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  • Animal Crossing: Wild World im Gamezone-Test

    Heile-Welt-Simulation: Lebt in einem Dorf voller Tiere, pflanzt Blumen und quatscht mit Nachbarn.

    Innovative Konzepte muss man in der Videospielbranche leider meist mit der Lupe suchen, da viele Entwickler eher auf altbewährte Spielprinzipien setzen, anstatt etwas Neues auszuprobieren. Eine beliebte Spieleserie fortzusetzen ist mit weniger Risiken verbunden als eine völlig neue zu erfinden, da man nie weiß wie diese ankommen wird. Auf dem Nintendo DS sind bisher so manche Spielideen verwirklicht worden, die sich stark vom Standard unterscheiden und meist hat ihnen der Erfolg Recht gegeben. So auch bei "Animal Crossing", welches auf dem Gamecube zahlreiche Anhänger gefunden hat. Nun dürft ihr auch unterwegs in die wilde Welt der Tiere eintauchen und euch mit alltäglichen Dingen die Zeit vertreiben. Wir haben für euch Tom Nook und Co. besucht und uns unter die fröhliche Tiergemeinde gemischt.

    Animal Crossing: Wild World Animal Crossing: Wild World "Animal Crossing Wild World" verfügt zwar über keinerlei Story, aber zu Beginn des Spiels wird man erstmal an der Hand genommen und herumgeführt. Die Reise beginnt auf dem Rücksitz eines Taxis, das einen in die Stadt fährt. Der Taxifahrer stellt jede Menge Fragen, um nötige Informationen zu erhalten, welche als Grundlage des Spiels dienen. So zum Beispiel den Namen des Ankunftsortes, die genaue Uhrzeit und Datum und vieles mehr. Nachdem ihr eurem neuen zu Hause einen treffenden Namen verpasst und sämtliche Fragen beantwortet habt, endet die Reise und ihr findet euch in eurer zukünftigen virtuellen Heimat wieder. Doch da ist auch schon das erste Problem: Leider fehlt es an Geld (die Währung wird als Sternis bezeichnet) und somit auch an Unterkunft. Ein Glück, dass es den freundlichen Waschbären Tom Nook gibt, der euch eine Bleibe zur Verfügung stellt, welche ihr nach und nach abbezahlen und ausbauen könnt. Um an die begehrten Sternis zu kommen, arbeitet ihr zunächst in seinem Laden und geht auf Botengänge, pflanzt Blumen um sein Geschäft oder erfindet einen Werbeslogan, welcher die Kundschaft anlocken soll. Ihr bekommt also jede Menge Arbeit aufgebrummt und solltet diese möglichst schnell erledigen. Das ändert sich jedoch schon nach kurzer Zeit, denn irgendwann benötigt Tom Nook eure Hilfe nicht mehr und ihr könnt tun und lassen worauf ihr Lust habt.

    Echte Freiheit ohne Grenzen!

