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  • Animaniacs: The Great Edgar Hunt - Miserables Cartoon-Hüpfspiel - Leser-Test von pineline

    Animaniacs: The Great Edgar Hunt - Miserables Cartoon-Hüpfspiel - Leser-Test von pineline Ab und zu dürfen es bei mir auch sehr gerne Hüpfspiele sein, dazu stehe ich. Da ich mir aber oft nicht sicher bin, ob sich ein Kauf wirklich lohnt und ich mich nicht immer vorher informiere oder ich mittlerweile Testberichten nicht mehr traue, da sie meiner Meinung nach viel zu oft zu gut bewerten, schaue ich öfters einmal in einer Videothek nach und leihe mir zunächst ein Spiel für ein, zwei Tage aus. So auch im Fall von Animaniacs: The Great Edgar Hunt für die X-Box. Und, hat es sich gelohnt? Nein. Hätte ich einen Kauf bitter bereut? Oh ja. Eigentlich weiß ich gar nicht so genau, mit welchem Negativpunkt ich zuerst anfangen soll, so zahlreich sind die miesen Dinge hier, die es aufzuzählen gibt. In diesem Jump and Run, das alleine auf den Einzelspieler bzw. die Einzelspielerin zugeschnitten ist, stehen jedenfalls die Comic-Katzen der Animaniacs, nämlich Wakko, Yakko und Dot. Die Bewohner des Städtchens Tinsel Town haben neuerdings nämlich ordentlich unter der Tyrannei des fiesen Cyril Coupe Deville zu leiden, was die drei Katzen selbstverständlich auf den Plan ruft, diese unangenehme Sache schnellstmöglich zu beenden und die Bevölkerung von Ihrem Elend zu erlösen.

    Ziemlich oft kommt es in Hüpfabenteuern vor, dass etwas geklaut, zerstört oder zumindest in seine Einzelteile zerlegt wurde und in der weiten Welt verstreut wurde, so auch hier bei Animaniacs: The Great Edgar Hunt. Insgesamt sind es fünfundvierzig Edgar-Statuen (womit der Name dieses X-Box-Titels erklärt sein dürfte, glaube ich), die der böse Deville gemopst und auf sechs Gebiete verteilt hat. Also machen wir uns natürlich auf, sämtliche Statuen zu finden, um somit wieder für Frieden zu sorgen. Nicht gerade innovativ, aber okay, daran allein liegt es sicher nicht, dass es sich um ein miserables Spiel handelt. Es gibt noch viel mehr und vor allem gewichtigere Gründe dafür. Jede der drei Cartoon-Kätzchen verfügt über individuelle Talente, die je nach Spielsituation zur Anwendung kommen sollen. Das herauszufinden, ist nicht sonderlich schwer, ja eigentlich kinderleicht. Übrigens ist der Schwierigkeitsgrad im Allgemeinen extrem niedrig und somit auch eindeutig auf die ganz jungen Videospieler/innen zugeschnitten. Doch muss es derart einfach sein? Kann man nicht mehrere Schwierigkeitsgrade integrieren, um eine größere Zielgruppe anzusprechen? Anscheinend nicht, Entwickler Ignition war dazu jedenfalls offensichtlich nicht in der Lage.

    Nach und nach öffnen wir auf unserer Jagd nach den Edgar-Statuen durch die kunterbunte Cartoon-Welt weitere Abschnitte, die uns zunächst verschlossen waren. Neue Fähigkeiten erlernen unsere drei Hauptfiguren auch brav hinzu, so dass wir später in der Lage sind, besonders weit zu springen, große Hindernisse zu überwinden oder steile Felswände zu erklimmen. Die integrierten Minispiele waren zwar sicherlich nett gemeint, machen aber alles nur schlimmer. Sie zehren durch die nervig unpräzise Steuerung am eigenen Nervenkostüm und machen das Ganze fast schon unerträglich. Ich würde mich auf jeden Fall nicht wundern, sollte ein Großteil von Euch das Spiel bereits nach einer halben Stunde abbrechen. Ich würde es verstehen. Genau dann geben sich übrigens auch die Mäuse Pinky und Brain die (zweifelhafte!) Ehre und stellen sich extrem dämlich in eben jenen Minispielen an, auf die ich jetzt im Detail nicht auch noch eingehen möchte, da die Qualität größtenteils unterirdisch schlecht ist. Zu allem Unglück ist die Steuerung nicht nur ungenau, weist grobe Fehler bei der Kollisionsabfrage auf (wir erleiden zum Beispiel Schaden, obwohl wir gar nicht erwischt wurden!) sondern auch noch extrem langsam, die drei Katzen kommen nie so richtig in die Gänge. Grotesk ist daher, dass das aber wiederum gar nicht schlimm ist, da die Hüpfpassagen wenig fordernd sind und die Feinde noch dämlicher agieren und sich bereitwillig ohne große Gegenwehr ins Jenseits befördern lassen.

    Um das Ganze endgültig unerträglich zu machen, schockt Animaniacs: The Great Edgar Hunt letztlich auch noch durch eine absolut miese Grafik und einen lausigen Sound. Schwach gezeichnete Figuren, undetaillierte Texturen und keinerlei bemerkenswerte Highlights sorgen dafür, dass man sich eher ins Reich der 16-Bit-Konsolen Sega Mega Drive oder Supernintendo befördert fühlt als dass es sich um ein X-Box-Spiel handeln könnte. Womit ich den bedien alten Spielkonsolen wirklich nichts Böses möchte. Gar nichts ist vorhanden, was unterhalten könnte, ganz zart lässt sich dem Spiel so etwas wie Humor entnehmen, doch geht dieser angesichts der vielen Macken gnadenlos unter. Es ist schon lange her, dass ich ein Videospiel zu Gesicht bekommen habe, dass in praktisch allen Punkten enttäuscht: Grafik, Musik, Steuerung und Spielverlauf sind einfach schlecht. Und daher auch das gesamte Spiel.

    Negative Aspekte:
    Schlechte Grafik, schwacher Sound, miese Steuerung, trotzdem viel zu leicht

    Positive Aspekte:
    Mir fällt absolut nichts ein, vielleicht ein bisschen enthaltener Humor

    Infos zur Spielzeit:
    pineline hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Animaniacs: The Great Edgar Hunt

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: pineline
    1.7
    Multiplayer
    -
    Grafik
    2/10
    Steuerung
    2/10
    Sound
    2/10
    Gameplay
    1/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    6.2/10
    Leserwertung:
     
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  • Animaniacs: The Great Edgar Hunt
    Animaniacs: The Great Edgar Hunt
    Publisher
    Warthog Plc. (UK)
    Developer
    Warthog Plc. (UK)
    Release
    04.11.2005
    Leserwertung
     
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1007274
Animaniacs: The Great Edgar Hunt
Animaniacs: The Great Edgar Hunt - Miserables Cartoon-Hüpfspiel - Leser-Test von pineline
http://www.gamezone.de/Animaniacs-The-Great-Edgar-Hunt-Spiel-17982/Lesertests/Animaniacs-The-Great-Edgar-Hunt-Miserables-Cartoon-Huepfspiel-Leser-Test-von-pineline-1007274/
29.03.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/11/animaniacs_edgarhunt_dt.jpg
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