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  • Alan Wake: Alan Wake: Mit dem Licht gegen die Dunkelheit - Leser-Test von Kaisan

    Manche Spiele überzeugen nicht durch eine Grafik, die einem vom Hocker haut, einem Gameplay, das als innovationsreich gilt, sondern durch ganz andere Faktoren, die man in den meisten Spielen nicht beachtet. Alan Wake ist solch ein Spiel. Es begeistert nicht etwa durch Bildschirm-Bombast ala Call of Duty, sondern durch eine durchdachte und spannende Story, gepaart mit allerlei Passagen, die einem eine Gänsehaut bescheren. Doch alles nach und nach.

    Die Story

    Herzstück von Alan Wake ist ganz klar die Story: Der namensgebende Autor Alan Wake schreibt Horror-Romane. Doch während den Arbeiten an seinem neusten Werk bekommt der Schreiberling plötzlich eine Schreibblockade. Diese zieht sich über eine große Zeitspanne hinweg, gepaart mit Albträumen, die Alan plagen. Daher plant Alan mit seiner Frau Alice einen Urlaub in der kleinen fiktiven Stadt "Bright Falls". Das es der falsche Urlaubsort war, merken Alan und Alice leider zu spät. Angefangen mit dem verschwinden von Alice, beherrschen immer mehr verrückte Dinge Marke "Das-geht-doch-gar-nicht!" die Stadt. Alan erzählt seinem Agenten Barry davon, welcher es nicht glauben will. Doch nachdem ihn schwarze und äußerst agressive Vögel angreifen, schließt er sich Alan an. Beide müssen nun das Geheimnis um die Stadt aufklären und nebenbei Alice finden.
    Dies war nur ein kleiner Auschnitt aus der großartigen Story. Meiner Meinung nach ist selbst diese allein ein Kaufargument. Genial, auch wenn das Ende viele Fragen offen lässt!

    Das Gameplay

    Das Gameplay haut nicht aus den Socken, stellt sich aber erfrischend anders zur Show: Die schattenhaften Wesen sind Untertanen der Dunkelheit. Mit einfachen Schüssen aus einem Revolver sind die Fieslinge nicht kleinzukriegen. Daher müsst ihr die Feinde zuvor mit einer Taschenlampe abschwächen. Das Problem nur: Wie in der Realität haben die Batterien nicht unendlich viel Saft, sodass ihr euch immer wieder nach Batterien umschauen müsst. Schwerere Brocken bedarfen mehr Licht, etwa von einem Scheinwerfer.
    Die Gegnertypen varieren immer wieder: Mal müsst ihr einfach nur Schattenwesen bekämpfen, welche unangekündigt aus der bekannten "dunklen Ecke" springen, mal die erwähnten dunklen Raben und, die kurioste Gegnerart, Gegenstände, die zum Leben erwachen, etwa ganze Bagger oder Metallplatten. Dabei sind die Gegenstände, die zum Leben erwachen, die gefährlichsten Gegner, gefolgt von den Raben und den Schattenwesen.

    Nicht nur Revolver bekommt ihr in die Hände gedrückt, nein, auch Schrotflinten und allerlei andere Waffen finden sich in eurem Arsenal. Die Besten Waffen sind Leuchtfakeln oder Blendgranaten: Sie treiben und vernichten dank dem starken Licht die Gegner, was bei größeren Gegnermassen, die immer wieder auftreten, hilfreich sein kann. Nur solltet ihr solche Waffen mit Bedacht einsetzen, ihr werdet nicht allzu viel Nachschub auffinden!

    Die Steuerung kann nicht Schuld sein, wenn ihr mal von den Gegnern überrannt werdet. Dazu ist sie viel zu präzise und einfach. Erlernen werdet ihr die Steuerung in einem Albtraum zu Anfang des Spieles, welcher mehr oder weniger heimlich als Tutorial dient.

    Der Sound

    Die deutsche Synchronation verpatzt stellenweise den Text, was zu einem kleinen Abbruch an Atmosphäre führt. Aber nur stellenweise, ansonsten liefern die Sprecher beziehungsweise Sprecherinnen einen guten Job ab.
    Der Soundtrack ist genial; allein deswegen rate ich schon zu dem Kauf der Limited Edition.

    Die Grafik

    Die Grafik ist kein Meilenstein, dennoch stimmig. Die Charaktere sind gut designt, die Animationen butterweich. Trotzdem sind mir einige Grafikfehler aufgefallen, welche aber nicht allzu gravierend waren.

    Abwechslung + Besondere Anmerkungen

    Das Spiel bietet viel Abwechslung: Mal müsst ihr eine Bühne gegen Schattenwesen verteidigen, mal klemmt ihr euch hinter das Lenkrad eines Wagens. Absolut topp.
    Besondere Anmerkungen finde ich ebenfalls, und zwar fast nur positive: So findet ihr etwa immer wieder Manuskripte, welche den fortlaufenden Spielverlauf bereits stellenweise verraten. Zudem sind überall Radios verteilt. Diese kann man einschalten und der Sendung zuhören. Außerdem findet ihr Fernseher, welche die fiktive Sendung Night Springs senden. Ich kann jedem Spieler von Alan Wake nur empfehlen: Achtet auf diese Sachen und seht/hört euch das Gebotene an! Es lohnt sich!

    Fazit:
    Alan Wake ist klasse - es bestehen keine Zweifel in meinen Gedanken, während ich dies schreibe. Doch wird es vielleicht nicht jedem gefallen. Doch wer im Geringsten ein Story-Purist ist, muss zugreifen!

    Negative Aspekte:
    - Nicht ganz perfekte Grafik - teilweise schlechte Vertonung - offnenes Ende

    Positive Aspekte:
    - Geniale Story - flüssiges Gameplay - viel Abwechslung - genialer Soundtrack

    Infos zur Spielzeit:
    Kaisan hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Alan Wake

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Kaisan
    8.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Alan Wake
    Alan Wake
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    Remedy Entertainment
    Release
    14.05.2010

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1010707
Alan Wake
Alan Wake: Alan Wake: Mit dem Licht gegen die Dunkelheit - Leser-Test von Kaisan
http://www.gamezone.de/Alan-Wake-Spiel-17704/Lesertests/Alan-Wake-Alan-Wake-Mit-dem-Licht-gegen-die-Dunkelheit-Leser-Test-von-Kaisan-1010707/
30.04.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2012/02/AlanWake_2012-02-16_11-32-56-25.jpg
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