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  • Actraiser: Göttlich gut - Leser-Test von sinfortuna

    Actraiser: Göttlich gut - Leser-Test von sinfortuna Ohne jetzt allzu viel drumherum reden zu wollen: das Videospiel für das Supernintendo aus dem Jahr 1992, über welches ich Euch nun berichten werde, ist ein absoluter Kracher, ganz unabhängig vom persönlichen Geschmack kann "Actraiser" objektiv ausschließlich als Mega-Hit bezeichnet werden. Es gibt derart viele herausragende positive Spielelemente in diesem Actionstrategiespiel, dass es mir schwer fällt, nicht zu euphorisch und damit möglicherweise nicht sachlich genug zu bleiben, das Entwicklerteam von Enix hat hier ein Modul für das SNES geschaffen, welches ohne wenn und aber als Pflichtkauf für jeden Besitzer jener 16-Bit-Konsole Nintendos bezeichnet werden muss. Zwar ist ein Zweispielermodus hier leider nicht vorhanden, doch der Unterhaltungswert für den geneigten Videospieler ist auch ohne diesen enorm hoch. Diejenigen, die der englischen Sprache nicht besonders mächtig sind, werden aller Voraussicht nach mangels deutscher Texte nicht alles nachvollziehen können, nichtsdestotrotz entfaltet auch für diese "Actraiser" einen eigenwilligem Charme, dem sich nur sehr wenige entziehen dürften. Schließlich hörte ich vor wenigen Jahren zwar erfreulicherweise von einer deutschsprachigen Version, die seinerzeit eventuell in Planung sei, weiß selber jetzt aber nicht, ob dies dann auch wirklich erfolgt ist.

    Bescheidenheit ist hier jedenfalls nicht Trumpf, allein schon die Spielfigur stellt niemand anderen als Gott höchstpersönlich dar, dessen Steuerung wir fortan übernehmen dürfen. Unser Ziel ist es, einen unbekannten Kontinent mit Menschen zu besiedeln, ob dies nun eher ein Fluch oder Segen für jenes Gebiet darstellt, überlasse ich lieber Eurer ganz persönlichen Meinung. Jedenfalls befinden wir uns zu Beginn dieses packenden Actionabenteuers, welches mit zahlreichen strategischen Elementen aufwarten kann, in einer gigantischen Wolkenfestung, bevor wir die nicht gerade leichte Aufgabe in Angriff nehmen, gesellt sich ein niedliches kleines Engelchen zu uns, welches von nun an nicht mehr von unserer Seite weicht und augenscheinlich eine Art Beraterfunktion innehat. Das freundliche Engelswesen erklärt uns geduldig die Funktionen der einzelnen Menüs und verschafft uns einen kurzen Einblick im Hinblick auf das, was uns in naher Zukunft bevorsteht. Da dieses Spiel nicht nur aus Action sondern zudem aus einem Simulationsteil (Kreieren der Bevölkerungsschichten, Städtebau etc.) besteht, sind wir sehr froh, dass unsere Anweisungen vom Engel umgehend in die Tat umgesetzt werden.

    Insgesamt existieren auf dem fremden Kontinent sechs verschiedene Landstriche, die es mit der Menschenrasse möglichst sinnvoll zu bevölkern gilt. Da unerfreulicherweise jene Gebiete mit bösartigen Monstern übersät sind, müssen wir eine "göttliche Reinigung" jener Landschaften vornehmen und dies gleich zweimal. Zunächst müssen die entsprechenden Gegenden säubern, bevor wir die ersten Siedler ankarren und schließlich müssen wir einen zweiten "Durchgang" tätigen, damit die Städte - speziell die der jeweiligen Hauptstadt - weiter wachsen und sich somit ausdehnen können. Kommt es zum Aufeinandertreffen mit dem Feind, nehmen wir als Gott die Gestalt eines Ritters an und vermöbeln das heranrauschende gegnerische Gesocks mit einem mächtigen Zweihänder-Schwert. Sollten wir (irgendwann) einmal damit erfolgreich sein, wartet traditionsgemäß am Ende ein besonders fieser Obermotz auf uns, welches uns praktisch alles abverlangt und uns nicht selten zur Verzweiflung bringt. So imposant jene Kämpfe auch aussehen, so schwer sind diese erfolgreich zu bewältigen, dies ist auch praktisch der einzige richtig schwerwiegende Knackpunkt, nämlich der absolut horrormäßige Schwierigkeitsgrad, der auch Profis zahlreiche frustrierende Momente beschert. Anfänger und Gelegenheitszocker sollten zwar angesichts der Klasse dieses Games einen Blick riskieren, ohne hilfreiche Cheats (falls solche überhaupt vorhanden sind), werden aber auch fortgeschrittene Spielernaturen regelmäßig ihr blaues Wunder erleben, schätze ich. Erst wenn ein solcher Endgegner bezwungen ist, kann die Besiedlung beginnen, vorher geht da gar nichts.

  • Actraiser
    Actraiser
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    Enix
    Release
    18.03.1993
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Actraiser: Göttlich gut - Leser-Test von sinfortuna
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27.11.2005
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