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  • Alien Syndrome: Keine Macht den Aliens - Leser-Test von alpha_omega

    Alien Syndrome: Keine Macht den Aliens - Leser-Test von alpha_omega Neben Weltraum Shootern, Flugsimulationen und Personen Shootern, die als feindliche Objekte uns zumeist andere menschliche Wesen vor das Zielfernrohr brachten, gab es damals wie heute eine weitere Spezies, auf die man immer wieder gerne, mit virtuellen Geschossen ballerte. Gemeint sind die Aliens, die bis heute immer noch nicht genau definiert sind. Zumeist handelt es sich um glitschige Furchteinflößende Wesen, deren Intelligenz sich je nach Bedarf, in einem IQ Bereich von Albert Einstein und Donald Duck befindet. Was alle Aliens allerdings verbindet, ist die Tatsache, dass sie nicht von unserer Welt stammen sollen, mag man denn den vielen Büchern, Filmen und Legenden, Glauben schenken, die sich mit dieser Spezies befassen. Da diese Art von Lebewesen (?) eher als böse und gemein gilt, ohne dies jemals naturwissenschaftlich bewiesen zu haben, war es also nicht anders zu erwarten, dass neben den vielen Filmen, auch etliche Videospielumsetzungen zwangsläufig auf dem Markt erscheinen mussten, die ein aggressives Vorgehen der niedlichen Geschöpfe vorhersah.

    Gibt man den Begriff "Alien" in eine Amiga Spiele Datenbank ein, so erhält man allein auf dieser Plattform 38 Suchbegriffe, wobei es sich logischer Weise dabei alles um einzelne Videospieltitel handelt, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Neben dem ebenso renommierten Alien Breed, gab es für den Amiga ein weiteres Alienspiel, welches mir bis heute noch in Erinnerung geblieben ist. Das Spiel Alien Syndrome hatte seinen Ursprung auf einem Sega Coin in Automaten, den man regelmäßig mit Münzen voll stopfen musste, um die virtuelle Jagd zu starten. Dieser Arcarde Automat wurde im Jahre 1987 entwickelt, also vor ziemlich genau 20 Jahren. Es folgten noch im selben Jahr zahlreiche Portierungen auf die verschiedensten Spielkonsolen und Heimcomputer. Natürlich gab es auch für Sega's erste Heimkonsole, dem Master System, eine eigene Version, die sich nicht nur in Sachen Grafik etwas von der Amiga Version unterschied, mit der ich mich im folgenden Review befassen werde. Auch Nintendos erste Konsole bekam einen Ableger des Titels, ebenso wie Sega's Handheld Game Gear. Noch in diesem Jahr soll es eine Neuauflage des Titels für die Nintendo Wii und die PlayStation Portable geben. Das Spiel erscheint dann unter dem Namen Alien Syndrome 2007. Aber fliegen wir wieder zurück ins Jahr 1987 und widmen wir uns der Urversion.

    Im Spiel übernehmen wir wahlweise die Rolle der Crew Mitglieder Ricky und Mary. Um es gleich vorneweg zu nehmen. Alien Syndrome liefert uns nicht nur einen Single Player Modus, sondern auch einen simultanen Zwei Spieler Modus, der uns gemeinsam auf die Jagd gehen lässt. Oberste Priorität ist es übrigens nicht, so viele Aliens wie möglich abzuschießen, sondern seine Crew Kameraden zu befreien, die durch die Raumschifferoberung der Aliens gefangen wurden. Das Spiel besteht aus vier Runden, in denen wir im 8 Richtung Scroll System in alle Richtungen laufen können. Das ganze wird uns optisch in einer Art 3rd Person Perspektive dargeboten. In jeder Runde befinden wir uns in einem High Tech Tempel, der uns zum Teil wie ein großes Labyrinth vorkommt. In diesem müssen wir also nach allen restlichen Bordkameraden suchen, finden wir einen dieser Freunde, müssen wir einfach über diesen drüber laufen, um ihn zu befreien. Das Prinzip der Befreiungsaktion erinnert ein wenig an den Klassiker Shinobi, bei dem man ebenfalls über gefesselte Kinder laufen musste, um diese zu befreien. In den einzelnen Sektoren treffen wir immer wieder auf Orientierungskarten, die uns anzeigen, wo sich noch Geiseln befinden. Haben wir alle Geiseln befreit, so öffnet sich ein Ausgangstor, durch das wir flüchten müssen um anschließend noch einen fetten Endboss zu besiegen. Als Standartwaffe dient uns ein Laser, der Blubberblasenähnliche Geschosse abgibt, die allerdings keine besonders hohe Reichweite haben. Diesen eher für Kinder geeigneten Laser können wir allerdings durch Einsammeln von Icons in andere, bessere Waffen eintauschen. Diese Waffen sind zum Beispiel Feuerbälle oder auch ein Flammenwerfer, der den glitschigen Genossen ganz schön einheizen wird. Am unteren Bildschirmrand erkennen wir eine Leiste, die uns die noch zu verbleibenden Geiseln anzeigt, so dass man genau weiß, wie viele Kameraden noch befreit werden müssen.
    Die Steuerung lässt uns wie bereits erwähnt in sämtliche Richtungen laufen und zwar in 8 verschiedene Richtungen. Der Feuerknopf bedient die Hauptwaffe, die wir mit einer enorm hohen Feuerkraft abfeuern können. Was soviel heißt, dass man nicht unbedingt einen Joystick mit Dauerfeuerfunktion besitzen muss, um sich gegen die bedrohende Gefahr zu wehren. Es macht wie gesagt eh kaum Sinn, wirklich jeden einzelnen Alien hinterher zu laufen und es zu töten, da Aliens dieselbe Eigenschaft besitzen, wie lästige Fliegen. Sprich hat man erst einmal einen Artgenossen getötet, so erscheinen fünf weitre zur Beerdigung. Allerdings zeichnet sich die Steuerung hin und wieder durch leichte Aussetzer aus, die immer dann auftreten, wenn man sich zu hektisch bewegt und zu viele Richtungswechsel einschlägt.

  • Alien Syndrome
    Alien Syndrome
    Publisher
    Ace
    Developer
    Sega
    Release
    1987
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Alien Syndrome
Alien Syndrome: Keine Macht den Aliens - Leser-Test von alpha_omega
http://www.gamezone.de/Alien-Syndrome-Classic-17804/Lesertests/Alien-Syndrome-Keine-Macht-den-Aliens-Leser-Test-von-alpha-omega-1005968/
07.05.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/05/Alien_Syndrome_-_Box_scan_n_1_1_.jpg
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