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  • Ankh: Kampf der Götter im Gamezone-Test

    Von dreckigen Socken, Plüsch-Handschellen, sprechenden Anhängern und was das alles mit dem Kampf der Götter zu tun hat.

    Könnt ihr euch noch an die Kamelwaschstrasse erinnern, oder die verblödeten Palastwachen die nur ein Thema kennen, nämlich ihre Unterwäsche? Wenn dem so ist, dann habt ihr die vorherigen Ankh-Adventures schon gespielt und euch dabei köstlich amüsiert. Diesen November nun folgte der dritte Teil des Spiels, der auf den Untertitel "Kampf der Götter" hört. Natürlich haben wir uns gleich für euch ins Abenteuer gestürzt, um herauszufinden, ob Assil und Thara nach wie vor so unterhaltend und witzig sind wie in den beiden Spielen davor.

    Das Sternbild des Kamels

    Das Sternbild des Kamels! Das Sternbild des Kamels! Wie wir es von den Ankh-Adventures kennen, beginnt auch der Kampf der Götter mit einem kräftigen Lacher. Ach was schreib ich, bis man das erste mal die Maus benutzt und die Kontrolle über Assil und seine Freundin Thara übernimmt, liegt man schon auf dem Boden und kugelt sich. Das Ankh um Assils Hals beginnt plötzlich zu sprechen und behauptet, eine Gottheit zu sein, und dass der Kampf der Götter bevorsteht. Assil, noch schlaftrunken, glaubt kein Wort, so wie auch Thara, was aber nur Augenblicke anhält, denn plötzlich fallen brennende Meteoriten vom Himmel, und wie soll es anders sein, auch das frisch von dem Pärchen bezogene Haus wird getroffen und in Brand gesteckt. Das Treppenhaus geht in Flammen auf und Assils erste Aufgabe besteht darin, Thara vom Dach zu holen. Wir verraten euch an dieser Stelle nicht wie das funktioniert, nur dass man dafür alte Lattenroste ebenso braucht wie plüschbesetzte Handschellen, worüber Assil nicht sprechen möchte, weil das privat sei.

    Ein alter Socken... Ein alter Socken... Bereits an dieser Stelle sind wir über die schon angesprochenen Weiterentwicklungen gestolpert, wie eben Assils viele Antworten auf sinnfreie Aktionen. Aussagen wie "Das funktioniert nicht" gibt es im Spiel nur noch ganz selten, stattdessen hat Assil, ebenso wie Thara, immer eine passend freche oder lustige Antwort auf Lager. Schon deswegen macht es so viel Spaß alles auszuprobieren und auch unsinnige Sachen zu machen, nur um zu sehen wie unsere ägyptischen Helden reagieren. Aber auch die Optik des Spiels hat sich gewandelt, was wohl an der neuen Engine liegt die Deck 13 benutzt, die wir auch schon in Jack Keane bewundern durften. Darum gibt es nun eine gut zum Stil des Spiels passende Tiefenschärfe, ein sichtbar verbessertes Partikelsystem und wesentlich geschmeidigere Animationen.

    Luxor bei Nacht, die Stadt erwacht. Luxor bei Nacht, die Stadt erwacht. Auch wenn das Gameplay praktisch gleich geblieben ist, gibt es doch praktische Neuerungen diesbezüglich, wie die Hotspot Anzeige. Per Tastendruck werden alle Objekte mit denen wir interagieren können optisch hervorgehoben, was in mancher Situation recht hilfreich sein kann. Ebenfalls gibt es manche Rätsel die auf verschiedene Art und Weise gelöst werden können, was den Widerspielwert enorm erhöht. Als erfahrener Adventure-Spieler freilich kann man ketrost auf diese Hilfestellung verzichten, denn die gestellten Rätsel lassen sich mit etwas Logik und Verstand durchaus lösen. Und was wäre ein Adventure, wenn man nicht auch etwas herumprobieren müsste?

    Alte Bekannte mit neuem Job... Alte Bekannte mit neuem Job... Doch trotz der neuen Technik sind es die Charaktere selbst und der ständig vorhandene Humor, der einem von Anfang an in seinen Bann zieht. Spätestens dann wenn man dem Wikinger-Gott Thor gegenübersteht, der von Frauen nicht viel hält und nur mit Männern spricht, bricht man endgültig zusammen vor Lachen. Mit dafür verantwortlich sind die neuen und bekannten Synchronsprecher, die wieder einmal hervorragende Arbeit geleistet haben. Natürlich besitzen die bekannten Charaktere auch wieder ihre bekannten Stimmen. Aber auch die neu hinzugekommenen, immerhin fanden 17 neue Charaktere ins Spiel, wissen zu gefallen, wie eben angesprochener Thor, der mit der Stimme von Samuel L. Jackson spricht.

