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  • After Burner 2: Mayday - Mayday - Mayday - Leser-Test von alpha_omega

    After Burner 2: Mayday - Mayday - Mayday - Leser-Test von alpha_omega Auch wenn man durchaus auf etwas anderes schließen könnte - zum Beispiel auf ein brennendes menschliches Organ - so befasst sich der Titel After Burner eher mit einer simulierten Luftjagd, die erstmals im Jahre 1987 von Sega auf einem Arcade Automaten veröffentlicht werden sollte. In eben jenem Shootém up stieg der angehende Pilot in einen Kampfjet, der einer F14 Tomcat nicht nur verdammt ähnlich sah, sondern auch die gewissen manövriertypischen Eigenschaften dieses Jets mit sich bringen sollte. Für die Produktion des bei Weitem nicht unbekannten oder gar unpopulären Titel, sollte die Firma AM 2 verantwortlich sein, die unter anderem auch solch Sega Legenden wie Hang On, Space Harrier und man höre und staune, den noch heute sehr beliebten Fighting Hit Virtua Fighter ins Leben rief. Das Besondere an der Automaten Version von After Burner sollte übrigens ein Schubhebel sein, der parallel zum Joystick, als Geschwindigkeitszufuhr des Kampfjets dienen sollte und die Automatenversion insgesamt, zu einer der Bedeutendsten machen, die es bis dato geben sollte. Die Popularität dieses Automaten reichte übrigens sogar so weit, dass ein gewisser John Connor - ja genau der John Connor, der in absehbarer Zukunft die Menschheit im Krieg gegen die Maschinen anführen wird - im Film Terminator 2 sich mit diesem Automatenspiel beschäftigte, kurz bevor er zum ersten Mal auf den Kampfroboter aus der Zukunft traf. After Burner sollte sich natürlich auch auf sämtlichen damaligen Konsolen und Heimcomputern wiederfinden, selbstverständlich auch auf Sega's Master System. Nachdem der erste Teil bereits viele Anhänger für sich verbuchen konnte, so sollte auch der zweite Teil recht schnell Anerkennung bei der gierigen Fangemeinde finden, obwohl sich beide Titel nur minimalst unterschieden. Der damalige Erfolg des Spieles veranlasste Sega übrigens dazu, im März dieses Jahres ein Remake für Sony's PSP zu veröffentlichen, das vor allem durch das bewährte Spielprinzip und einer aufgemotzten Grafik überzeugte. In folgenden Review möchte ich mich ein wenig näher mit dem zweiten Teil von After Burner beschäftigen, der auf dem Amiga nicht von Sega, sondern von Activision vermarktet wurde. Ob es dem amerikanischen Publisher tatsächlich gelang, die tolle Automatenversion auch auf den Amiga zu zaubern, erfahrt ihr in folgendem Artikel.

    Der Spielablauf von After Burner II erfolgt wie bereits beim Vorgänger, aus einer Art Verfolgersicht. Sprich wir sehen unseren Kampfjet von hinten nach vorne fliegen. Eine Perspektive, die AM2 unter anderem auch schon bei den Rennspielen Hang On und Out Run angewandt hatte. Bewaffnet mit einer begrenzten Anzahl an Raketen machen wir uns also nun auf den Weg, um möglichst viele feindliche Angreifer zu eliminieren, bzw. diese möglichst schnell vom Himmel zu pusten. Dass die gewaltbereite Gegnerschaft ebenfalls weder mit Munition sparrt, noch mit gekonnter Luftakrobatik geizt, dürfte jedem bewusst sein, der sich mit solch einem Spiel schon einmal befasst hat. Wir starten übrigens zu Beginn des Spieles von einem Flugzeugträger, ein Szenario welches man bei späteren Shooter dieser Art (zum Beispiel Wings of Fury) immer wieder vorfand. Es verwundert deswegen auch nicht, dass uns das erste Level über einen Ozean, bzw. über ein wasserbedecktes Areal führen wird. Insgesamt bietet uns der zweite Teil von After Burner 23 dieser zumeist sehr kurzgehaltenen Levels. Das sind genau fünf Runden mehr, als noch im ersten Teil. Die einzelnen Areale ergeben sich unter anderen aus Waldgebieten, Wüstenlandschaften oder gar Gebirgszügen, die allerdings grafisch nicht immer genau erkennbar sind, aber dazu später mehr. Unser Hauptaugenmerk sollte sich eh zumeist auf die Dinge konzentrieren, die sich unserer unmittelbaren Umgebung befinden. Sprich alles was sich auch nur annähernd bewegt, sollte schnellstens mit den zielsuchenden Raketen abgeschossen werden. Dumm nur, dass eben jene Raketen in extrem begrenzter Anzahl uns zur Verfügung stehen und wir vorher jedes feindliche Objekt sorgfältig anvisieren sollten, was mit einem vorhandenen Fadenkreuz auch möglich erscheint. Ziel des Spieles ist es natürlich alle Levels erfolgreich zu meistern und hindurch zufliegen, was aufgrund des extrem hohen Schwierigkeitsgrades aber auf keinen Fall ein Leichtes wird. Natürlich reizt ebenso die Jagd nach Highscores, welche aber bei Weitem nicht so aufregend ist, wie auf der Automatenversion, da auf dem eigenen Heimcomputer wohl kaum so viele Hobbypiloten fliegen werden, wie auf einem Automaten, der für jedermann zugänglich ist. Um unsere Mission erfolgreich zu beenden, stehen uns zu Beginn des Spieles fünf Leben zur Verfügung, mit denen man sehr sorgsam umgehen sollte.

  • After Burner 2
    After Burner 2
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Argonaut Software
    Release
    1989

    Aktuelles zu After Burner 2

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After Burner 2
After Burner 2: Mayday - Mayday - Mayday - Leser-Test von alpha_omega
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06.12.2007
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