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  • Act of War: High Treason im Gamezone-Test

    Das Addon zum Überraschungshit: Lohnt sich der Kauf für die Echtzeit-Fans der alten Schule auch diesmal?

    Mit dem Überraschungshit "Act of War" haben die französischen Entwickler von Eugen Systems vor einem Jahr sehr eindrucksvoll demonstriert, dass ein gut gemachter und optisch aufwendig inszenierter "Command & Conquer"-Klon jede Menge Spaß machen kann. Absolut pünktlich erscheint nun genau ein Jahr später das Addon namens "High Treason". Lohnt sich der Kauf für die Echtzeit-Fans der alten Schule auch diesmal?

    Act of War: High Treason Act of War: High Treason Die Jungs der "Task Force Talon" haben es wirklich nicht leicht: Gerade eben wurde noch die Welt von ihnen vor den größenwahnsinnigen Machenschaften des so genannten "Konsortium" gerettet und ein paar Monate später stehen sie selbst wegen Hochverrats auf der Liste der meistgesuchten Terroristen. Dabei sollte das Spezialkommando eigentlich nur den Präsidenten beschützen, doch als dieser bei einem Anschlag umkommt, schiebt eine hinterhältige Verschwörung in den obersten Reihen der Regierung ihnen die ganze Schuld für das Desaster in die Schuhe. In der Haut von Sergeant Major Jefferson und Lieutenant Vega versucht ihr nun die Anschuldigung des Hochverrats aufzuklären und gleichzeitig die Drahtzieher dingfest zu machen. Doch die sind euch bereits einen großen Schritt voraus und wollen zu allem Übel auch noch einen tödlichen Killervirus auf die Menschheit loslassen. Nur gut, dass die Jungs von der "Task Force Talon" die Besten der Besten sind und den Terroristen ein weiteres Mal einen feurigen Strich durch die Rechnung machen werden.

    Wirklich schade, dass man bei "High Treason" im Gegensatz zum Vorgänger auf die hervorragend inszenierten Zwischensequenzen mit echten Schauspielern verzichtet hat und stattdessen nur vorgerenderte Landkarten und 3D-Animationen zwischen den Missionen einstreut. Die kultige "Command & Conquer"-Stimmung des Originals verblasst dadurch ein wenig, jedoch setzt man in Sachen Gameplay weiterhin auf eine ordentlich aufgemotzte Hommage an Westwoods Echtzeit-Legende.

    Generäle: Es herrscht Alarmstufe Rot!

    Act of War: High Treason Act of War: High Treason Wieder einmal geht es um den Kampf gegen futuristisch ausgestattete Super-Terroristen, welche in einer umfangreichen Kampagne zur Strecke gebracht werden müssen. In stattlichen 34 Einsätzen könnt ihr euer strategisches Geschick unter Beweis stellen, allerdings spielen manche dieser Kapitel auf derselben Karte, sind also eigentlich nur nochmals unterteilte Missionen. Trotzdem hat man hier jede Menge zu tun und ganz besonders der abwechslungsreiche und spannende Ablauf der Aufträge fesselt wie bereits beim Vorgänger. Dabei sollte man sich aber nicht vom Ersteindruck verwirren lassen: Während die ersten paar Missionen fast schon lächerlich einfach und sehr dürftig in Szene gesetzt wurden, geht es gegen Ende der Kampagne absolut fesselnd und mit Bildschirm füllenden Explosionen so richtig zur Sache. Die Einsätze wechseln sich sehr angenehm durch klassischen Basisbau und spezielle Stealth-Missionen ab, teilweise sogar innerhalb eines einzigen Auftrages.

    Act of War: High Treason Act of War: High Treason Natürlich haben sich die Entwickler auch für die Einheiten ein paar Neuerungen einfallen lassen und damit jetzt auch Seeschlachten und den Einsatz von Söldnertrupps möglich gemacht. Letztere können nach dem Bau oder der Eroberung des dazugehörigen Gebäudes für eine gute Stange Geld jederzeit an beliebiger Stelle auf der Karte abgesetzt werden. Neben Sonderkommandos für den Überraschungsangriff auf Infanteristen sind sogar verschiedene Panzer und Luftabwehrgeschütze verfügbar. Mit einem einzigen Klick kann man somit in brenzligen Situationen sofort für Nachschub sorgen oder einen hinterhältigen Heckenschützen auf den Gegner loslassen - genügen Kleingeld vorausgesetzt. Die Seeschlachten wiederum kommen durch U-Boote, Helikopter, Flugzeugträger und speziellen Raketen-Aufklärer so richtig in Fahrt. Auch die speziell um dieses neue Spielelement konstruierten Solomissionen konnten uns voll und ganz überzeugen.

