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  • America's Army: Rise of a Soldier im Gamezone-Test

    Auch außerhalb der USA kann man eine Ausbildung als amerikanischer Soldat absolvieren.

    Wolltest du nicht schon immer der amerikanischen Armee beitreten? Lernen wie man eine M16 bedient oder mit der M203 das Gelände umpflügt? Mit deinen gestählten Kameraden durch den Matsch robben und böse Terroristen so zu erschießen, dass sie auch noch vernehmbar sind und nicht gleich den Kopf verlieren? Lässt du dich gerne in feindlichem Gebiet aus dem Hubschraube schmeißen um mit einer viel zu kleinen Truppe gegen eine bewaffnete Übermacht anzutreten, die ja doch keine Chance hat weil nur du weißt was man unter einer 360 Grad Sicherheit versteht? Wenn all das auf dich zutrifft, du aber dummerweise einen deutschen Pass besitzt und Amerika nur vom Urlaub her kennst, dann ist die neueste Konsolenumsetzung des kostenlosen PC-Spiels "Americas Army" genau das richtige für dich.

    Your in the Army now...

    Die Grundausbildung Die Grundausbildung Wer hätte es gedacht, in Americas Army - Rise of a Soldier spielen wir die Karriere eines jungen Mannes der eben seine Ausbildung in der US-Army begonnen hat. Wo andere Spiele mit einem Tutorial beginnen, welches uns die grundlegende Steuerung unseres Charakters näher bringt, scheint dieses in Americas Army überhaupt kein Ende zu nehmen. Denn bis wir den ersten "richtigen Einsatz" erleben haben wir viele Trainingsstunden auf diversen Militärgeländen hinter uns gebracht. Haarklein und immer getreu den Regeln der US-Army wird uns erklärt wie man sein Gewehr zu halten hat, wie man es nachlädt und wie man Ziel aufnimmt. Und weil man ab und zu auch eine Kugel fängt bekommen wir auch beigebracht wie wir unsere Kameraden oder uns selbst verarzten. Doch verbirgt sich dahinter nichts anderes als die Blutung der Wunde zu stoppen, heilen können wir weder unsere Kameraden noch uns selbst, sind wir erst einmal verletzt heißt es den Auftrag trotzdem durchzuführen oder zu sterben. Natürlich wirken sich die Verletzungen direkt auf unsere Handlungsfähigkeit aus, wir werden immer langsamer und das Blickfeld wird immer enger, weswegen man erst gar keiner verirrten Kugel im Wege stehen sollte. Genau deswegen lernen wir auch recht bald, dass man sich am besten immer im Dreck aufhält, also liegend auf dem Boden mit dem Gewehr vor der Nase.

    Schon auf dem Übungsgelände geht es heiß her Schon auf dem Übungsgelände geht es heiß her Bereits in der Ausbildung ernten wir für erfolgreiches Vorgehen sogenannte Sill-Points, die wir sodann auf die einzelnen Fähigkeiten unseres Kämpfers übertragen können. So können wir beispielsweise seine Fähigkeit zu Zielen verbessern, seine Führungsqualitäten oder seine ärztlichen Fähigkeiten. Auf diese Weise wird unser Soldat immer individueller und einzigartiger, was in späteren Missionen aber soweit geht, dass man, wenn man die falschen Werte aufgelevelt hat, kaum mehr weiter kommt. Das ist wohl auch den Entwicklern aufgefallen, weswegen sie neben den Skill-Points auch noch Tauschpunkte verteilen, welche für sich selbst keinen Wert besitzen, aber uns erlauben einzelne Punkte von einer Fähigkeit auf eine andere zu transferieren. So machen wir ruckzuck aus einem Scharfschützen einen Meister-Grenadier. Ist zwar nicht besonders realistisch, aber lustig und zweckmäßig.

    We need a hole, a big hole!

    Fadenkreuz gibts nicht, gezielt wird über Kimme und Korn Fadenkreuz gibts nicht, gezielt wird über Kimme und Korn Was von Anfang an gefällt ist wie der Spieler in das Geschehen eingebunden wird. Ständig redet irgendwer mit ihm, gibt ihm Anweisungen oder Hilfestellungen, so dass man sich nie alleine gelassen vorkommt und auch immer klar ist was es zu tun gibt. Weniger schön dabei ist, dass die Personen die sprechen niemals ihren Mund bewegen, ja nicht mal mit dem Kopf wackeln oder sonstige Zeichen von sich geben. Stattdessen starren sie mitunter in den Boden während sie erklären wie denn der nächste Schritt aussieht, was doch etwas an der Authentizität nagt. Ebenso ist das Verhalten der Charaktere im Spiel nicht besonders glaubwürdig, wenn sie wie Michael Jackson beim Moonwalk über den Boden rutschen oder Leitern hinauf oder hinab düsen wie Klammeräffchen.

