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  • Alarm für Cobra 11: Burning Wheels im Gamezone-Test

    Wenn ihr bereits den Vorgänger mochtet, wird euch auch der neuste „Cobra 11“-Teil zusagen.

    Ihr Revier ist die Autobahn.
    Ihr Tempo ist mörderisch.
    Ihre Gegner: Autoschieber, Mörder und Erpresser.
    Einsatz rund um die Uhr für die Männer von Cobra 11.
    Unsere Sicherheit ist ihr Job.

    Alarm für Cobra 11 ist wohl eine der actionreichsten und schnelllebigsten deutschen TV-Serien. Seit der Erstausstrahlung im Jahr 1996 hat sich einiges getan und auch Spiele-Umsetzungen der Serie haben es zu mehreren Veröffentlichungen gebracht. Mittlerweile wurden sechs verschiedene Spiele meist für den PC und PS2 veröffentlicht - im letzten Jahr erschien dann auch die erste Umsetzung für die Xbox 360 mit dem Namen "Alarm für Cobra 11 - Crash Time", welche aber nur wirklichen Fans der Serie zu empfehlen war. Mit "Alarm für Cobra 11 - Burning Wheels" erscheint nun nach "Nitro" und "Crash Time" der dritte Cobra 11 Teil aus dem Hause Synetic. Das Gütersloher Entwicklerstudio hat uns in der Vergangenheit bereits mit Spielen wie "Have a N.I.C.E. day!" oder auch "World Racing" Vertreter des Rennspielgenres beschert - wie sich aber der neuste Ableger der immer noch erfolgreichen TV-Serie geschlagen hat, erfahrt ihr im folgenden Review.

    Alarm für Cobra 11: Burning Wheels Alarm für Cobra 11: Burning Wheels Eigentlich erwartet man bei einem Lizenz-Spiel zu einer TV-Serie auch alle Charaktere, Schauplätze und sonstigen Features des Vorbilds. Bei "Alarm für Cobra 11 - Burning Wheels" ist diese Erwartung allerdings nur teilweise gerechtfertigt. Besonders stolz scheinen die Entwickler nämlich auf die Integrierung der beiden Hauptdarsteller Kriminalhauptkommissar Semir Gerkhan und Ben Jäger zu sein. Die beiden Charaktere zieren nicht nur das Cover, sondern sitzen meist auch zusammen in den schnellen Dienstwagen - allerdings wirken die beiden Kommissare mehr wie leblose Puppen im Fahrzeug, da sie keine Miene verziehen und auch sonst wenig miteinander interagieren. Weitere Charaktere sind nur sehr spärlich vertreten und besitzen zudem nicht ihre Originalstimmen: So treten beispielsweise Horst "Hotte" Herzberger oder die "Chefin" nur beiläufig auf (und das noch nicht mal in persona, sondern nur mittels Stimme). Ebenfalls bestehen Lizenzmängel hinsichtlich der Autos: Wenn ihr euch schon auf die Dienstwagen der Hauptcharaktere gefreut habt, dann müssen wir euch an dieser Stelle enttäuschen: Es gibt kein BMW 3er oder eine Mercedes-Benz C-Klasse wie in der Serie - lediglich recht ähnlich aussehende "No-Name"-Wagen stehen für die Missionen zur Verfügung.

    Monotone Missionen und wenig Story

    Alarm für Cobra 11: Burning Wheels Alarm für Cobra 11: Burning Wheels Wie im Vorgänger "Alarm für Cobra 11 - Crash Time" gibt es auch dieses Mal lediglich eine lose zusammenhänge Story - und das auch nur innerhalb der Missionen selber. Eure Aufträge bekommt ihr durch die so genannte "Freie Fahrt", welche sich über das Menü anwählen lässt. Schon nach wenigen Momenten tönt die Stimme -meist von der schon erwähnten "Chefin"- aus den Lautsprechern und gibt euch Instruktionen für den kommenden Auftrag. Da ja auch so etwas wie ein Überraschungsmoment im Spiel vorhanden sein soll, kommt es dann gelegentlich vor, dass sich das Missionsziel noch im letzten Moment verändert. Meist bestehen eure Aufträge aber aus Eskortierungsaufgaben, Checkpoint-Rennen, dem Aufhalten von Gegnern oder auch mal der Flucht vor den Gangstern selbst. Hört sich doch alles recht abwechslungsreich an, denkt man da - doch der Schein trügt oftmals. Hier ein Beispiel: Ein Unternehmer wurde entführt und eure Aufgabe ist es, einen Bereich der Stadt nach seinem eventuellen Versteck abzusuchen. Nun gilt es insgesamt 14 Checkpoints in einem großen Stadtgebiet abzufahren, was spätestens nach dem fünften Checkpoint einfach nur noch langweilig ist. Auch andere Missionen sind von diesem Phänomen betroffen und so wirkt die Spielzeit künstlich in die Länge gezogen, was wiederum auf Kosten des Spielspaßes geht. Zwischendurch dürft ihr aber auch einige recht ungewöhnliche Missionen absolvieren: So müssen beispielsweise Kart-Rennen gewonnen werden oder kleine fahrbare Drohnen für eine gezielte Explosion verwendet werden.

