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  • Age of Empires: Age of Empires - Leser-Test von Drummer92

    An dieser Stelle widme ich mich einmal der Spielereihe Age of Empires, welche wohl jeder von euch kennen dürfte, wenn auch eventuell bisher nicht gespielt hat. Es gibt mittlerweile mehrere Teile davon und es sind auch eine Reihe an Addons erschienen. Der erste Teil von Age of Empires erschien im Jahre 1997, um genau zu sein am 21. Oktober 1997. Es handelt sich hierbei um das Genre der Strategiespiele, genauer gesagt um die Echtzeitstrategiespiele, bei denen es darum geht, eine Stadt aufzubauen, Einheiten zu erstellen und den Gegner oder die Gegner zu besiegen. Age of Empires kann zurecht von sich sagen, dass es zu einer sehr erfolgreichen PC- Spielereihe geworden ist und sich viele Male verkauft hat. Auch der erste Teil legte schon die ersten erfolgreichen Spuren vor für eine erfolgreiche und tolle Entwicklung. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass das Spiel schon sehr alt ist und dementsprechend schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Dennoch möchte ich euch nun meine Meinung vortragen, warum ich finde, dass der erste Teil trotz des hohen Alters noch teilweise so begeistern kann, wie Spiele, die erst viel später ihren Release gefeiert haben. Das Spiel ist so wie auch all die folgenden Addons und späteren Teile nur für den PC erschienen.

