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  • Alpha Centauri: Civilization im Weltraum - Leser-Test von Ceilan

    Alpha Centauri: Civilization im Weltraum  - Leser-Test von Ceilan Der Weltraum, unendliche Weiten. Genug Platz für alle Leute die ein ganz neues Leben beginnen wollen. Na ja, zumindest theoretisch. Letztendlich gibt es dann doch wieder die selben Streitereien, die schon seit Millionen von Jahren auf der Erde zu beobachten sind. Nachdem sich die Menschen schon seit der Steinzeit bekriegen und später die unterschiedlichsten Technologien in immer gewaltigeren Konflikten eingesetzt wurden, wird die Geschichte nun in einem ganz neuen Szenario fortgesetzt. Mutige Kolonisten verlassen in einem Raumschiff die Erde um im All nach einem neuen Zuhause zu suchen, aber wie so oft zerbricht die Gruppe und sieben Parteien mit völlig unterschiedlichen Ideologien versuchen nun, den neuentdeckten Planeten nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten.
    Alpha Centauri beginnt praktisch dort wo seine Verwandten aus Sid Meiers Civilization-Reihe aufgehört haben. In diesem rundenbasierten Strategiespiel geht es deshalb nicht mehr um die Entwicklung der verschiedenen Völker auf der Erde und die dazugehörigen Erfindungen und Ereignisse sondern um ein ganz anderes Szenario.

    Der Spieler entscheidet sich für eine der sieben Parteien und je nachdem welche Gruppe ausgewählt wurde sind die verschiedensten Besonderheiten zu beobachten. Die Spartaner konzentrieren sich so etwa auf kriegerische Auseinandersetzungen (die gleichnamigen Stadtbewohner waren im antiken Griechenland nicht umsonst die besten und diszipliniertesten Kämpfer), während die Morganer echte Kapitalisten sind, die demzufolge ihre wirtschaftliche Macht ausnutze. Ansonsten gibt es zum Beispiel eine umweltbewusste Gruppe und die unterschiedlichsten anderen Parteien, so dass jeder Spieler eine geeignete Ideologie finden dürfte. Durch die dazugehörigen Anführer und die Stärken sowie die Schwächen werden die Gruppen noch deutlicher differenziert.
    Runde für Runde wird nun die Umgebung erforscht, neue Technologien wollen erfunden werden, Basen werden ständig erweitert und im Laufe des Spiels müssen auch die nicht weniger ambitionierten Konkurrenten ausgeschaltet werden (je nach Gesinnung durch unterschiedliche Aktionen).
    Alles beginnt wie in den meisten anderen Strategiespielen mit einer einfachen Basis, deren Produktivität im Laufe der Zeit verbessert wird, während nach und nach zusätzliche Stützpunkte errichtet werden. In Alpha Centauri gibt es drei lebenswichtige Ressourcen, ohne die das eigene Volk nicht überleben kann. Und zwar Nahrung, Mineralien sowie Energie. Zum Sammeln der Ressourcen benötigt man natürlich die passenden Gebäude oder Anlagen, in diesem Fall Farmen, Minen und spezielle Kollektoren für die Sonnenergie. Die Ressourcen können nur an bestimmten Stellen gesammelt werden und eine Mine kann so nur in den dazu passenden Gebieten errichtet werden. Der Spieler kann jedoch spezielle Einheiten erschaffen, die anschließend das Terrain verändern. Dadurch wird die Produktivität erhöht und die Einheiten können auf neuen Straßen schneller vorankommen.
    Die Basen dienen wie der Name schon sagt als Zentralen und sie haben viele wichtige Funktionen. Dort werden neue Einheiten zusammengeschraubt bzw. erschaffen, die sich anschließend um die Erweiterung und den Schutz des jeweiligen Gebiets kümmern. In den Basen werden außerdem neue Technologien erforscht, welche die Eigenschaften der Anlagen und des ganzen Volkes verbessern. Darüber hinaus können andere Gebäude errichtet werden, welche die Produktivität oder das Wohlbefinden der Bevölkerung erhöhen. Zu Beginn wird man die meisten Aufgaben noch selbst übernehmen, aber gerade im späteren Spielverlauf wenn man relativ viele Basen kontrolliert ist es vielleicht günstiger einen Stellvertreter einzusetzen. Dieser computergesteuerte Gouverneur kümmert sich dann um sämtliche Aktionen, während der Spieler andere Basen kontrolliert. Man kann außerdem verschiedene Ziele festlegen und der Helfer konzentriert sich so etwa vor allem auf die Forschung oder den Aufbau einer funktionierenden Infrastruktur.
    Alpha Centauri hat viele interessante Möglichkeiten zu bieten was das Modifizieren der Einheiten betrifft und der Spieler kann so individuelle Fahrzeuge zusammenbasteln. In einer Werkstatt werden die verfügbaren Teile angezeigt und dabei werden zum Beispiel verschiedene Antriebsarten, Schutzschilde oder Spezialfähigkeiten unterschieden. Als Ergänzung zu ein paar vorgefertigten Arbeitsmaschinen kann man so neue Fahrzeuge erschaffen und im Laufe des Spiels werden einige Upgrades freigeschaltet, die dann gratis oder kostenpflichtig eingebaut werden. Die Stärke einer Einheit richtet sich nach den erwähnten Einzelteilen und Besonderheiten sowie auch nach der Moral. Einheiten die siegreich aus Kämpfen hervorgehen werden so stärker.

  • Alpha Centauri
    Alpha Centauri
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Firaxis Games
    Release
    17.02.1999
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Alpha Centauri
Alpha Centauri: Civilization im Weltraum - Leser-Test von Ceilan
http://www.gamezone.de/Alpha-Centauri-Spiel-17857/Lesertests/Alpha-Centauri-Civilization-im-Weltraum-Leser-Test-von-Ceilan-995787/
08.05.2002
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/01/alpha_centauri_1_.jpg
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