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  • After the War: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg - Leser-Test von alpha_omega

    After the War: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg - Leser-Test von alpha_omega Seitlich scrollende Prügelspiele, im Volksmund auch Beatém up's genannt, bei denen man stur von links nach rechts sich schlagen musste, ohne dabei in die Tiefe des Raumes zu gelangen, gehörten nicht unbedingt zu den Spielen, mit denen ich mich stunden- oder gar tagelang beschäftigen konnte. Da bildet das Spiel After the War, welches im Jahre 1989 veröffentlicht werden sollte, keine Ausnahme. Das zumeist sehr stupide Spielprinzip, gepaart mit ein paar kleinen aber kaum auffälligen Überraschungen, waren nicht unbedingt dass, was man sich unter einem spannenden Videospiel vorstellte. Einzig und allein bei den Story's dieser Games wurde zumeist ganz dick aufgetragen, sodass mal wieder ein neuer Actionheld geboren wurde, der die Welt vor dem Untergang retten sollte, oder wie im Fall von After the War, die bereits untergegangene Welt vor deren neuen Herrschern beschützen sollte. Nichts desto trotz schaffte es der Titel auf sämtliche damalig bekannten Heimcomputer, wie zum Beispiel Amstrad, Sinclair und PC unter MS Dos. Auch die Geräte der Firma Commodore (C64/128 und Amiga) sollten allesamt mit eigenen Umsetzungen bedacht werden, die sich natürlich aufgrund der einzelnen Systeme vor allem in Sachen Grafik weitestgehend unterschieden. Produziert und veröffentlicht wurde der Titel vom spanischen Unternehmen Dinamic Multimedia. Das Besondere an diesem Endzeit angelehnten Titel war, dass es zwei verschiedene Parts, bzw. Wege geben sollte, die der Spieler durchstreiten durfte. Allerdings musste man, um den zweiten Spielpart zu spielen, erst den Ersten vollenden, um dann mittels Passwortabfrage den alternativen Weg gehen zu dürfen. Aber kommen wir erst einmal zur Story und widmen uns den Hauptakteur des Spieles.

    Held des Spieles ist ein gewisser Jonathan "Jungle" Rogers, ein blonder gutgebauter junger Mann, der vom Optischen her ein wenig dem Stil von James Dean verfallen scheint. Sprich, hochgesteckter Kragen und eine Schmalztolle im Haar, die ihn mit Sicherheit bei den Frauen gut ankommen lässt. Was ist eigentlich passiert? Nach einem atomaren Krieg liegt die Welt in Schutt und Asche. Und da wir es hier mit einem echten Hollywood Actionhelden zu tun haben, befinden wir uns in der Metropole schlechthin. Nämlich der Glanz- und Prunkstadt New York, um genauer zu sein im ehemals angesehenen Viertel Manhattan, das jetzt von skrupellosen Gangstern und kriminellen Möchtegernrappern regiert wird. JR's Aufgabe ist es allerdings nicht, wie die meisten jetzt wohl angenommen haben, die Welt zu retten, sondern einzig und allein zu überleben. Um dies zu schaffen, muss er auf eine Raumstation flüchten, die die Bezeichnung XV-238 trägt. Unglücklicherweise befindet sich diese Plattform direkt im Hauptquartier des mörderischen Professors Mc Jerin. Unsere Aufgabe ist es also nun, uns zum Hauptquartier des bösen Profs hindurchzuprügeln.

    Ausgestattet mit einer Menge Mut und zwei gesunden Fäusten machen wir uns also auf den Weg durch das apokalyptische New York, welches durch zerfallene Häuser und abgewrackte Autos auf seine völlig desaströse Lage optisch aufmerksam machen will. Dabei scrollen wir konstant von links nach rechts, können aber hin und wieder auf höhere Etagen klettern, die sich im oberen Teil des Bildschirmes befinden. Neben einer eisernen Faust können wir die stets anrückende Fangemeinde mit Fußtritten bearbeiten, allerdings nur, wenn wir dabei einen Sprung ausüben, den wir mittels Joystickzug nach oben ausführen. Die uns entgegenkommenden feindlichen Sprites sind zu Beginn des Spielers eher noch von menschlicher bzw. tierischer Statur. Prolltypen im Muskelhemd gilt es ebenso mit Schlägen zu bearbeiten, wie herumstreuende Hunde, die uns des Öfteren das Leben schwer machen werden. Im späteren Verlauf warten dann allerdings auch eine Menge Blechheinis auf uns, sodass Roboter und Droiden, aber auch Mutanten kreuzen dann unseren Weg. Fairerweise erhalten wir zu diesem Zeitpunkt des Spieles aber auch eine dicke Bleipumpe, mit der wir das lästige Gesindel wegpusten können. Am Ende eines jeden Levels erwartet uns dann standesgemäß ein dicker fetter Endboss auf uns, der ebenso wie wir, über eine Energieleiste verfügt.

  • After the War
    After the War
    Publisher
    Dinamic
    Developer
    Dinamic
    Release
    1989
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After the War
After the War: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg - Leser-Test von alpha_omega
http://www.gamezone.de/After-the-War-Classic-17544/Lesertests/After-the-War-Nach-dem-Krieg-ist-vor-dem-Krieg-Leser-Test-von-alpha-omega-1006863/
08.12.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/01/After_the_War_006.jpg
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