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  • Act of War: Direct Action im Gamezone-Test

    Ein fulminantes Fest für Fans der ehemaligen Westwood-Studios und klassischer Echtzeit-Strategie.

    Wenn man als Spieledesigner kein hohes Risiko eingehen möchte oder es einem schlichtweg am nötigen Ideenreichtum fehlt, dann macht man mit einem hochwertigen Klon sicherlich nicht viel falsch. Das französische Studio Eugen Systems demonstriert dieses Geschäftsprinzip mit "Act of War" sehr deutlich und liefert gleichzeitig eine astreine Hommage an die legendäre Command & Conquer-Serie ab.

    Act of War: Direct Action Act of War: Direct Action Wenn es um Öl geht, dann verstehen die großen der Welt keinen Spaß mehr. Schon gar nicht dann, wenn es ein russischer Terrorist auf das schwarze Gold abgesehen hat und den Ölpreis seit Monaten in Schwindel erregende Höhen treibt. Richtig unangenehm wird die Situation aber erst durch die Invasion amerikanischer Großstädte von einem so genannten "Konsortium" und ersten militärischen Konflikten auf dem eigentlich so gut beschützten Boden der Vereinigten Staaten. Wie gut, dass es die "Task Force Talon" gibt, ein geheimes Spezialkommando, das der feindlichen Übernahme der Weltmacht einen feurigen Strich durch die Rechnung machen wird.

    Generäle: Es herrscht Alarmstufe Rot!

    Act of War: Direct Action Act of War: Direct Action Nicht nur die Story des Spiels könnte aus der Feder der kalifornischen C&C-Schöpfer stammen, auch die Präsentation selbiger wurde nach altem Vorbild realisiert: Vor und nach jeder der insgesamt 33 Missionen wird euch der Verlauf der durchweg spannenden Geschichte in Form aufwendig produzierter Videos mit echten Schauspielern vermittelt. Sofort kommen nostalgische Erinnerungen an alte Helden und Feinde wie Yuri, Tanja und Romanov aus "Alarmstufe Rot" hoch und sorgen für die richtige Atmosphäre. Der langjährige Echtzeit-Fan verbindet Zwischensequenzen dieser Art automatisch mit den Kultklassikern des Genres und fühlt sich genau deshalb auch sehr schnell bei "Act of War" heimisch. Sogar während der einzelnen Missionen werden euch immer wieder kurze Filmsequenzen am Bildschirmrand eingeblendet und werten die gegenwärtige Spielsituation dramaturgisch sehr gelungen auf. Alle Videos kommen sehr glaubhaft rüber und sind mit jeder Menge digitaler Trickeffekte aufgepeppt worden, zudem hat man sich bei der deutschen Lokalisierung der Filmchen sehr viel Mühe gegeben und die Schauspieler hervorragend synchronisiert.