    Genau! Genau! Auch in "Kampf der Götter" steuern wir wieder abwechselnd Assil und Thara, zwischen denen wir mit einem einfachen Klick hin- und herwechseln können. Da beide ihr eigenes Inventory besitzen, können wir Gegenstände tauschen, auch wenn sich die beiden nicht am selben Ort befinden. Das ist zwar nicht realistisch, macht aber mehr Spaß als unnötige Laufwege in Kauf nehmen zu müssen. Denn die Rätselstellungen selbst beschäftigen uns schon genug, und weil die zwei doch recht verschieden sind, gibt es viele Dinge die nur einer von Beiden erledigen kann. So weigert sich Thara beispielsweise, und damit verrate ich sicher nicht zuviel vom Spiel, würde niemals Assils Socken anfassen, womit er selbst aber überhaupt kein Problem hat. Wem nun aber die Plüsch-Handschellen gehören, sagen wir euch nicht, das müsst ihr selbst herausfinden.

    Assil in der Zeitung Assil in der Zeitung Was auch das dritte Ankh-Adventure so einmalig und zu einem Erlebnis für die ganze Familie werden lässt, sind die lockeren Sprüche aller Protagonisten sowie ihre charakterlichen Eigenheiten, mit denen wir es nicht selten zu tun haben. Da müssen wir einem französischen Koch in Luxor helfen an kleine Baby-Krokodille heranzukommen, einer Tänzerin die Katze vom Baum holen oder einem Händler aus einer peinlichen Situation mit seiner Frau helfen, auf das wir endlich unser Ziel finden, nämlich das Portal zu den Göttern. Und meist läuft dann alles anders als gedacht, beispielsweise mit unserem Feuerwehr-Kamel, oder dem fußballspielenden Pfandleiher.

    Ankh: Kampf der Götter Ankh: Kampf der Götter Trotzdem muss man anmerken, dass aus dem Setting selbst so langsam die Luft raus zu sein scheint. Trotz des neuerdings sprechendem Ankh, kommt einem doch alles recht bekannt vor. Das ist gut und lustig, beispielsweise wenn man den bekannten Palastwachen begegnet, die sich nun als Feuerwehrleute versuchen, oder dem plötzlich nüchternem Rot-Meer, dem man aus der Patsche helfen muss. Als Kenner der Vorgänger wird einem aber in Sachen Gameplay nicht mehr allzu viel Neues geboten. Das bedeutet aber nicht, dass der Titel schlecht wäre, ganz im Gegenteil, wem ein Wiedersehen mit Assil und Thara behagt, und wer gerne die bekannten Stimmen hören möchte und sich über bekannte Gesichter freut, der kann bedenkenlos zugreifen und wird sicher nicht enttäuscht werden. Ankh - Kampf der Götter ist ein herrlich familienfreundliches Adventure ganz im Stil der Vorgänger geworden.

    Ankh: Kampf der Götter (PC)

    Singleplayer
    8,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    9/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Die herrliche deutsche Sprachausgabe
    die Musikuntermalung
    die witzigen Gespräche
    die Anspielungen auf die Vorgänger
    die generell familienfreundliche Präsentation
    das Hilfssystem für Anfänger
    Wirkt grafisch leicht angestaubt
    an wenigen Stellen gibt es Klick-Probleme
  • Ankh: Kampf der Götter
    Ankh: Kampf der Götter
    Publisher
    Xider Games
    Developer
    Deck 13
    Release
    3. Quartal 2007

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991559
Ankh: Kampf der Götter
Ankh: Kampf der Götter im Gamezone-Test
Von dreckigen Socken, Plüsch-Handschellen, sprechenden Anhängern und was das alles mit dem Kampf der Götter zu tun hat.
http://www.gamezone.de/Ankh-Kampf-der-Goetter-Spiel-17988/Tests/Ankh-Kampf-der-Goetter-im-Gamezone-Test-991559/
23.11.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/10/Ankh-BOG_2007-10-25_14-13-51-58.jpg
tests