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  • Against Rome: Gegen Rom - Leser-Test von BigJim

    Against Rome: Gegen Rom - Leser-Test von BigJim Das Römische Reich war einst die bestimmende Weltmacht. Doch gegen den imperialen Größenwahn machten sich Widerstände breit. Als Stammesführer der Germanen, Kelten oder Hunnen obliegt dem Spieler die Führung eines Volkes, welches sich gegen die römischen Invasoren auflehnt. In einer nicht-linearen Kampagne gilt es, den Prätorianern die Rüstungen einzudrücken. Denn in der Zeit der Völkerwanderung (200 bis 450 n. Chr.) herrschten rauhe Sitten.

    Wir beginnen als kleiner Anführer eines Germanen- bzw. Barbarenstamms. Anfangs steht uns nur eine kleine Gruppe von Kriegern zur Verfügung. Doch schon nach kurzer Zeit wird der Spieler erstmals in Kämpfe mit römischen Legionären verwickelt. Im Falle eines Erfolges erhält er dafür Siegpunkte. Letztere lassen sich in neue Einheiten investieren. Aber auch in die Fähigkeiten unseres Stammesoberhauptes oder neue Gefechtsformationen für die Krieger.

    Technisch macht AGAINST ROME einen gemischten Eindruck. Die 2D-Grafik wirkt naturgemäß recht schlicht, die Einheitentypen erscheinen etwas klobig und unscharf. Gelungen sind die Animationen und die Darstellung von bestimmten Effekten (Brände, Wetterbedingungen) und Details (Totenschädel, Runen an den Hütten der Germanen o.ä.). Gegenüber der durchschnittlichen Optik setzt sich der Sound kräftig ab. Da ertönen furchteinflößende Schlachtrufe und die Legionen stampfen hörbar bedrohlich Richtung Schlachtfeld. Auch die Sprecher, welche die Gefechte zwischendurch immer mal kurz kommentieren, machen ihre Sache gut. Außerhalb der Hauptkampagne findet sich noch ein Szenario mit fünf Einzelschlachten, die sich an historischen Tatsachen orientieren (z.B. Kampf um Konstantinopel) und in deren Rahmen man auch auf Seiten der Römer kämpfen kann. Ähnlich wie in früheren "Blitzkrieg"-Spielen können wir die Kamera weder zoomen noch drehen. Dies schränkt die räumliche Übersicht sowie die optische Handlungsfreiheit natürlich spürbar ein und ist daher negativ zu werten.

    Mit zunehmendem Spielfortschritt werden die Gefechte umfangreicher. Kämpfen zu Beginn der Kampagne nur zwei bis drei Dutzend Krieger gegeneinander, ergeben sich später Schlachten mit 400 oder 600 Einheiten. Neben den einzelnen Waffentypen (Schwertkämpfer, Speerwerfer, Bogenschützen, Geschütze usw.), deren Vielfalt gegenüber anderen Strategie-Titeln recht dürftig ist (es gibt lediglich zehn Einheitentypen), verfügt jeder Stamm über spirituelle Waffen wie Zaubersprüche oder ähnlichen Hokuspokus. Diese Dinge kennt man eigentlich eher aus Rollenspielen. Da in der Zeit der Völkerwanderung aber Magie, Geisterbeschwörungen und Menschenopferungen im Leben vieler Stämme große Bedeutung erfuhren, wurden in AGAINST ROME jene Elemente wahrscheinlich ganz bewusst von den Entwicklern integriert. So können beispielsweise Tote wieder zum Leben erweckt werden.

    Wie in vielen anderen Echtzeitstrategien üblich, betreiben wir auch in AGAINST ROME Basisbau. Die Bereiche, in denen der Spieler sein Dorf errichten kann, sind gekennzeichnet. Dort bauen wir Nahrungsmittel an, betreiben Erzabbau, verarbeiten Rohstoffe und produzieren - je nach Volkszugehörigkeit - Krieger für Germanen, Kelten oder Hunnen. Um das Dorf vor eventuellen Überfällen zu schützen, sollte man auch rasch mit dem Bau von Zäunen beginnen, die einen gewissen Schutz vor Angreifern bieten.

    Das Hauptgewicht des Spiels liegt eindeutig auf Kampf. Entsprechend verbringen wir die meiste Zeit in irgendwelchen Schlachten. Dabei geht auch schon mal die Orientierung verloren, da sich einige Einheiten äußerlich sehr ähneln. Gerade bei Nahkämpfen fällt es manchmal schwer, Freund und Feind inmitten des Gewühls auseinander zu halten. Da jeder Stamm anders kämpft bzw. die Völker über jeweils unterschiedliche Fähigkeiten und Gefechtsformationen verfügen, sollte man Stärken und Schwächen aller beteiligten Parteien kennen, um daraus Lehren fürs eigene taktische Vorgehen zu ziehen.

    Fazit:
    AGAINST ROME erreicht nicht annähernd die Klasse von ROME:TOTAL WAR. Trotzdem ist auch dieses Strategiespiel recht unterhaltend und mit einer Gesamtdauer von knapp 25 Stunden auch nicht zu kurz. Wer gegen menschliche Gegner antreten will, kann sich zudem noch im Multiplayer-Teil austoben.

    Negative Aspekte:
    Ansicht nicht zoom- und drehbar, wenig Einheitentypen

    Positive Aspekte:
    interessantes Szenario, spannende Kämpfe, guter Sound

    Infos zur Spielzeit:
    BigJim hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Against Rome
    Against Rome
    Publisher
    JoWooD Entertainment AG
    Developer
    Independent Arts
    Release
    07.11.2003

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1004898
Against Rome
Against Rome: Gegen Rom - Leser-Test von BigJim
http://www.gamezone.de/Against-Rome-Spiel-17547/Lesertests/Against-Rome-Gegen-Rom-Leser-Test-von-BigJim-1004898/
17.08.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/12/sotw53.jpg
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