    Fehlende Authentizität

    Alarm für Cobra 11: Burning Wheels Alarm für Cobra 11: Burning Wheels Eine große Schwäche des Spiels ist aber auch die unzureichende Darstellung der Actionszenen - wenn Hauptcharakter Ben Jäger großspurig ankündigt, aus dem fahrenden Auto auf einen Truck aufspringen zu wollen und dies auch macht, wir davon dann allerdings nichts zu Gesicht bekommen, wird das ganze Spielgefühl vermasselt. Denn alle Szenen in denen Personen vorkommen und etwas machen, werden ganz einfach nicht dargestellt sondern nur in Dialogen beschrieben. Hier erleidet "Alarm für Cobra 11 - Crash Time" einen erheblichen Knacks in Sachen Authentizität. Positiv herausstechen können allerdings die Xbox 360 Achievements, welche von den Entwicklern integriert wurden und teilweise anspruchsvolle, aber lösbare Aufgaben an euch stellen. Beispielsweise müsst ihr 1.000 Objekte in der Stadt zerstören, 280 Km/H 15 Sekunden am Stück fahren oder auch 100 Mal in den Verkehr crashen. Auch einige nicht ganz ernst gemeinte Erfolge lassen sich erspielen: So müsst ihr z.B. 100 Meter rückwärts fahren oder mit eurem Auto in den Rhein springen - hierfür bekommt ihr dann aber auch nur entsprechend wenig Gamerscores.

    Alarm für Cobra 11: Burning Wheels Alarm für Cobra 11: Burning Wheels Dass die Entwickler selbst ihr Werk nicht ganz ernst nehmen, wird an vielen Stellen im Spiel deutlich. Beispielsweise entdeckt man in der Stadt Supermärkte und Fast-Food-Restaurants wie "Lidaldeka" oder "McSchmeck". Auch die Brauerei "Hacke und Dicht" dürft ebenfalls nicht ganz ernst gemeint sein. Werbebanner von Bürgermeister A. Leicht, die sein Motto "Weltherrschaft in 20 Tagen ist mein Ziel!" verkünden, tun ihr übriges - und warum aus den Dixie-Klos der Stadt grüner Dampf aufsteigt, wissen wohl nur die Entwickler selber. Ebenfalls als Witz ist das eingebaute GPS-System zu verstehen, auch wenn das wohl nicht das Ziel der Entwickler war: Der schnellste Weg zum Ziel wird euch mittels Minimap und großem Pfeil über eurem Auto angezeigt. Doch es benötigt wirklich Geduld und Können, dem GPS in "Burning Wheels" zu folgen - denn bei kleinsten Abweichungen von der vorgegebenen Strecke berechnet das GPS die Route komplett neu und zeigt oftmals einen völlig neuen Weg an. Auch der Pfeil ist dabei keine sonderliche Hilfe, da dieser nur die grobe Richtung angibt und sich lediglich auf die Luftlinie zum Ziel bezieht.

  • Alarm für Cobra 11: Burning Wheels
    Alarm für Cobra 11: Burning Wheels
    Developer
    Synetic
    Release
    27.11.2008
    Leserwertung
     
    Meine Wertung:

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992051
Alarm für Cobra 11: Burning Wheels
Alarm für Cobra 11: Burning Wheels im Gamezone-Test
Wenn ihr bereits den Vorgänger mochtet, wird euch auch der neuste „Cobra 11“-Teil zusagen.
http://www.gamezone.de/Alarm-fuer-Cobra-11-Burning-Wheels-Spiel-17712/Tests/Alarm-fuer-Cobra-11-Burning-Wheels-im-Gamezone-Test-992051/
10.12.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/12/C11-1.jpg
tests