    Klassisches aber deshalb gelungenes Gameplay

    Act of War: Direct Action Act of War: Direct Action Spielerisch wissen alte Hasen schon jetzt ganz genau, wie sich "Act of War" spielt. Nämlich genau so wie die Klassiker der ehemaligen Westwood Studios. Dass solch eine Eigenschaft nicht unbedingt schlecht sein muss, bestätigen die sehr hohen Wertungen dieser Inspirationsgeber. Trotzdem hat "Act of War" seine Hausaufgaben gemacht: Die künstliche Intelligenz der Einheiten stimmt, die Spielbalance ist größtenteils sehr ordentlich und gerade aufgrund des altbekannten Gameplays hat man keinerlei Probleme - weder beim Einstieg noch in den letzen Missionen. Einige spielerische Nuancen hat man dann aber doch verändert, hauptsächlich in Sachen Ressourcenmanagement: Haupteinnahmequelle der wertvollen US-Dollars ist natürlich das Öl, welches mit Hilfe von Bohrtürmen und Raffinerien an mehreren Punkten auf der Spielkarte gewonnen werden kann. Zusätzlich spülen besetzte Banken in Großstädten zusätzliches Geld in die Kriegskasse, jedoch sind Karten mit dieser Möglichkeit relativ selten. Die kleine, aber feine Neuerung in dieser Hinsicht betrifft die Infanterie: Sobald die feindlichen Kämpfer genug Schaden genommen haben, ergeben sie sich und können als Kriegsgefangene einkassiert werden. Diese unblutige Option bringt zusätzliches Geld in eure Kasse und sollte deshalb nicht unterschätzt werden. Besonders im Mehrspielermodus sind schwer verletzte und damit gefangene Gegner weitaus wichtiger als tote. Natürlich kann man seinem Gegner diese Strategie vermiesen, indem man Sanitäter mit Hubschraubern zu den Verwundeten bringt und sie somit wieder kampffähig macht oder von der Front abtransportiert. Überhaupt spielen Soldaten eine wichtige Rolle, da die Kämpfe sehr häufig in urbaner Umgebung stattfinden und die zahlreichen Häuser als lebenswichtige Deckung verwendet werden müssen. Ist ein Haus bereits vom Gegner besetzt worden, könnt ihr Spezialeinheiten oder Scharfschützen einschleusen und das Gebäude somit für euch gewinnen.

    Jede Menge Einheiten und Upgrades

    Act of War: Direct Action Act of War: Direct Action Im Spiel finden sich drei verschiedene Fraktionen auf dem schön inszenierten Kampfschauplätzen wieder: Eure Spezialkämpfer der Task Force Talon, deren Verstärkung in Form der U.S. Army und natürlich der gemeinsame Feind, das terroristisch veranlagte Konsortium. Spielbar sind während der Kampgange lediglich die ersten beiden Parteien, wobei der Fokus ganz klar auf der Task Force Talon liegt. Eine eigene Kampagne aus der Sicht des Konsortiums ist nicht vorhanden, diese Fraktion kann lediglich im Mehrspielermodus gesteuert werden. Natürlich ziehen neben den vergleichsweise ziemlich effektiven Soldaten auch jede Menge Panzer, Buggys, Hubschrauber und sogar ein paar futuristische Roboter- und Drohneneinheiten für euch in den Kampf. Die Spielbalance ist dabei ganz gut gelungen, jede Fraktion verfügt über einige zentrale Vor- und Nachteile, was besonders im Mehrspielermodus zum Experimentieren einlädt.

    Act of War: Direct Action Act of War: Direct Action Die Gebäude der Basis sind ebenfalls sehr genretypisch ausgefallen: Die Kaserne produziert Infanterie, die Fahrzeugfabrik alles was vier Räder hat und mit der Raffiniere dürfen weitere Öltanker in Richtung Ölquelle geschickt werden. Die Verfügbarkeit neuer Einheiten und Gebäude sowie deren Aufrüstung wird durch typische Upgrades in der Hauptbasis erweitert, was im Genre ebenfalls absolut nichts Neues ist. Manche Fahrzeuge lassen sich auch einmalig oder mehrfach verändern - so kann beispielsweise ein Panzer in den Luftabwehr- oder Spähdrohnen-Modus per simplen Mausklick umgeschaltet werden. Umso weiter ihr eure Forschungen und den Ausbau der Basis vorantreibt, umso effektivere Waffen und Technologien stehen zur Verfügung. Dabei dürfen natürlich auch die Superwaffen nicht fehlen: Vom Tarnbomber über Babyatombomben und künstlichem Ebola-Fieber bis hin zu Killerdrohnen und Nanowellen ist alles dabei, was sich der moderne Feldherr von Welt so wünscht.

  • Act of War: Direct Action
    Act of War: Direct Action
    Publisher
    Atari
    Developer
    Eugen Systems
    Release
    17.03.2005

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Act of War: Direct Action
Act of War: Direct Action im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Act-of-War-Direct-Action-Spiel-17440/Tests/Act-of-War-Direct-Action-im-Gamezone-Test-990210/
21.03.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/03/ACTOFWAR_2005-03-18_18-11-48-32.jpg
tests