    Animal Crossing: Wild World Animal Crossing: Wild World Nachdem euch der geschäftige Waschbär nicht mehr sagt was ihr zu tun habt, tut das auch kein Anderer. Ihr seid nun ganz auf euch gestellt und müsst zusehen wie ihr euch zurecht findet. Das Spiel hat kein Ziel, welches ihr erreichen sollt und auch keine Handlung, der ihr folgen müsst. Es gibt allerdings bestimmte Dinge deren Erfüllung stark motiviert, weil sie mit einer gewissen Belohnung verbunden sind. So zum Beispiel das Abbezahlen eures Hauses. Habt ihr die Schulden bis auf den letzten Sterni beglichen, so wird das traute Eigenheim sogleich umgebaut und um einiges an Fläche vergrößert. Auch Tom Nooks Laden entwickelt sich mit der Zeit weiter. Während ihr anfangs noch in einem kleinen Schuppen ein paar Waren angeboten bekommt, dürft ihr später in einem Supermarkt mit elektrischer Tür einkaufen. Es gibt also schon einige Anreize, die euch motivieren, aber durchspielen lässt sich "Animal Crossing Wild World" nicht, weil kein roter Faden und kein richtiger Handlungsstrang vorhanden ist. Es geht einfach immer weiter und ihr erlebt häufig neue Dinge, die euch wieder und wieder an den DS fesseln. Im Grunde ist es ein endloses Spiel, genau wie die beliebte Sims-Reihe. Im Vergleich dazu habt ihr aber sehr viel mehr Freiraum, denn euer Charakter mag zwar menschlich sein, folgt aber keinen natürlichen Bedürfnissen. Er muss nicht auf die Toilette, will nicht geduscht werden, braucht nicht ständig zu essen und kommt sehr gut ohne Schlaf aus. Wer Lust hat kann ihm dennoch einen Apfel oder sonstige Früchte zu essen geben oder ihn ins Bett legen, doch das ändert nichts an seiner Verfassung. Ihr habt also unheimlich viel Freizeit, die ganz individuell gestaltet werden kann. Es gibt allerdings auch feste Ereignisse, die nur zu bestimmten Zeiten oder an bestimmten Tagen stattfinden und auch nur dann wahrgenommen werden können.

    Die innere Uhr

    Animal Crossing: Wild World Animal Crossing: Wild World Da der DS über eine Datums- und Uhrzeitanzeige verfügt, weiß das Spiel immer genau welcher Tag und wie viel Uhr gerade ist (sofern ihr es richtig eingestellt habt). Dieses Feature ist ein wesentliches Element, da der ganze Spielablauf darauf aufbaut. Wenn ihr im Sommer gegen Mittag den DS einschaltet, dann scheint im virtuellen Dörfchen die Sonne, Schmetterlinge fliegen durch die Gegend und Blumen blühen. Wenn ihr eines Nachts im Dezember spielt, dann liegt überall Schnee, die Sterne stehen am Himmel und es ist dunkel. Die meisten Bewohner haben sich aufs Ohr gelegt und die Geschäfte haben geschlossen. Tom Nooks Laden hat beispielsweise jeden Tag von 8:00 - 23:00 Uhr geöffnet. Es gibt auch Tage an denen bestimmte Leute anzutreffen sind, die man sonst nicht zu Gesicht bekommt. So schleicht zum Beispiel die Rübenverkäuferin nur sonntags durch das Dorf und lediglich am Samstag wird in der Bar fröhlich musiziert. Doch es kommt noch besser. Neben wechselnden Jahreszeiten, Tages- und Nachtwechsel und verschiedenen Öffnungszeiten, gibt es auch noch bestimmte Events, die immer nur an einem Tag stattfinden. Zum Beispiel jeden zweiten Samstag im Monat oder so. Darunter befinden sich Veranstaltungen, die euer Geschick fordern und euch mit den anderen Dorfbewohnern messen. So etwa das Fischerturnier: An einem festgelegten Tag sollt ihr von 12:00 bis 18:00 Uhr einen möglichst großen Fisch fangen. Wer das längste Exemplar an Land zieht, gewinnt den Turnierpokal. Ihr stößt auf rege Teilnahme, denn während des Turniers seht ihr fast nur noch Leute mit Angel durch die Gegend rennen und keiner hat mehr so richtig Zeit für ein nettes Tratsch-Gespräch. Daneben gibt es aber auch praktische Events, wie den Flohmarkt, an dem sich die Bewohner untereinander ihren Ramsch verkaufen. Ereignisse wie der Schmeicheltag haben weder einen praktischen noch konkurrierenden Charakter, sind aber trotzdem ganz lustig, da alle Leute fröhlich sind und sich gegenseitig Honig ums Maul schmieren und sich mit Komplimenten nur so überhäufen.

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Animal Crossing: Wild World
Animal Crossing: Wild World im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Animal-Crossing-Wild-World-Spiel-17978/Tests/Animal-Crossing-Wild-World-im-Gamezone-Test-990769/
15.05.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/05/4_2_.jpg
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