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  • Altered Space: Dünne Luft - Leser-Test von sinfortuna

    Altered Space: Dünne Luft - Leser-Test von sinfortuna Grundsätzlich ist "Altered Space" für den alten Gameboy allein schon deswegen interessant, da es sich um ein Actionadventure handelt und dieses Genre fast schon traditionsgemäß Elemente aus unterschiedlichen Spielgattungen aufweist. Tatsächlich kommen auch in diesem GB-Abenteuer, welches Anfang der 90er auf den Markt kam, charakteristische Merkmale aus Jump and Runs, Action-, Taktik-, Geschicklichkeits- und Rätselspielen zur Geltung, welche eigentlich Garant für einen abwechslungsreichen Spielverlauf sein sollten. Ganz so glatt geht die Rechnung hier aber leider nicht auf, da einige unübersehbare Schwächen vorhanden sind, auf die ich nun im weiteren Verlauf meines Rückblicks an gegebener Stelle näher eingehen werde.

    Im Brennpunkt des Geschehens steht zunächst (wieder einmal) eine hundsgemeine außerirdische Spezies, welche es sich quasi zum Hobby gemacht hat, in den unendlichen Weiten des Universums Entführungen unschuldiger Opfer zu starten. Dies geht auch solange gut, bis Ihnen ein nahezu unverzeihlicher Fehler unterläuft, denn jene Aliens wagen es doch tatsächlich, eines Tages auch uns zu entführen, was selbstverständlich eine Unverfrorenheit sondergleichen darstellt. Unser Protagonist hört auf den Namen Humphrey und ist keinesfalls gewillt, sich der Alien-Rasse namens Zak wehrlos zu ergeben, schon kurz nach seiner Deportation setzt er sich energisch zur Wehr und bricht kurz nach seiner Gefangennahme aus. Nichtsdestotrotz steht unserer Heldenfigur ein langer und sehr steiniger Weg in die Freiheit bevor, doch da unser Held tapfer und talentiert zugleich ist, zögert er keine Sekunde, schnappt sich einen spacigen Overall, füllt den Sauerstoffvorrat bis zum Anschlag auf und macht sich umgehend auf die Socken.

    Selbstverständlich lauern die Gefahren in der Folgezeit praktisch überall, kaum einen Schritt kann unser guter Humphrey unbehelligt machen, schon stellt sich der nächste Feind ihm mehr oder weniger zähnefletschend in den Weg. Leider Gottes haben wir es nicht nur mit den ätzenden Zaks und dem ihnen untergebenen Droiden-Gesocks zu tun, sondern müssen uns auch noch mit fiesen Fallen auseinandersetzen, die ab und an extrem hinterhältig angelegt sind, so wie es sich eben für eine "gute" Falle auch gehört. Nicht selten macht Ihr im Laufe des Spiels unangenehme Bekanntschaft mit Stacheln oder Dornen, welche sowohl für leichte als auch schwere Verwundungen sorgen können und außerdem müssen wir jederzeit peinlichst genau auf unseren Sauerstoffvorrat achten, geht dieser so langsam aber sicher zur Neige, heißt es, möglichst nicht in Panik auszubrechen, sondern schnell an ein entsprechendes Extra zu gelangen.

    Das Verschieben von Kisten ist hier bei "Altered Space" ein unübersehbar elementarer Faktor, die Freunde von Geschicklichkeits- und Rätselspielen kommen hier zumindest ansatzweise auf ihre Kosten. Interessant ist dabei, dass wir es bei diesem Abenteuer mit einer 3D-Grafik zu tun haben, die uns mehr das Gefühl gibt, mittendrin im Spielgeschehen zu sein, was natürlich nur gut für die Atmosphäre sein kann. Während wir uns im Raumschiff der Aliens von einem Raum zum nächsten bewegen und dabei so ganz nebenbei auch noch feindliches Gesocks ausschalten dürfen, treten wir manchmal auch auf einen (versteckten) Schalter, welche positive Effekte hervorrufen. Des Weiteren ist es uns auch möglich, manch einen Cyborg (nicht alle sind uns feindlich gesinnt) als Trittbrett zu missbrauchen und auf diesen zu hüpfen, um an höhergelegenere Stellen gelangen zu können. Ganz im Gegenteil dazu müssen wir uns mit den sehr lästigen sogenannten "Garffs" herumschlagen, welche uns sehr gerne bespringen, sich an unserem Schädel festsaugen und dort ein Nickerchen machen möchten. Dies hat zur Folge, dass wir in jenen Momenten nicht in der Lage sind zu springen, was sich auf Dauer als äußerst lästig und insbesondere zeitraubend erweist.

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Altered Space
Altered Space: Dünne Luft - Leser-Test von sinfortuna
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14.07.2005
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