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  • Amplitude im Gamezone-Test

    And the Beat goes on...

    Wie bereits im Vorgänger namens "Frequency" bewegen wir uns auch in diesem Titel durch eine extrem bunte Röhre in der die einzelnen Spuren dem Spieler entgegenlaufen. Auf den Spuren befinden sich diverse Marker, ähnlich den Zacken auf der Walze einer Spieluhr, die durch das Zielvisier unseres Beat-Blasters hindurchlaufen. Aufgabe des Spieler ist es die jeweils richtige Taste im richtigen Moment zu drücken. Hat man auf diese Weise einen kompletten Takt fehlerfrei getippt, wiederholt sich diese Spur von alleine, sodass wir mit dem Steuerkreuz auf eine der nächsten Spuren und damit Instrumente wechseln können um diese freizuschalten. Auf den einzelnen Spuren befinden sich neben den normalen Markern auch spezielle Powerups wie zum Beispiel ein Autoplayer, welcher per Tastendruck eine beliebige Spur ganz automatisch für uns abspielt. Selbstverständlich können auch Punkte gemacht werden, selbige benötigt man nämlich um diverse Bonustracks freizuspielen. Wer es schafft von einer Spur nahtlos auf die nächste zu wechseln bekommt seine Punkte multipliziert. Wer dies über lange Strecken durchhält erhöht somit auch den Multiplikator und sackt dicke Punktzahlen ein. Echte Profis setzten an dieser Stelle noch das eingesammelte Multiplikator-Powerup ein und erreichen damit perfekte Highscores. Besonders im Mehrspielermodus sollte man sich die Bumper- und Crippler-Powerups zunutze Machen, kann man doch mit ihnen den Gegner völlig aus dem Takt bringen und damit die Führung übernehmen.

    Ein weiterer wichtiger Modus ist der Remix-Mode: Hier können mit den Samples der freigespielten Songs neue Stücke selbst kreiert werden, ein umfangreiches Tutorial mit deutschen Sprechern sorgt für die nötigen Kenntnisse. Die Bedienung ist wirklich kinderleicht gelöst worden, man hat innerhalb von ein paar Minuten ein eigenes Lied entwickelt und kann dieses dann sogar im Onlinemodus anderen Spielern zeigen, oder als neuen spielbaren Track für das normale Spiel verwenden. Somit sind die Möglichkeiten wirklich riesig, wer sich hier mit seinen Freunden austauscht, kann sich an etlichen neuen Tracks versuchen. Um dem Spiel noch mehr Tiefe zu geben und die Kontrahenten im Onlinemodus auch individuell aussehen zu lassen, hat man einen Charakterdesigner integriert. Hier kann man sein Bildschirmoutfit ganz ähnlich wie bei "Tony Hawk" beliebig anpassen und viele freispielbare Kleidungsgegenstände schaffen hier eine breite Palette an Möglichkeiten. Wenn Freunde zu Gast sind, können diese ganz einfach ihre Memorycard mitbringen und das passende Spielerprofil wird automatisch von der Karte im zweiten Slot geladen.

    Musikalisch und damit auch spielerisch wurde diesmal auf besonders viel Abwechslung geachtet, dies ist sicherlich löblich, bringt aber auch ein paar Nachteile mit sich: Zu einem Spiel dieser Machart passen nun mal Tracks von Paul Oakenfold oder BT am besten und nicht diverse Rock oder Rap-Titel. Natürlich ist das immer vom jeweiligen Musikgeschmack abhängig, aber die Tracks mit viel Sprechgesang sind wesentlich schwerer zu meistern als solche mit einem eingängigen Beat da man ohne selbigen viel schwieriger den richtigen Takt trifft. Gerne hätten wir noch mehr elektronische Musik in diesem Spiel gehört, leider sind selbst Klassiker wie Herbie Hancock's "Rock it" nur in einer seltsamen Remix-Version vorhanden, welche nahezu alles vom unverwechselbaren Sound des Original verloren hat. Auch andere Stücke sind nicht gerade die bekanntesten der auftretenden Gruppen, hier wurden ziemlich viele B-Seiten und Remixes verarbeitet, was natürlich nicht immer schlecht sein muss, nur etwas mehr "Hits" hätten dem Spiel sicherlich gut getan. Unter den Interpreten finden sich Größen wie Blink 182, David Bowie, Pink, Dieselboy, Garbage, Logan 7, Mekon, Quarashi, Weezer, Papa Roach, Baldwin Brothers, Production Club, The Crystal Method, und viele mehr.

    Grafisch hat man sich ganz schön ins Zeug gelegt, die extrem bunten Level sind nicht nur auf den jeweiligen Künstler angepasst, sondern reagieren auch optisch auf die Eingaben des Spielers. Was sich alles im Hintergrund der diesmal sogar in Wellenformen verlaufenden Tracks bewegt ist wirklich beachtlich, leider hat man als Spieler nur selten Zeit das bunte Feuerwerk überhaupt zu bewundern - Zuschauer hingegen werden regelrecht in den Fernseher hineingezogen. Besonders das Menüdesign hat uns gut gefallen, alles ist sehr übersichtlich organisiert und sieht zudem auch noch richtig schön aus.

    Besonders zu erwähnen wäre da noch der vorhandene Online-Modus, hier kann man die Mehrspielermodi auch übers Netz bestreiten, vorrausgesetzt man verfügt über die passende Hardware in seiner PS2.

    Amplitude (PS2)

    Singleplayer
    8,4 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    9/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    einfaches Spielprinzip mit Suchtpotential
    neuer Onlinemodus
    verbesserte Grafik mit sehr vielen bunten Details
    gelungene Steuerung
    nicht alle Tracks sind wirklich gut für das Spiel geeignet
  • Amplitude
    Amplitude
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Developer
    Sony
    Release
    22.09.2003

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989469
Amplitude
Amplitude im Gamezone-Test
http://www.gamezone.de/Amplitude-Spiel-17924/Tests/Amplitude-im-Gamezone-Test-989469/
23.09.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/09/TV2003092311575900.jpg
tests