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  • Anno 1503: Aufbruch in eine neue Welt - Auf ein neuse! - Leser-Test von NMan

    Anno 1503: Aufbruch in eine neue Welt - Auf ein neuse! - Leser-Test von NMan Endlich! Nach vier Jahren Entwicklungszeit und unzähligen Verschiebungen ist nun endlich der Nachfolger von Anno1602 erschienen, Anno1503. Bei erscheinen des ersten Teils hätte niemand gedacht, das dieses Spiel do erfolgreich werden würde! Selbst in den USA gibt es viele Anno-Fans, was ja nicht bei vielen deutschen Spielen der Fall ist. So hat sich der Nachfolger Anno1503 zu einem der meisterwarteten Spielen entwickelt, und dementsprechend hoch waren auch die Erwartungen. Zudem erwarteten sich die Fans auch eine deutige Verbesserung gegenüber dem brillannten Vorgänger.
    Schon auf den Vorab veröffentlichten Screenshots ist aufgefallen das sich die Grafik deutlich verbessert hat. Und wenn man das Spiel in Bewegung erlebt bestätigt sich dieser Eindruck. Die verschiedenen Gebäude und Institutionen wurden sehr detailiert gestaltet und sind wirklich eine Augenweide! Auch die Anzahl der Animationsphasen der Siedler wurde deutlich erhöht! Da macht es wirklich Spaß sich einfach zurückzulehnen und dem Geschehen in der Stadt zuzuschauen. Sehr gut ist den Grafikern auch der tolle Wassereffekt gelungen. Der Wellengang schaut wirklich sehr realistisch aus und auch der Übergang zwischen Wasser und Land kann sich sehen lassen. Zum besseren Überblick hat das Spiel 3 Zoomstufen und kann in vier Zügen gedreht werden.
    Doch nun zum eigentlichen Gameplay. Wie bereits im Vorgänger muss man auch in Anno1503 sich zu Beginn für eine von mehreren zur Auswahl stehenden Inseln entscheiden. Dazu ist einem der Scout behliflich. Bevor man seine Insel auswählt, schickt man diesen auf eine kleine Erkundungstour, um herauszufinden welche Resourcen die Insel bietet. Ist man mit der Auswahl zufrieden errichtet man einen Kontor und kann sogleich mit dem besiedeln beginnen. Hat man einige Basisinstitutionen wie Forsthütte und Jager gebaut, kann man sich ans bauen der ersten Häuser machen. Da fällt einem schon die erste größere Neuerung gegenüber dem Vorgänger auf, welche das Spiel wirklich nicht einfacher macht, ganz im Gegenteil! Man hat nun nicht mehr die Möglichkeit Steuern von den Einwohnern einzunehmen, sonder muss sein Geld durch den Verkauf von Waren einnehmen. Dies macht das Spiel besonders für Einsteiger, die den ersten Teil nicht gespielt haben, sehr swierig. Man schafft es zwar eine blühende Siedlung aufzubauen, nach einiger Zeit jedoch, wenn das Wirtschaftssystem nicht zu hundert Prozent funktioniet und man in den Minusbereich gerät, kommt man ins Gefängnis und das Spiel ist beendet. Hier bedarf es einer langen Spiezeit um dieses Problem in den Griff zu bekommen.
    Was die Anzahl der Gebäude betrifft hat sich im Vergleich zu Anno1602 nicht viel verändert, was jedoch kein Nachteil ist, da es da wirklich nicht mehr zum hinzufügen gibt. Hat man erstmal den Dreh mit der Wirtschaft raus ist das Spiel wirklich sehr motivierend. Man will es unbedingt schaffen alle Gebäude zu sehen und in seine Stadt zu integrieren, um seine Siedler in eine höhere Entwicklungsstufe aufsteigen zu lassen. Insgesamt gibt es Vier Entwicklungsstufen, wobei später auch noch ein Aristokratenhaus gebaut werden kann.
    Durch das erreichen eines neuen Bürgerstatus werden auch mehr und mehr Optionen in den Baumenüs freigeschalten, welche die motivation auch deutlich steigern.
    Jedes Haus wird durch einen Bürger repräsentiert, der auf den Markt zum einkaufen geht, oder in die Kirche oder Schule geht.
