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  • And 1 Streetball im Gamezone-Test

    Ein forderndes Gameplay, etwas angestaubte Grafik und ein geringer Umfang zeichnen diesen günstigen Titel aus.

    Während Xbox-Besitzer schon seit mehr als einen Monat mit Ubisofts sportiven Erstlingswerk "AND 1 Streetball" diverse Spiele austragen durften, mussten sich User der Sony-Konsole bis Ende August gedulden. Aus unerfindlichen Gründen wurde der Release dieser Version nach hinten verschoben. Der geneigte Spieler frägt sich da natürlich zurecht, ob die so gewonnene Zeit sinnvoll genutzt wurde. Haben sich die französischen Entwickler gar einiger der Mängel angenommen und so doch noch den erhofften Geheimtipp in den Handel gebracht? Die Konkurrenz ist weiterhin vorhanden und gerade Titel, wie NBA Street von EA haben auf der PS2 eine enorme Fanbase. Um diese wirklich zum Kauf des aktuellen Titels zu bewegen, ist deutlich mehr nötig, als uns die Xbox-Version bisher bot. Doch um es gleich vorweg zu nehmen: Der Titel für Playstation2 ist praktisch eine Kopie und bis auf ein paar kleine Erweiterungen sind somit auch die größten Schwachpunkte immer noch vorhanden.

    Bekannter geringer Umfang

    And 1 Streetball And 1 Streetball Wie bereits aus der Xbox-Version bekannt ist, hat sich Ubisoft dazu entschlossen nicht auf die bekannte Lizenzen, wie es die diversen Konkurrenten tun, zu bauen, sondern sich etwas neues an Land zu ziehen. Herausgekommen ist eine Verbindung mit dem Sport-Mode-Label AND 1. Für euch Spieler bedeutet dies, ihr habt nicht nur die Möglichkeit sämtliche Bekleidungsstücke der Marke eurem Alter-Ego überzuziehen, nein auch sämtliche Größen der seit fünf Jahren in den Staaten äußerst beliebten "AND 1 Streetball Mix Tape Tour", wie etwa Skip-To-My-Lou, AO, Hot Sauce oder The Professor, wurden ins Spiel integriert. Trotzdem bleibt auch auf der PS2 der Umfang die große Schwachstelle des Titels von Ubisoft. Während EA's "NBA"-Serie und "NBA 2K6" von 2K Sports gerade hier mit Menge bzw. Größe protzen, hat "AND 1 Streetball" nichts großartiges zu bieten, fast möchte man sagen, es ist kaum der Rede wert. So werden euch neben einem klassischen Einzelspiel-Modus - hier könnt ihr natürlich Platz, Anzahl der Spieler usw. selbst einstellen - und dem darauf basierenden Online-Modus, gerade noch die Spielvariante "Karriere" geboten. Zum Glück kann aber gerade letztere zumindest annähernd begeistern und wird besonders die Hardcore-Gamer unter euch für einige Zeit vor den Bildschirm bannen. Einstieg in diesen Modus ist das Erstellen eines eigenen Basketball-Cracks. Wie bereits bekannt sein sollte, könnt ihr hierbei über diverse Features nicht nur ganze Moves und Styles dem Eigenentwurf zuordnen, sondern eben auch das Aussehen eures Protagonisten bis aufs Kleinste bestimmen. Bei der PS2-Variante bedeutet dies, dass ihr nun die Möglichkeit habt, über die integrierte EyeToy-Unterstützung eurer eigenes digitalisiertes Abbild über die Courts zu schicken. Bei klassischen "1 gegen 1"-Begegnungen auf den diversen Strassencourts sollt ihr nun euer Können beweisen und somit den nötigen Respekt in der Streetballgemeinde erkämpfen. Primäres Ziel ist es, die Scouts der "AND 1 Mix Tape Tour" aufmerksam zu machen und so eine eventuelle Teilnahme an dieser Serie - das Herz des Titels - zu ergattern. Ist der Weg bis hierher noch relativ leicht und schnell zu schaffen, so wird ab diesem Zeitpunkt doch deutlich mehr von euch bzw. eurem Basketballspieler gefordert. Matches auf einen Korb - also im Halbfeld - gehören ebenso zu den Herausforderungen, wie Spiele auf einem kompletten Strassen-/Hallenplatz, auch Full-Court genannt. Hier fällt auf, dass sowohl die Gegner, deren Anzahl je nach Spiel zwischen einem und fünf variieren kann, als auch die Mitspieler eine recht hohe KI spendiert bekommen haben. Zwar ist das Spiel insgesamt alles andere als realistisch - was schon allein am Spielthema Freestyle-Basketball liegt - trotzdem oder gerade deshalb werdet ihr das eine oder andere Mal sicher an euere Grenzen stoßen. Bis ihr wirklich alle Feinheiten der Steuerung erkundet habt, werden Wochen, wenn nicht gar Monate vergehen.

    And 1 Streetball And 1 Streetball Ausgetragen werden die Spiele auf den durch die "AND 1 Mix Tape Tour" bekannten Courts, insgesamt immerhin ganze 23 Stück, welche quer durch die gesamte USA verteilt sind. So findet man sich genauso in den Hinterhöfen von New York als auch auf den sonnigen Strandplätzen von Los Angeles wieder. Jeder Platz ist anders und genau diese Unterschiede tragen zu einer enormen Abwechslung bei. Ein besonderes Augenmerk wurde bei "AND 1 Streetball" auch auf ein umfangreiches Belohnungssystem gelegt. Hier müssen bzw. können eine Unzahl von Herausforderungen - wie etwa die Durchführung eines bestimmten Moves in einem Spiel - erfüllt werden, um an die begehrten, jedoch erst freizuschaltenden Goodies (besondere Klamotten, neue Tricks oder Videos zu den bekanntesten AND 1- Profis) zu gelangen. Dies erzeugt zwar ein wenig Tiefgang, zumindest für jene die bereit sind wirklich alles frei zu spielen, trotzdem kann es nicht über den sehr geringen Umfang hinwegtäuschen.

