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  • Aggressive Inline: Bordsteine, Geländer und Mülltonnen - Leser-Test von pineline

    Aggressive Inline: Bordsteine, Geländer und Mülltonnen - Leser-Test von pineline Dem seit einigen Jahren urplötzlich angesagten "Inline Skating" kann ich zwar eigentlich nicht so wahnsinnig viel abgewinnen, zumindest nicht der erfolgten "Hysterie", doch hat mich dies nicht davon abgehalten, einen Blick auf die Xbox-Version von "Aggressive Inline" zu werfen. Die Zielgruppe dieses neuen Trendsports ist klar definiert, natürlich kommen in erster Linie Teenager in Betracht und möglicherweise auch noch diejenigen, die ein paar (wenige) Jahre älter sind. Da ich beim Videospielen nicht unbedingt Gefahr laufe, mir die Knochen zu brechen wagte ich mich an die Xbox-Fassung heran und muss letztlich feststellen, dass ich den riesigen Wirbel, der seit einiger Zeit um diese Sportart auch auf den Videospielkonsolen gemacht wird, nicht ganz verstehen kann. Der Spielverlauf ist zwar grundsätzlich nicht uninteressant und auch die Langzeitmotivation ist nicht zuletzt durch den guten Mehrspielerspaß nicht allzu gering, doch die teilweise schwindelerregend hohen Spielspaßwertungen, die unter anderem auch für "Aggressive Inline" vergeben werden, sind für mich nicht nachvollziehbar. Ein grundsolides und im Großen und Ganzen auch gutes Videospiel für die Xbox stellt dieses Sportspiel zweifellos dar, jedoch ist es nicht überragend.

    Zu Beginn dieses Inline-Vergnügens wählen wir unsere Spielfigur aus einer teils skurrilen Riege aus, die teilweise aus Originalsportlern der Inline-Szene besteht und teilweise aus frei erfundenen Charakteren, die bewusst etwas schrill daherkommen möchten, so zum Beispiel auch solche in Taucheranzügen oder in Form einer Statue oder auch als selbstbewusstes Girlie. Habt Ihr Euch für einen Charakter entschieden, stürzt Ihr Euch ohne größere Umschweife ins Geschehen, wobei der sehr große Spielumfang sicherlich einen dicken Pluspunkt dieses Inline-Spektakels darstellt. Einzelne Szenarien warten mit circa dreißig unterschiedlichen Aufgaben auf uns, die es brav nacheinander zu bewältigen gibt, wollt Ihr Eure Inliner-Karriere nicht frühzeitig aufgeben. Teilweise muss hier nur eine vorgegebene Punktzahl erreicht werden, dann wiederum müssen spezielle Tricks nachgemacht werden, dabei ist sehr positiv, dass wir niemals unter Zeitdruck stehen, wir haben also alle Zeit der Welt. Das ist sehr gut. Eine Art natürliche Begrenzung ist nur insofern vorhanden, als dass jeder Sturz uns Energie kostet, sollte die entsprechende Energieleiste dann irgendwann einmal vollständig aufgebraucht sein, habt Ihr die Vorgabe nicht erfüllt und müsst es von vorne probieren. Dies fand ich sehr gut, denn ohne das Zeitlimit macht das Ganze wirklich Spaß, dass Ihr die Anzahl der Stürze möglichst gering halten müsst, ist ja völlig okay. Seid Ihr gut unterwegs, winken Extras in Form von zusätzlichen Gebieten, in denen Ihr dann Euer Unwesen treiben dürft, was auf lange Sicht hin schließlich auch den Zweispielermodus interessanter und vor allem abwechslungsreich machen dürfte.

    Ohne jetzt allzu sehr auf die Details des Inline-Sports im Allgemeinen eingehen zu wollen, möchte ich nur kurz erwähnen, dass Ihr auf Inline-Skates (auch Rollschuhe genannt) nicht auf einem Brett fest angeschnallt seid und so deutlich mehr Bewegungsfreiheit habt. Demnach "missbraucht" Ihr im Laufe der Zeit nicht nur Bordsteine, Geländer und sonstige Dinge am Straßenrand und in den Parks, sondern auch niedrige Mauern, Mülltonnen und Straßenlaternen, je nach Art der Sprünge und Drehungen (Flips, Grabs und Spins) und nicht zuletzt der anschließenden Landung erhalten wir Punkte, darum geht es hauptsächlich. Bemerkenswert ist, dass je öfter Ihr mit Eurer Spielfigur einen ganz bestimmten Trick übt, diese (meistens) in der Ausführung immer besser wird. Unsere Reise führt uns dabei nicht nur auf die Straßen Hollywoods und den dortigen Filmstudios, sondern auch in umliegende Vergnügungszentren, Parkanlagen, auf ein Rollfeld eines Flughafens, mitten durch einen Zoo und direkt in ein Museum. Sollte dies noch nicht ausreichen und auch der Zweispielermodus irgendwann langweilig werden, so könnt Ihr Euch auf Wunsch im Editor ein eigenes Spielgebiet erschaffen. Neben dem Hauptmodus, der Karriere und dem Zweispielermodus existieren weitere ungewöhnliche Varianten, die größtenteils mit der Suche nach bestimmten Objekten zu tun haben. Während die Kameraperspektive erfreulich selten Probleme macht und Ihr trotz des hohen Spieltempos fast immer den Überblick behaltet, bin ich mit der Steuerung nicht ganz so glücklich, speziell beim Ausführen der Tricks wurde mir wieder einmal bewusst, dass das Joypad für die Xbox mir einfach zu groß ist. Hier wurde es meiner Meinung nach ein bisschen zu kompliziert gemacht, so ganz glücklich bin ich in diesem Punkt nicht. Zum Glück ist dies der einzige richtige Negativpunkt, abgesehen von der Tatsache, dass der Inhalt dieses Spiels nicht den Geschmack eines jeden Einzelnen treffen dürfte, aber das war ja eigentlich auch von vornherein klar.

  • Aggressive Inline
    Aggressive Inline
    Publisher
    Acclaim Entertainment
    Developer
    Acclaim Entertainment
    Release
    23.08.2002
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Aggressive Inline
Aggressive Inline: Bordsteine, Geländer und Mülltonnen - Leser-Test von pineline
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14.07.2006
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