    Act of War: High Treason Act of War: High Treason Ein gewaltiger Unterschied zum Original ist allerdings der deutlich erhöhte Schwierigkeitsgrad: Während sich man sich vor einem Jahr auf der einfachsten Einstellung noch sehr entspannt und zielstrebig über die Spielkarten ballerte, wird man bei "High Treason" nur mit größter Anstrengung und Konzentration erfolgreich sein. Das Missionsdesign verzeiht nahezu keinen Fehler mehr und wer mit seinen Mannen die falsche Abzweigung nimmt, darf meist gleich ganz von vorne anfangen. Stellenweise hatten wir beim Spielen der Kampagne wirklich unschöne Frustgefühle, was gerade in Hinblick auf den hervorragend ausbalancierten Vorgänger dann doch etwas verwunderte. Besonders in den Schleichmissionen ist es nahezu unmöglich den Auftrag beim ersten Anlauf zu schaffen - ein derartiges "Try'n'Error"-Spieldesign muss nun wirklich nicht sein.

    Ansonsten ist das klassische Echtzeit-Gameplay des Titels erhalten geblieben, immer noch werden die bitter nötigen Dollars durch die Einnahme von Ölquellen, Gebäuden oder die Gefangennahme von feindlichen Soldaten kassiert und davon fleißig Häuser und Einheiten produziert. Bis auf die oben genannten Änderungen spielt sich "High Treason" eigentlich genau wie der Vorgänger, was nicht unbedingt schlecht sein muss. Im Gegenteil: Die Fans werden sich sogar genau darüber freuen.

    Genrestandard: Der Mehrspielermodus

    Act of War: High Treason Act of War: High Treason Selbstverständlich dürft ihr euch auch diesmal über das Internet oder im lokalen Netzwerk mit den drei verfügbaren Fraktionen bekriegen. Realisiert wurde der Modus mit Hilfe der bekannten Gamespy-Infrastruktur, in der Praxis funktionierte er aber durchweg sehr gut. Neben klassischen Duellen sind auch Teamspiele oder Massenschlachten für bis zu acht Spieler gleichzeitig möglich und das Addon bringt neben den neuen Einheiten sogar völlig neue Spielvarianten wie die "SCUD-Raketen Jagd", "Marine" oder "Marine One Down" mit. Insgesamt stehen 17 neue Deathmatch-Karten zur Verfügung und für die völlig neuen Seeschlachten hat man nochmals zehn speziell darauf ausgelegte Karten entwickelt. Darüber hinaus hat man nun jede Menge Optionen für den Mehrspielermodus integriert, somit lässt sich ab sofort auch einstellen, ob man Superwaffen und Kriegsgefangene zulassen möchte oder eben nicht.

    Die Grafik von "High Treason" ist im Prinzip identisch zum Original und zaubert auch diesmal ein dreidimensionales Feuerwerk auf den Bildschirm. Das Spiel bietet eine zeitgemäße und mit jeder Menge Effekten gespickte Grafik, die auf höchster Detailstufe absolut überzeugen kann. Ganz besonders die enormen Zoom-Möglichkeiten kommen diesmal während der Seeschlachten hervorragend zur Geltung, da man auf hoher See der Übersicht wegen sehr weit hinauszoomen, sich auf den kleinen Inseln aber weiterhin jeden einzelnen Soldaten direkt vor die Linse holen kann.

    Act of War: High Treason (PC)

    Singleplayer
    8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    hochexplosive Grafik
    klassisches C&C-Gameplay
    gute KI
    abwechslungsreiches Missionsdesign
    neue Seeschlachten und Söldnertrupps
    guter Mehrspielermodus
    deutlich höherer und stellenweise frustrierender Schwierigkeitsgrad
    keinerlei Genre-Neuerungen
    keine Video-Zwischensequenzen mehr
  • Act of War: High Treason
    Act of War: High Treason
    Developer
    Eugen Systems
    Release
    23.03.2006

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990715
Act of War: High Treason
Act of War: High Treason im Gamezone-Test
Das Addon zum Überraschungshit: Lohnt sich der Kauf für die Echtzeit-Fans der alten Schule auch diesmal?
http://www.gamezone.de/Act-of-War-High-Treason-Spiel-17441/Tests/Act-of-War-High-Treason-im-Gamezone-Test-990715/
30.03.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/03/hightreason_pr_13.jpg
tests