    Wie schon gesagt handelt es sich hierbei um ein Echtzeitstrategiespiel. Ihr beginnt mit ein paar Bauern und einem Dorfzentrum und eure Aufgabe ist es nun, ein Dorf bzw. eine Stadt zu errichten, diese verteidigungsfähig zu machen und so vor Angriffen zu schützen und schließlich die gegnerische Stadt zu zerstören und das gegnerische Heer zu vernichten. Age of Empires weist dabei Besonderheiten im Spielaufbau auf, aber es sind auch genretypische Spielelemente enthalten. Beginnen wir einmal mit den Gebäudetypen. Dort sind der Stall dabei, die Bogenschützenanlage, die Kaserne, ein Lager für Rohstoffe. Als Rohstoffe gibt es Holz, Nahrung, Gold und Stein. Das wohl wichtigste Gebäude ist das Marktzentrum, welches euch erlaubt, Arbeiter herzustellen. Ohne Arbeiter könnt ihr keine Ressourcen gewinnen und keine Gebäude errichten. Ein besonderes Gebäude dabei ist der Tempel. Bei diesem ist es möglich, Priester auszubilden. Diese Priester haben für den Spieler einen enorm hohen Spaßfaktor. Warum? Der Grund dafür ist folgender: Die Priester sind in der Lage, gegnerische Einheiten und Gebäude zu bekehren und sie auf die eigene Seite zu ziehen. Außerdem sind sie imstande, eigene Einheiten zu heilen. Sie geben lustige Geräusche von sich, wenn sie versuchen jemanden zu bekehren oder jemanden heilen. Eine mögliche Spielstrategie wäre es also wirklich(das ist ernst gemeint), wenn man sehr viele Priester erstellen lässt und die gegnerischen Einheiten bekehren lässt. So spart man sich in gewisser Weise Rohstoffe. Ein Priester kostet aber schließlich auch immerhin seine 125 Gold. Stein und Gold müssen die Arbeiter abbauen. Die Spitzhacke tragen sie automatisch in der Hand, wenn man ihnen den Befehl gibt Gold oder Stein abzubauen. Das ist zum Beispiel in Die Siedler 4 anders, denn dort kann nicht einfach ein Arbeiter Kohle oder ähnliches abbauen, wenn keine Spitzhacke mehr vorhanden ist. Man kann zusehen, wie die Bauern immer wieder mit der Hacke auf die Rohstoffe einhacken und hört dabei auch das entsprechende Aufschlagen. Insgesamt also sehr nett gemacht, denn das Spiel wird ja schließlich auch bald 14 Jahre alt. Holz bekommt man durch die Wälder. Davon gibt es reichlich genug, zumal man Holz eher am Anfang bei dem Aufbau der Stadt für die Gebäude benötigt, aber nach und nach merkt man, dass sich ganz schön viel Holz mit der Zeit ansammelt. Die Nahrung kann man auf verschiedenen Wegen erlangen. Die erste Möglichkeit ist, dass man ein Feld anlegt und der Arbeiter belegt dann ein Feld und bringt die Vorräte in den sogenannten Kornspeicher. Die zweite Möglichkeit ist, dass man die Arbeiter kleine Büsche untersuchen lässt und diese sammeln dann Gemüse und ähnliches, was sie eben so finden. Als letzte Möglichkeit kann man noch jemanden auf die Jagd nach Tieren schicken. Vor Alligatoren und Löwen sollte man sich hüten, denn diese greifen einen an, auch wenn man nicht den Speer gegen sie zückt. Es reicht schon, nur in der Nähe von diesen Tieren zu sein. Die Rehe oder Hirsche, was auch immer das für Tiere sein mögen, dagegen laufen weg, wenn man sie angreift. Sehr schön sind dabei die Animationen gemacht, denn man sieht immerhin, wie die Figuren den Speer nach den Tieren schleudern oder wie der Bauer sein Feld beackert. Sehr erfreut war ich darüber, als ich feststellte, dass sogar eingebaut wurde, dass die erlegten Tiere verenden und das Fleisch nach und nach weniger wird, welches nutzbar ist. Ein klein bisschen Realität kann nie schaden, Daumen ganz klar nach oben an dieser Stelle.
    Die Ressource Stein ist besonders für die Wachtürme und die Mauern wichtig. Diese beiden Sachen sind sehr bedeutend für das Spiel. Mittels Wachtürmen und Befestigungsmauern sorgt man für einen besseren Schutz und die Stadt ist dadurch besser gesichert. Nicht selten lasse ich einen Wachturm neben dem nächsten errichten, um dadurch maximale Sicherheit zu gewährleisten. Es ist auch möglich, die Wachtürme und Mauern mittels Forschung und Entwicklung entscheidend zu verbessern. Generell ist es so, dass auch Forschung eine wichtige Rolle bei Age of Empires spielt. Schließlich können auch die Einheiten und sogar die Priester in ihren Eigenschaften verbessert werden. Da gibt es zum Beispiel den Monotheismus. Mit deren Hilfe können die Priester auch gegnerische Genossen ihrer Klasse bekehren und auch fremde Gebäude zu freundlichen Bauwerken machen lassen, die dann euch gehören. Dann gibt es allerdings auch noch Belagerungswaffen. Selbstverständlich ist dabei das klassische Katapult mit von der Partie. Es weist eine hohe Angriffsdistanz auf, das heißt, man kann schon von ziemlich weitem gegnerische Mauern und Einheiten unter Beschuss nehmen. Jedoch stehen all diese Dinge nicht sofort zur Verfügung. Man kann nämlich in Age of Empires in verschiedenen Zeitaltern anfangen. Beginnt man bei der Steinzeit, dann sollte man nicht erwarten, dass man schon ein Katapult bauen kann. Die weiteste Stufe ist die Eisenzeit, in der eben dann das meiste und modernste zu haben ist. Solltet ihr einmal die Lust verspüren