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  • Animaniacs: The Great Edgar Hunt im Gamezone-Test

    Dieses Abenteuer der drei Chaoten ist ein typisches Jump'n'Run mit einigen untypischen Designfehlern.

    Obwohl die Animaniacs heutzutage höchstens noch als Wiederholung im Fernsehen auftauchen und das letzte spielbare Abenteuer der vorlauten Chaos-Geschwister bereits über zehn Jahre zurückliegt, beglücken uns Warthog und Ignition mit einem neuen Spiel der drei Kultfiguren. Doch kann der arg verspätete Auftritt auch spielerisch überzeugen?

    Animaniacs: The Great Edgar Hunt Animaniacs: The Great Edgar Hunt Hollywood steht Kopf: Kurz vor der alljährlichen Edgar-Verleihung werden die goldenen Trophäen vom Bösewicht Cyril Coupe Deville gestohlen und durch einen peinlichen Unfall kreuz und quer über das Gelände der Warner Bros. Studios verteilt. Da lassen sich die durchgeknallten Wasserturm-Bewohner Wakko, Yakko und Dot nicht zweimal bitten und machen sich sofort auf die Suche nach den 45 verschollenen Edgars in den gefährlichen Kulissen der geschichtsträchtigen Filmstadt.

    Animaniacs: The Great Edgar Hunt Animaniacs: The Great Edgar Hunt Spielerisch erfindet der recht günstig vertriebene Titel das Gameplay-Rad absolut nicht neu, ganz im Gegenteil: Vieles erinnert an vergangene Abenteuer mit der Beutelratte "Crash Bandicoot". Ob es nun die altbekannte Drehattacke ist, die lebenswichtigen Äpfel oder all die sammelwürdigen Gegenstände in den knallig-bunten Levels - der Genrefan fühlt sich sofort heimisch. Einige der teilweise sehr witzig animierten Passanten haben verschiedene Aufträge für euch und nur nach erfolgreichem Abschluss dieser Herausforderungen öffnet sich ein weiterer Levelabschnitt. Eure Hauptaufgabe besteht natürlich darin, alle 45 verstreuten Edgars innerhalb der sechs verschiedenen Filmkulissen wieder einzusammeln. Das große Problem sind dabei aber weniger die häufigen Sprungpassagen oder zahlreichen Gegner, sondern schlichtweg die teilweise ziemlich knifflig versteckten Gegenstände und Edgars, weshalb das Spiel zeitweise zur langweiligen und zeitaufwendigen Ostereiersuche entartet. Hier hätte man unbedingt noch ein paar zusätzliche Wegweiser und Tippgeber integrieren sollen, da besonders die jüngere Zielgruppe aufgrund der zu lang geratenen Suchphasen sehr schnell frustriert ins Joypad beißen könnte.

    Suchphasen und Gegnerfrust

    Animaniacs: The Great Edgar Hunt Animaniacs: The Great Edgar Hunt Da die Animaniacs ja bekanntlich drei Geschwister sind, wurde natürlich auch der Wechsel zwischen ihnen als zentrales Spielelement verbaut. Manche Situationen und Hindernisse lassen sich deshalb auch nur mit einem der drei Chaoten überwinden, trotzdem sind Steuerung und Angriffe im Kampf bei allen Dreien absolut identisch. Das Kampfsystem - wenn man die zwei Schläge überhaupt als solches bezeichnen darf - ist äußerst simpel gehalten. Die Gegner, welche damit in die Knie gezwungen werden sollen, sind ebenfalls nicht die hellsten, trotzdem hat man innerhalb kürzester Zeit die Nase ziemlich voll von ihnen. Denn wo man sich bei anderen Genrevertretern durch einen gezielten Sprung auf den Kopf den nötigen Platz schafft, muss man bei Animaniacs grundsätzlich vor den Gegnern in geduckter Stellung abwarten und dann im richtigen Moment zuschlagen. Dies kostet unnötig viel Zeit und resultiert früher oder später darin, dass man die Gegner nicht erledigt, sondern ihnen einfach aus dem Weg geht. Ebenfalls untypisch fallen in diesem Zusammenhang die zahlreich in den Levels verteilten Fässer und anderen Behältnisse auf, welche hier ganz anders funktionieren als erwartet: Denn im Gegensatz zu jedem anderen Jump'n'Run verbergen sich hier nur in den seltensten Fällen wichtige Gegenstände und Lebensspender in den Fässern, meist sitzt einer der nervigen Gegner darin und wartet darauf den Spieler mit seinen nervtötenden Angriffen zu langweilen. Resultat: Man lässt nach kurzer Spielzeit auch die Fässer links liegen.

