg
tests