    Doch nicht nur "Einzelkämpfer" sollen bei "AND 1 Streetball" auf ihre Kosten kommen, denn das Spiel bzw. das gesamte Genre ist natürlich geradezu prädestiniert um Mehrspielerspaß zu bieten. Ubisoft war dies wohl auch bewusst und so wurde auch bei der PS2 die Möglichkeit implementiert online mit bis zu 10 und offline mit wenigstens noch bis zu drei weiteren Gleichgesinnten ein Match zu bestreiten. Bei ersteren müsste man eigentlich sagen: Sie haben es versucht. Nicht nur das Spiele über das World Wide Web nicht wirklich ohne Lags und heftige Performanceeinbrüche auskommen, nein es fehlt schlicht und ergreifend auch an der nötigen Communitiy.

    Gameplay erzeugt Tiefgang

    And 1 Streetball And 1 Streetball Analog zur Xbox-Umsetzung gilt auch für die PS2-Version, dass man mit "AND 1 Streetball" einen Titel geboten bekommen, dessen Gameplay - genretypisch - hin zur Arcarde entwickelt wurde.
    Damit ist auch klar, dass das Hauptaugenmerk auf eine leicht zu erlernende Steuerung gelegt wurde, welche nach wenigen Trainingseinheiten in Fleisch und Blut übergehen sollte. Die Entwickler nennen dies das intuitive "I-Ball-System", was in der Realität nichts anderes bedeutet, als dass die Steuerung nicht zu oberflächlich gestaltet wurde und gerade für Hardcore-Gamer noch genug Spielraum bietet, um sich tiefer in die Feinheiten der diversen Moves und besonderen Tricks einzuarbeiten. Apropos Tricksystem: Dieses wurde sehr umfangreich gestaltet und braucht sich hinter Genregrößen, wie "NBA Street", nicht zu verstecken. Durch diverse Tastenkombinationen in Verbindung mit Steuerkreuz oder entsprechenden Stick - wobei gerade letzterem eine größere Bedeutung zukommt - können eine Unzahl von stylisch in Szene gesetzte Moves ausgeführt werden. Genannt seien hier nur der "Helicopters Rim-Bending-Dunk", der "The Professors No-Look-Pass" oder der absolut geniale "Hot Sauces Killer-Crossover". Nur logisch, dass ihr euch ziemlich schnell dabei ertappen werdet, wie ihr versucht, noch spektakulärere, noch abgefahrenere Spielzüge auf den Court zu zaubern. Besonderes Highlight bei der Körbejagd ist der sogenannte "Ankle Breaker". Hierbei schaltet das Spiel bei einer bestimmten Aktion in einen Zeitlupen-Modus und bietet euch so die Möglichkeit mit diversen Tricks Gegner auszuspielen, gleich frei auf den Korb zu ziehen oder über besonders spektakuläre (Self-)Alley-Oops bzw. Dunks direkt Punkte einzufahren. Aber nicht genug damit. Sollte man durch seine Aktionen das Publikum, welches durchaus auch auf den abgelegensten Plätzen vertreten ist, besonders begeistern, dann werden sogenannte "Breakdown Moves" gestartet, die einem die Möglichkeit geben, bei erfolgreichen Abschluss nicht nur die üblichen 1 bzw. 2 Punkte, sondern ganze 3 bis 5 Punkte (je nach Ausführung) abzukassieren.
    Kommen wir nun zu einem weiteren wichtigen Punkt: die KI. Wird hier geschlampt und nicht mit der nötigen Sorgfalt gearbeitet, wird selbst das tiefgängigste Gameplay zur Bedeutungslosigkeit degradieret. Doch keine Angst, Ubisoft hat seine Hausaufgaben gemacht. So verhalten sich sowohl die CPU-gesteuerten Mitspieler, als auch die Gegner durchgehend passend zur Spielsituation und gerade Matches gegen den "Computer" sind ziemlich fordernd. Was uns direkt zum Schwierigkeitsgrad bringt. Dieser ist zwar einstellbar und auch innerhalb seiner Stufen durchwegs richtig dosiert, trotzdem ist das Spiel definitiv nichts für Anfänger. Zwar findet man sich schnell in der Steuerung und dem Tricksystem zurecht, doch gerade die nicht so geübte Spieler unter euch, werden durch die teilweise fehlerfrei agierenden Protagonisten, des öfteren wahre Frustmomente erleben, welche bis zur gänzlichen Aufgabe - was gleichbedeutend mit dem Entfernen des Spiels aus dem Konsolenschacht ist - gehen können.

  • And 1 Streetball
    And 1 Streetball
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Black Ops Entertainment
    Release
    27.07.2006

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And 1 Streetball
And 1 Streetball im Gamezone-Test
Ein forderndes Gameplay, etwas angestaubte Grafik und ein geringer Umfang zeichnen diesen günstigen Titel aus.
http://www.gamezone.de/And-1-Streetball-Spiel-17942/Tests/And-1-Streetball-im-Gamezone-Test-990900/
08.09.2006
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