    Viele Gegner, wenige Details Viele Gegner, wenige Details Wirklich ärgerlich wird es aber erst, wenn man in den schwierigeren Missionen feststellt, dass die Feinde wohl nur einen einzigen Gegner sehen und beschießen, nämlich einen selbst. Da kommt es dann zu Situationen wie dieser, bei der wir mit unserem Alpha und Bravo-Team das innere eines Hauses bereits gesichert haben, trotzdem aber fünf Gegner durch die Türe hereingestürmt kommen und sofort auf einen selbst das Feuer eröffnen. Eigentlich sollte man sich in diesem Augenblick auf sein Team verlassen können, doch dieses schießt nur unkoordiniert in der Luft herum, ohne auch nur einen einzigen der kaum zwei Meter entfernten Gegner zu treffen. Solche Dinge passieren immer wieder im Laufe des Spiels und lassen einem an der KI zweifeln.

    Die technische Seite

    Eine der vielen Cutscenes Eine der vielen Cutscenes So beeindruckend und mitreißend die vielen gezeigten Militärvideos im Spiel auch sind, so flach und einfach viel die Ingame-Grafik dazu aus. Genau gesagt wirkt Americas Army nicht mehr ganz frisch, sondern eher wie ein bereits leicht angestaubte Titel. Die Texturen sind durch die Bank recht niedrig aufgelöst und der Detailgrad ist keinesfalls als besonders hoch zu bezeichnen. Wirklich schade ist die mitunter stark einbrechende Framerate, wenn viel Staub aufgewirbelt wird oder wir uns nahe an einer Explosion befanden, dann nämlich fällt mitunter sogar das Zielen schwer, so träge reagiert das Spiel.

    Die Soundkulisse hingegen muss sich nicht verstecken, auch wenn jegliche Sprachausgabe in englischer Sprache gehalten wurde, so wie auch die Menüs und jeglicher Text im Spiel. Dafür sind die Waffengeräusche durchaus gelungen und wenn es so richtig heiß hergeht wird auch der Subwoofer bestens bedient. In den Menüs hingegen wird uns ausschließlich amerikanischer Rock geboten, der irgendwie nicht so richtig zum Spiel passen will, oder man muss Amerikaner sein um das zu mögen.

    Der Multiplayer-Part

    360 Grad Sicherheit 360 Grad Sicherheit Ohne die computergesteuerten Vorgesetzten und Gegner mit bis zu maximal 16 Spielern gleichzeitig macht Americas Army online doch mehr Spaß als man Anfangs vermuten möchte. Das liegt zum einen an den gelungenen und nie zu großen Karten auf denen gespielt wird, die taktisches Vorgehen ebenso ermöglichen wie das sichern bestimmter Bereiche oder auch das agieren aus großer Entfernung. Jede einzelne Karte besitzt ihren ganz besonderen Reiz und stellt eine einzigartige Herausforderung dar. Und auch online gibt es das von der Karriere her bekannte System bestimmte Eigenschaften unseres virtuellen Soldaten aufleveln zu können. Doch wir spielen online nicht mit demselben Charakter wie offline, sondern mit einem eigens dafür geschaffenem, so dass man sich die Online-Skillpoints auch wirklich online verdienen muss. Und bis zum höchsten Dienstgrad ist es ein weiter und langer Weg, was sich umso positiver auf die Langzeitmotivation auswirkt. Totzdem aber sollte niemand bahnbrechende Neuigkeiten erwarten, ganz im Gegenteil stellt Americas Army auch online einen bodenständigen Shooter dar und nicht mehr.

    America's Army: Rise of a Soldier (XB)

    Singleplayer
    7 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Das ausführlichste Tutorial aller Military-Shooter
    Rambos haben keine Chance
    authentische Ausbildung an authentischen Waffen
    gelungene Online-Karten
    Soldaten tanzen den Moonwalk bekommen aber den Mund beim Sprechen nicht auf
    KI setzt manchmal aus
    Grafik schon angestaubt
    mitunter trockene Präsentation
  • America's Army: Rise of a Soldier
    America's Army: Rise of a Soldier
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Secret Level
    Release
    23.02.2006

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990642
America's Army: Rise of a Soldier
America's Army: Rise of a Soldier im Gamezone-Test
Auch außerhalb der USA kann man eine Ausbildung als amerikanischer Soldat absolvieren.
http://www.gamezone.de/Americas-Army-Rise-of-a-Soldier-Spiel-17906/Tests/Americas-Army-Rise-of-a-Soldier-im-Gamezone-Test-990642/
21.02.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/02/TV2006022013564800.jpg
tests