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  • Agatha Christie: Und dann gabs keines mehr im Gamezone-Test

    Dieses Adventure nach dem Roman von Agatha Christie entführt uns auf eine einsame Insel voller Mörder.

    Die älteren Leser werden den Krimi noch unter dem Namen "Zehn kleine Negerlein" kennen, der aber schon vor geraumer Zeit in ein unverfänglicheres "Und dann gabs keines mehr" umgetauft wurde. Doch ist das nur Halb so schlimm, denn dieser Titel trägt sowieso überall auf der Welt einen anderen Namen und was bei uns die Negerlein waren sind in Großbritannien die Leichtmatrosen. An der grundlegenden Geschichte aber hat sich nichts geändert, auch nicht in diesem Adventure, welches sich erstaunlich nah an die Romanvorlage hält und uns ein richtiges Krimierlebnis im Adventure-Gewand bietet.

    Zehn kleine Leichtmatrosen...

    Auf nach Shipwreck Island Auf nach Shipwreck Island So kommt es also, dass zehn Damen und Herren der feinen Gesellschaft über ein Wochenende auf Shipwreck Island eingeladen werden. Doch da sie nicht dorthin schwimmen können, sind sie auf unsere Hilfe, also die des Spielers, angewiesen. Dieser tritt als elfte Person in Erscheinung, die es bekanntlich im Originalroman nicht gab, der aus der Beobachterperspektive geschrieben war. Nur lässt sich aus dieser Position heraus nur schlecht ein Spiel steuern, weswegen man auf die Möglichkeit der eigentlich nicht existenten elften Person zurückgriff. Sie ermöglicht es uns in den Fall zu intervenieren ohne die Zahl der zehn Mörder zu verändern und ohne dass wir selbst in die Rolle von ihnen schlüpfen müssen.

    Trübe Aussichten Trübe Aussichten Derweil wäre unser Auftritt ein nur kurzer, denn unsere Aufgabe lautet lediglich die feine Gesellschaft auf die Insel zu bringen und sie Montags wieder abzuholen. Doch es kommt wie es kommen musste, das Boot wird auf der Insel versenkt und wir sind auf ihr gefangen, mit den Damen und Herren und den zwei Bediensteten. Sträuben wir uns anfangs noch uns in den Fall verstricken zu lassen, sind wir doch recht bald Feuer und Flamme und erleben auch schon den ersten Mord, als wir beschließen erst zu gehen wenn wir das ganze Rätsel gelöst haben.

    Anfangs kommen wir uns noch recht überflüssig vor Anfangs kommen wir uns noch recht überflüssig vor Gespielt wird "Und dann gabs keines mehr" wie ein klassisches Point & Click-Adventure, wobei die Kameras im dreidimensionalen Raum immer dieselbe Position einnehmen und unseren Charakter verfolgen. Neben dem obligatorischen Inventar führen wir auch noch ein Notizbuch mit uns, welches die praktische Aufgabe übernimmt aus gefundenen Schriftstücken nur das Wichtige herauszufiltern. Denn wenn wir ein Schriftstück gefunden haben können wir dieses mit der Lupe untersuchen woraufhin die relevanten Hinweise ins Notizbuch übertragen werden. Diese Mechanik erspart uns das lesen langer Texte, denn stattdessen finden wir im Notizbuch alles Wichtige kurz zusammengefasst.

    Point, Click & Search

    Leichtmatrosen auf der Torte Leichtmatrosen auf der Torte Auch in diesem Adventure verrät uns die Form des Kursors ob eine Interaktion mit einem Objekt möglich ist. Dabei kann es sich um eine Türe ebenso handeln wie um ein Gepäckstück oder irgendwelche Gebrauchsgegenstände. Immer wird das jeweilige Objekt mit der linken Maustaste betrachtet und mit der rechten Maustaste verwendet. Das funktioniert in der Praxis auch recht gut, jeder Klick wird sofort und richtig erkannt, so dass man sich immer sicher sein kann nicht versehentlich irgendwo danebengeklickt zu haben. Durch das Spiel führt uns zudem das chronologisch und nach Namen und Themen sortierte Notizbuch, welches uns auch nach längerer Pause das Weiterspielen gestattet, da wir mit wenigen Blicken den Spielfortschritt überblicken können.

    Auch sie haben keine weiße Weste Auch sie haben keine weiße Weste Doch das was dieses Adventure so spielenswert macht sind nicht die verwendeten und durchaus bekannten Spielmechaniken, sondern vielmehr die gelungene Atmosphäre welche uns in kürzester Zeit im Agathe Christie Universum versinken lässt. Die einzelnen Charaktere sind zeitgemäß gekleidet und benutzen auch eine entsprechende Sprache - selbstverständlich in astreinem Deutsch -, während wir von der bekannten Fidelmusik in verschiedensten Varianten begleitet werden. Bereits das Ambiente des Herrenhauses versteht einen zu fesseln und jeden Quadratmeter zu erforschen, während schon die ersten unheilvollen Dinge geschehen.

    Das Inventar Das Inventar Der Umfang fiel mit sicher 8 bis 10 Stunden für einen Durchgang recht passabel aus, beachtet man, dass das Spiel mehrere Enden besitzt die wir erst beim mehrmaligen Durchspielen erreichen können. Neben diesen "Abzweigungen" im Storyplot aber ist das Gameplay recht linear gehalten, an manchen Stellen vielleicht sogar etwas zu linear. Zwar fanden wir im Test keine Bugs oder logische Fehler, es erschloss sich uns nur nicht so ganz weshalb eine Türe von der einen Seite verschlossen ist bis wir sie von der anderen Seite geöffnet haben, die von Anfang an erreichbar war. Vielleicht steckt ja doch Absicht dahinter, damit man besagten Weg wenigstens einmal gegangen ist. Was auch das einzige ist was man an dem Titel bemängeln könnte, dass man mitunter doch etwas viel hin- und herlaufen muss, auch wenn das meist nur innerhalb des Hauses ist.

    Agatha Christie: Und dann gabs keines mehr (PC)

    Singleplayer
    8,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Der Umfang
    die verschiedenen Enden
    gute deutsche Synchro
    viel Begleitmusik
    gut funktionierendes Interface
    durch die Bank logische Rätsel
    Kaum Witz im Spiel
    an manchen Stellen etwas trocken
  • Agatha Christie: Und dann gabs keines mehr
    Agatha Christie: Und dann gabs keines mehr
    Publisher
    Dreamcatcher
    Developer
    AWE Productions, Inc.
    Release
    21.11.2005

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990569
Agatha Christie: Und dann gabs keines mehr
Agatha Christie: Und dann gabs keines mehr im Gamezone-Test
Dieses Adventure nach dem Roman von Agatha Christie entführt uns auf eine einsame Insel voller Mörder.
http://www.gamezone.de/Agatha-Christie-Und-dann-gabs-keines-mehr-Spiel-17559/Tests/Agatha-Christie-Und-dann-gabs-keines-mehr-im-Gamezone-Test-990569/
06.12.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/12/snap384.jpg
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