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  • Altered Beast: Rise from your Grave - Leser-Test von Goreminister

    Altered Beast: Rise from your Grave - Leser-Test von Goreminister Ich erinnere mich noch an die Zeit, zu der Altered Beast Ende der Achtziger (1987) nur in den Spielhallen stand und nicht, wie ebenfalls üblich, vor Kaufhäusern und in Schnellimbissen. Das lag wohl an den dargestellten Gewaltelementen, die mit diesem Spiel verbunden waren. Dennoch reizte es einen "Coin" nach dem nächsten in den Schlitz zu werfen, um letztendlich alle der 5 Levels und die damit verbundenen Transformationen des Hauptprotagonisten zu sehen. Auch wurde dieses Spiel für alle gängigen Konsolen-Systeme, sowie Computer umgesetzt, wobei die MegaDrive Version (welche 1990 erschien) sicherlich die Beste und die vom C64 um Längen die Schwächste war.

    Doch worum geht es in diesem Klassiker? Alles beginnt mit den Worten unseres "Auftraggebers": "I command you to rise from the grave and rescue my daughter". Mit diesem einleitenden, simplen Satz ist die Story eigentlich schon erklärt. Man wird von einem mächtigen Gott ins Leben zurück beordert um dessen Tochter aus den Klauen düsterer Spießgesellen zu befreien. Schließlich will man sich als übermächtiges Wesen nicht selber die Hände schmutzig machen. Prompt befindet man sich auch schon auf einem Friedhof wieder und kann seine Mission starten, die zu 99% nur daraus besteht sich durch die Lande zu prügeln. Uns steht also ein reines und klassisches horizontal scrollendes 2D-Beat 'em Up aus den späten 80er Jahren ins Haus.

    An Features gibt es nicht viel zu erklären. Das Spiel besteht lediglich daraus möglichst viele Gegner auszulöschen, bevor diese gekonnt zurückschlagen können. Von links und Rechts werden wir daher von Zombies und jeder Menge anderer Fieslinge attackiert, welche wir mittels Fußtritten und Faustschlägen wieder ins Jenseits befördern müssen. Dies geschieht auf eine ziemlich blutrünstige Art und Weise, bei der die Gegner fröhlich "zerspringen" und diverse Körperteile sowie Blut in alle Himmelsrichtungen verteilt wird. Dabei ist die Steuerung denkbar simpel. Man steuert seinen Charakter nach Links oder Rechts und drischt auf alles ein, was einem entgegen rast. Dabei hat man die Wahl zwischen Faustschlägen (A-Button) oder Beintritten (B-Button). Springen (C-Button) können wir auch um einige der sporadischen Jump'and Run Passagen zu überwinden, bzw. die begehrten Power-Up Kugeln aufzusammeln, welche von "Blauen Bluthunden" (?) hinterlassen werden, nachdem man sie zu Klump geschlagen hat. Und das ist auch das eigentliche Gimmick an diesem Spiel. Hat man genügend dieser Kugeln aufgesammelt, ist es möglich sich in ein wildes Tier zu verwandeln. Die erste Kugel läßt unseren Helden breiter und kräftiger werden. Das hat zur Folge, das die Schläge und Tritte weiter reichen und somit für mehr Durchschlagskraft sorgen. Die 2. potenziert dies erneut und verwandelt den Spieler im ersten Level in eine Art Wolfsmensch. Hat man Drei der Kugeln eingesammelt ist es möglich die Kraft der Bestie zu aktivieren. Im ersten Level besteht diese aus einem Feuerball spuckenden Wolf. Dieser kann eine Projektilartige Waffe mit dem A-Button abfeuern, mit dem B-Button einen "Screen-Wipe Effect" auslösen und mit dem C-Button erneut springen. Je nach Level variiert diese Verwandlung natürlich, so dass die Motivation darin besteht, alle Verwandlungsphasen einmal gesehen zu haben. Leider war das Spiel nur auf 5 Levels beschränkt, weswegen man als geübter Spieler ziemlich schnell in den Genuss aller Transformationsphasen kam, die von einem Wolf (bzw. Goldenen Wolf), über einen Drachen, Bären bis hin zu einem Tiger reichten. Dabei zog der Schwierigkeitsgrad bereits in der Mitte des 1. Levels enorm an. Am Ende jeden Levels wartet natürlich ein stattlicher Endgegner auf uns, den man nur mittels seiner speziellen Beast-Fähigkeiten bezwingen kann, also sollte man Sorge dafür tragen, das auch genügend Power-Up Kugeln bis dahin aufgesammelt wurden. Ist dieser besiegt folgt eine kleine Animation in der unsere Kräfte wieder entzogen werden und der vermeintlich besiegte verschwindet um im nächsten Level wieder aufzutauchen um uns das Leben schwer zu machen. Dabei ist der Schwachpunkt des Gegners jedes Mal mit der jeweiligen Beast-Fähigkeit des anstehenden Levels auszunutzen. Natürlich kommen die Feindformationen von Level zu Level immer schneller auf den Spieler zu und von daher ist ein Auswendiglernen der Angriffsmuster spätestens ab Level 3 unerlässlich. Vor allem, wenn man die "blauen Kampfhunde" nicht mit den wertvollen Transformations-Kugeln entkommen lassen will, denn diese erschienen nicht allzu oft im Spiel. Gerade ausreichend um alles zu überstehen, von daher muss man verschärft nach diesen Gegnern Ausschau halten und sich zudem nicht von Ihnen zerfleischen lassen. Zumal man immer mit Bedacht vorgehen sollte, denn eine nicht vorhandene Continue Funktion gestaltete das Spiel zusätzlich nicht unbedingt leicht. Auch Extraenergie ist nicht durch Goodies zu bekommen, weswegen man sich mit der vorgegebenen Energieleiste begnügen muss.

  • Altered Beast
    Altered Beast
    Publisher
    Sega
    Developer
    Sega
    Release
    1990

    Aktuelles zu Altered Beast

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1004496
Altered Beast
Altered Beast: Rise from your Grave - Leser-Test von Goreminister
http://www.gamezone.de/Altered-Beast-Classic-17869/Lesertests/Altered-Beast-Rise-from-your-Grave-Leser-Test-von-Goreminister-1004496/
12.06.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/10/Altered_Beast__SS_.jpg
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