    Animaniacs: The Great Edgar Hunt Animaniacs: The Great Edgar Hunt Zu den wenigen spielerischen Höhepunkten des Spiels zählen die fünf witzigen Minigames mit den Kult-Mäusen "Pinky und Brain". Hier geht es um kurzweilige Geschicklichkeitstests, welche zudem auch noch von sehr lustigen Zwischensequenzen begleitet werden. Die Animaniacs selbst glänzen übrigens auch während ihrer Zwischensequenzen und Dialoge, der Humor der Serie wurde hervorragend in das Spiel übernommen. Eigentlich spielt man ohnehin nur aufgrund der zahllosen Gags und derben Sprüche weiter, denn in dieser Hinsicht ist die große Suche nach den Edgars wirklich klasse.

    Von Bugs und Comic-Optik

    Animaniacs: The Great Edgar Hunt Animaniacs: The Great Edgar Hunt In technischer Hinsicht haben sich leider diverse Fehlerchen und Probleme eingeschlichen. An erster Stelle der Mängelliste steht eindeutig die sehr bockige Kamera des Spiels, welche eigentlich nie das macht, was man von ihr will und deshalb nicht selten an unschönen Frustsituationen schuld ist. Auch haben wir an zwei Stellen mit Entsetzen feststellen müssen, dass unsere Spielfigur in der Umgebung hängen blieb und nur noch ein entnervter Druck auf den Reset-Knopf den Comichelden wieder frei gab. Ein ganz übler Designfehler, genau wie die Stelle, an der uns das Spiel nach einem Sturz in einen Abgrund dummerweise immer wieder genau über diesem zum Leben erweckte - nach tausend Toden half auch hier nur noch ein Neustart. Hätten sich nicht solche Patzer in die Technik eingeschlichen, wäre Animaniacs in dieser Hinsicht ganz gut weggekommen. Zwar ist die Optik alles andere als hochauflösend, detailliert oder brillant, sieht aber für ein Comicspiel immer noch sehr ordentlich aus und bringt ganz besonders die Charaktere hervorragend rüber. Auch die Vertonung hat man mit viel Sorgfalt erledigt und zu diesem Zweck sogar die deutschen Sprecher des Chaos-Trios engagiert. Somit entsteht schnell die richtige Atmosphäre und die treuen Fans der Serie werden die drei quirligen Helden nicht nur in Bezug auf die Optik sofort wieder erkennen.

    Animaniacs: The Great Edgar Hunt (PS2)

    Singleplayer
    6,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    5/10
    Gameplay
    6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    günstiger Preis
    Original-Synchronstimmen
    gelungene Comic-Atmosphäre
    schnell verstandenes Gameplay
    angemessene Grafik
    die Auftritte von Pinky und Brain
    diverse Bugs im Leveldesign
    schlechte Benutzerführung
    dämliche Nerv-Gegner
    langweilige Such- und Sammelaufgaben
    nahezu unbrauchbare Kamera
  • Animaniacs: The Great Edgar Hunt
    Animaniacs: The Great Edgar Hunt
    Publisher
    Flashpoint AG (DE)
    Developer
    Ignition Entertainment
    Release
    28.06.2005

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Animaniacs: The Great Edgar Hunt
Animaniacs: The Great Edgar Hunt im Gamezone-Test
Dieses Abenteuer der drei Chaoten ist ein typisches Jump'n'Run mit einigen untypischen Designfehlern.
http://www.gamezone.de/Animaniacs-The-Great-Edgar-Hunt-Spiel-17982/Tests/Animaniacs-The-Great-Edgar-Hunt-im-Gamezone-Test-990311/
20.07.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/07/TV2005072011402000.jpg
tests