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  • Alter Echo: Dunkle Seite der Wissenschaft - Leser-Test von sinfortuna

    Alter Echo: Dunkle Seite der Wissenschaft - Leser-Test von sinfortuna Das Genre der Actionspiele: fürwahr ein weites Gebiet. Zahllose gute und weniger gute Exemplare aus diesem Reich tummeln sich schon seit Jahrzehnten auf den unterschiedlichsten Videospielsystemen herum. Im Fall von "Alter Echo" für die Sony Playstation 2 befinden wir uns weit in der Zukunft, so dass wir es zweifellos mit einem Cyber-Ballerspiel zu tun haben. Da ein Multiplayermodus keine Berücksichtigung fand, müssen wir uns alleine durch Horden an feindlichem Gesocks schlagen. Da jenes Soloabenteuer keineswegs schlecht, aber auch nicht über alle Maßen berauschend ist, muss leider festgehalten werden, dass die Langlebigkeit dieses PS2-Titels eher nicht seine Stärke ist. Gute Ansätze speziell im Hinblick auf den Hauptcharakter und ein angenehm eigenwilliges Design, welches sich von der breiten Fließband-Masse wohltuend abhebt, können letztlich nicht verhindern, dass dieses Actionspiel im Mittelmaß versinkt.

    Betrachten wir uns die Hintergrundstory, welche genreüblich nicht sonderlich bedeutend ist, spielt ein heißbegehrter Rohstoff namens "Plast" eine entscheidende Rolle. Wir befinden uns jedenfalls in der Mitte des 29. Jahrhunderts. Jenes Material entstammt dem Planeten Proteus und ist von der Spezies des Homo Sapiens - den es offensichtlich immer noch zu geben scheint - deswegen so begehrt, weil aus ihm sehr nützliche technische Geräte (Raumschiffe, fahrbare Untersätze, Fluggeräte) geschaffen werden können, sofern man über ein entsprechendes Know-how verfügt. Wie bei genialen Erfindungen in steter Regelmäßigkeit der Fall, lassen sich sowohl positive wie auch sehr negative Dinge mit jener neuesten Errungenschaft anstellen, so auch hier. Schließlich kommt es so, wie es kommen musste: einen im Umgang mit dem wertvollen Stoff außerordentlich begabten Wissenschaftler - Meister Paavo - verschlägt es auf die Seite des Bösen und werkelt an einer furchterregenden Echo-Version. Sollte ihm dies vollends gelingen, würden jene Mechs verheerenden Schaden anrichten, die im Falle einer - unweigerlich dann folgenden - Massenproduktion die Menschheit nicht nur in Gefahr bringen oder unterjochen, sondern womöglich nahezu komplett ausradieren würde. Als Meister seines Fachs ist es ihm bereits gelungen seine sterbliche Hülle zu verlassen und strebt nun mithilfe des Plast-Materials das ewige Leben an.

    Dies soll natürlich unbedingt verhindert werden, so dass wir schon sehr schnell die Bekanntschaft mit Nevin, dem Protagonisten dieses Abenteuers machen dürfen. Als junger, äußerst ambitionierter Held machen wir uns auf dem Weg, um die finsteren Pläne möglichst frühzeitig zu durchkreuzen, haben aber sogleich einen schweren Start: als Besatzungsmitglied eines Raumschiffes, deren Insassen nach dem Rechten sehen sollten, werden wir Opfer eines Überraschungsangriffs, das Raumschiff wird abgeschossen, wir werden bewusstlos und landen schließlich mutterseelenallein auf dem Planeten Proteus. Da alle übrigen Kameraden bei dem Absturz ums Leben kamen, sind wir nach dem Erwachen aus der Bewusstlosigkeit praktisch völlig auf uns allein gestellt, was einen tapferen Videospielhelden natürlich wenig kümmert. Da wir über einen mächtigen Cyberanzug auf dem neuesten High-Tech-Niveau verfügen (was wir unter anderem der Forschungsarbeit rund um jenes mysteriöse Material zu verdanken haben), ist es uns möglich, in unterschiedliche Formen zu transformieren. Dies ist auch bitter nötig, da auf uns unzählige Gefahren lauern, die ein derartiges Wechselspiel auch dringend erforderlich machen. Selbstverständlich hat unser böser Obermotz - jener geniale Wissenschaftler - sehr viele Gefolgsleute oder besser gesagt gefährliche Biester erschaffen, die uns lieber heute als morgen ins Jenseits schicken möchten. Demzufolge müssen wir mächtig auf Zack sein, wobei ich an dieser Stele anmerken möchte, dass wir es mit einem angenehm moderaten (nicht zu leichten, zu schweren und zum Glück auch selten unfairen) Schwierigkeitsgrad zu tun haben.

  • Alter Echo
    Alter Echo
    Publisher
    THQ
    Developer
    Outrage Entertainment
    Release
    22.09.2003
    Leserwertung
     
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Alter Echo
Alter Echo: Dunkle Seite der Wissenschaft - Leser-Test von sinfortuna
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09.01.2007
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