selbst eine Welt zu erstellen, so könnt ihr dies ohne weiteres tun, nämlich in dem sogenannten Szenarioeditor. Dabei habe ich etwas sehr witziges vor kurzem zustande gebracht. Ich habe eine ganze Menge an Einheiten erstellt sowohl für mich wie auch für meinen Gegner. Daraufhin habe ich das Ganze abgespeichert und es entstand eine riesige Schlacht in der ich viele, viele Katapulte und Priester in Richtung Gegner schickte. Mittels des Szenarioeditors ist es also auch möglich, einmal ein bisschen herum zu experimentieren. Unterstützt wird das Ganze auch noch dadurch, dass die Steuerung sehr einfach gehalten ist. Im Grunde benötigt ihr nur die Maus, mehr nicht. Man kann alles mit der Maus steuern. Wer noch niemals ein Echtzeitstrategiespiel gespielt hat, also in welchem man eine Stadt und dann Einheiten erstellt, der könnte anfangs etwas abgeschreckt sich fühlen, wenn er zum ersten Mal so etwas sieht, aber dieser sei beruhigt, denn Age of Empires ist keine Wirtschaftssimulation und Kriegssimulation a la Die Siedler 4, sondern ein reines Strategiespiel, bei welchem man sich nicht darum kümmern muss, wo denn die Spitzhacke herkommt, die der Arbeiter zum Abbauen der Ressource Stein benutzt. Was das Spiel so beliebt macht, wird wohl auch sein, dass es sehr viele Cheats gibt, die man einsetzen kann. Es sind sowohl witzige wie auch nützliche Cheats dabei. Bei einem zum Beispiel ist es möglich, dass der Nebel auf der gesamten Karte verschwindet, das heißt ihr könnt ganz deutlich sehen, was euer Gegner gerade tut und müsst kein bisschen umherirren und ihn suchen wo er sich denn aufhalten könnte. Ein anderer Cheat hat es sehr in sich. Mit ihm sind sofort alle Upgrades und Einheiten und Gebäude fertig, sobald man sie in Auftrag gegeben hat. Allerdings gilt dies auch für eure Gegner! Macht also einmal ein Zufallsspiel gegen sieben Computergegner und stellt diesen Cheat ein. Nach nicht einmal fünf Minuten ist Krieg angesagt(noch dazu wenn ihr die Karte auf sehr klein einstellt, dann dauert das nicht einmal eine Minute). Vielleicht gibt es unter euch ja die Art von Spielern, die es gerne schön haben und auch elegant spielen wollen. Diese sollten dafür sorgen, dass sie eine Art Stadt zunächst einmal errichten, indem sie viele Verteidigungsanlagen und Mauern bauen und viele Bauern arbeiten lassen und dann am besten auch noch ein Wahrzeichen errichten lassen als Dekoration. Was ich damit sagen will ist, dass man auch dafür sorgen kann, vorausgesetzt man hat die nötige Zeit, dass man eine schöne Stadt aufbauen kann und diese dann voller Stolz einmal betrachten kann. Das erinnert dann auch ein bisschen an Cossacks Back to War. Eine wunderbare Musik rundet das Ganze dann auch noch ab. Nicht nur das im Hintergrund Musik abläuft, oh nein, auch die ganzen verschiedenen Arten von Einheiten und auch die Gebäude haben so ihre eigenen Geräusche, wenn man sie anklickt. Das sorgt, auch wenn man dies vielleicht zu unterschätzen droht, für eine ungeheure Abwechslung. Für jeden, der gerne solche Arten von Spiele spielt, ist dieses geeignet. Man kann sich das Leben selbst schwer machen und den schwierigsten Grad einstellen und dann auch noch gegen mehrere Gegner kämpfen müssen, die verbündet miteinander sind. Wer weiß vielleicht gelingt es ja dann euch auch mithilfe des Diplomatiemodus, jemanden von den Gegnern auf eure Seite zu ziehen, indem ihr ihm Tribut zahlt. Das sorgt für zusätzliche Strategie, die ohnehin schon genügend in diesem Spiel vorhanden ist. Sogar an einen Multiplayer ist dabei noch gedacht worden, wodurch dieses Spiel auch die Eigenschaft " süchtig machend" tragen könnte.

    Ich mache es kurz und knapp: Ich gebe zu dieses Review ist nicht gerade sehr lange, aber ich habe mir einfach ein paar Dinge für euch herausgepickt. Jemand der auf genau dieses Genre von Videospielen steht, sage ich nur: Zugreifen! Diejenigen unter euch, die sich nicht sicher sind, ob es auf sie zutrifft sage ich oder empfehle ich besser gesagt: Videos auf Youtube anschauen, sich einen Eindruck verschaffen von dem Spiel und dann kaufen..... In diesem Sinne, einen schönen Schulstart an alle Schüler hier in Gamezone.

    Negative Aspekte:
    nichts, was erwähnenswert wäre

    Positive Aspekte:
    lustige Priester, legendäre Cheats, strategisch herausfordernd, Städtebau möglich, nette Grafik, toller Sound und tolle Soundeffekte, Szenarioeditor zum Experimentieren

    Infos zur Spielzeit:
    Drummer92 hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Age of Empires

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Drummer92
    10.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    10/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    10/10
    Gameplay
    10/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Age of Empires
    Age of Empires
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    Ensemble Studios
    Release
    02.10.2009

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Age of Empires
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