    Auch die Forschung, die an Schulen und Universitäten betrieben kann ist eine gute Neuerung. Für jeden Schüler der Schule oder Universität erhält man einen Wissenspunkt, der dann in Verbindung mit Geld zur Erforschung von zum Beispiel einer Feuerwehr oder der Webkunst eingesetzt werden kann.
    Die Güterproduktion ist auch diesmal wieder einsame spitze! Es macht einfach spaß zu sehen das die Aufgebaute Produktionskette wirklich einwandfrei funktioniert. Wobei man hier darauf achten muss, dass man die zusammengehörigen Gebäude, wie zum Beispiel Schaffarm und Weberei, nicht zu weit auseinanderbaut, um die Produktionszeit nicht unnötigerweise zu verlängern
    Um Geld zu erwirtschaften kann man natürlich auch wieder Handelsverträge mit anderen Stadtherren abschließen und mit diesen dann Güter gegen bares austauschen.
    Einige verbesserungen hat Sunflowers auch in der Heeresfürhrung getätigt. Es gibt nun mehrere verschiedene Truppentypen, die zum Einsatz kommen können, wobei die Wegfindung des Militärs wirklich noch arg verbesserungswürdig ist! Doch um in Ann1503 Erfolg zu haben ist es nicht zwingend notwendig ein Heer zu besitzen, da Kriegerische Auseinandersetzungen meistens aus Eigenverschulden entstehen. Die einzigen deren man sich erwehren muss sind Piraten.
    Man kann Handelsrouten zwischen zwei Städten erstellen, und dabei einstellen welchen Weg das Schiff einschlagen soll, um nicht durch Piratennester fahren zu müssen. Der ganze Prozess der Erstellung von Handelsrouten gestaltet sich jedoch unnötig schwer und ist auf den ersten Blick nicht gleich klar ersichtlich.
    Die Bedienung von Anno1503 ist etwas umständlich geraten und Bedarf einiger Einspielzeit, was jedoch nicht weiter schlimm ist, da nach der Eingewöhnungszeit wirklich alle Menüs gut auffindbar und zu bedienen sind. Doch auch dieser geringfügige Fehler hätte durch etwas mehr Zusammenarbeit der Entwickler mit den Spielern selbst vermieden werden können.
    Letztendlich kann man jedoch sagen das den Entwicklenr von Sunflowers mit Anno1503 wirklich ein würdiger Nachfolger gelungen ist. Die Vorschussberen die es im Vorraus geerntet hat sind zwar nicht 100%ig geerechtfertigt, das liegt aber zum Teil auch an den viel zu hohen Erwartungen, die an diesen Titel, aufgrund der einsamen Klasse des Vorgängers, gestellt wurden. Es macht wirklich Spaß zuzusehen wie sich die eigenhändig erschaffene Stadt zu einer kleinen "Metrpole" entwickelt, was aber ein sehr lange Spielzeit voraussetz um dies zu erreichen. Selbst im niedrigsten Schwierigkeitsgrad ist Anno 1503 noch immer sehr schwer undwenn man den Dreh mit dem Wirtschaftssystem nicht begerrscht teilweise auch frustrierend. Man muss zuschauen wie die eigenen Pläne aufgrund dauerndem Geldmangel verworfen werden.

    Negative Aspekte:
    schwer, mittelmäßiger Sound

    Positive Aspekte:
    gute Grafik, motivierend

    Infos zur Spielzeit:
    NMan hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Anno 1503: Aufbruch in eine neue Welt

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: NMan
    8.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.2/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Anno 1503: Aufbruch in eine neue Welt
    Anno 1503: Aufbruch in eine neue Welt
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Max Design
    Release
    25.10.2002

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997156
Anno 1503: Aufbruch in eine neue Welt
Anno 1503: Aufbruch in eine neue Welt - Auf ein neuse! - Leser-Test von NMan
http://www.gamezone.de/Anno-1503-Aufbruch-in-eine-neue-Welt-Spiel-17999/Lesertests/Anno-1503-Aufbruch-in-eine-neue-Welt-Auf-ein-neuse-Leser-Test-von-NMan-997156/
05.11.2002
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/10/ANNO_1503_Screenshot_17.jpg
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