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  • Anno 1503: Schätze, Monster und Piraten - Wo sind die Schätze, Monster und Piraten? - Leser-Test von spille

    Anno 1503: Schätze, Monster und Piraten - Wo sind die Schätze, Monster und Piraten? - Leser-Test von spille Die Erweiterung "Anno 1503 - Schätze, Monster und Piraten" wurde am 06.11.2003 ebenso vom Publisher Electronic Arts veröffentlicht.
    Die Erweiterung hat viele neue Features die das Spiel noch vielseitiger gestalten. Es gibt 12 neue Einzelszenarien mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Zudem gibt es noch drei recht gute Endlosszenarien mit vielen neuen Feinden, wie zum Beispiel Krokodile oder Spinnen. Lieder sind zu den einzelnen neuen Szenarien keine interessante Story mit angebunden worden und zudem sind die neuen Szenarien mehr an den Anfänger gerichtet und lassen dadurch den eingefleischten Fan traurig aussehen. Ich selbst habe durch diese Erweiterung nur einen sehr kurzen Spielspaß geboten bekommen. Aber was recht gut ist, sind die neuen Statistiken, die den Weg zum Ruhm sehr erleichtern und sich das Spiel durch dieses neue Feature leichter und flüssiger spielen lässt. Auch an den kleineren Details wurde gearbeitet so gibt es neben 10 neuen Gebäudetypen auch neue Zieranlagen und Tiere wie zum Beispiel die Bären. Leiden gibt es neben den schönen Neuerungen so gut wie keine taktischen Erweiterungen und dadurch bleibt meiner Meinung nach das Spiel hinter den gewünschten Erwartungen zurück. Doch eines der wohl besten Veränderungen sind die Seeschlachten, denn die sind um einiges besser jetzt als vorher. So wird man nun auch in der Lage sein, die feindlichen Schiffe zu entern und während dem Segeln auch das den gegnerische Schiff zu bombardieren.

    Das Gameplay

    Das Abenteuer beginnt wie erwartet im Jahre 1503 wo sich der Spieler mit einem kleine Schiff, das beladen ist mit den wichtigsten Rohstoffen, auf die Reise in eine unbekannte und geheimnisvolle Welt. Ob der Spieler ein Endlosspiel oder eine zusammenhängende Story in vielen kleinen Missionen spielt, bleibt von den Grundspielmechaniken gleich. Aufgabe wird es sein die Welt, die in einer kleinen 2D-Map in einer Draufsicht dargestellt wird zu erforschen und zu besiedeln. Sobald man sich mit dem Schiff in unmittelbarer Nähe einer unerforschten Insel befindet, so sollte der Spieler gleich mit der Erforschung der Insel beginnen. So erfährt man gleich was die Insel an Ressourcen bietet. Das ist ausschlaggebend für die Entwicklung der Stadt. Wenn sich der Spieler für eine Insel seiner Wahl entschlossen hat, so kann man die Insel ganz einfach erschließen, wenn man einen Kontor am Rand der Insel baut. Der Kontor dient im Spiel als Warenlager und zugleich als Hafen wo man eifrig Handel betreiben kann. Nun geht es an die Erschaffung einer Siedlung. Zuerst sollte der Spieler überlegen wie er sich die Insel im groben einteilt, das heißt wo baue ich was. Wenn der Spieler sich ein grobes Bild gemacht hat beginnt man mit den bauen der verschiedenen Gebäude die via Click-'n-Build und automatischem Ressourcenabzug errichtet werden können. Was man für ein Gebäude an Rohstoffen braucht, wird immer mit angezeigt. Reicht ein Gut nicht aus was man zum bauen benötigt, so wird der fehlende Rohstoff rot markiert und man kann auch das Gebäude nicht bauen.
    Ein kleiner Tipp von mir: "Baut zuerst immer einen Holzfäller um immer genug Holz auf der Seite zu haben".
    Sobald der Spieler die ersten kleinen Häuser errichtet hat, ziehen auch schon die ersten Bewohner ein und damit auch Arbeitskräfte für die weiteren Betriebe die der Spieler errichten kann oder besser gesagt bauen muss. Denn die Einwohner verlangen auch Güter um Ihre Bedürfnisse zu decken. Das wird am Anfang zu einen die Nahrung, die Felle und die Wolle sein. Wenn der Spieler die Waren dem Einwohner nicht zum Eigenverbrauch gibt, werden diese verärgert und verlassen die Stadt. Wenn jedoch genug Waren im Warenhaus vorhanden sind und die Einwohner die geforderten Waren an den Warenständen käuflich erwerben können, so ist der Einwohner zufrieden und wird sich im laufe der Zeit sogar weiter entwickeln. Das ist aber nicht ganz so einfach, denn wenn die Einwohner zum Beispiel nach Bier verlangen, dann ist es nicht damit abgetan Hopfenplantagen und Brauereien zu errichten sondern es muss zudem noch ein Wirtshaus in der Siedlung gebaut werden wo das Bier auch getrunken werden kann. Ihr seht schon das ist gar nicht so einfach wie man das am Anfang glaubt, denn wenn ein Kreislauf vom Abbau bis hin zur Produktion nicht richtig funktioniert so wirkt sich das gleich auf vieles mehr aus. Es gibt im Spiel genau fünf Entwicklungsstufen die Pioniere, Siedler, Bürger, Kaufleute und zu guter letzt die Aristokraten. Desto höher die Entwicklungsstufen werden, umso mehr verlangen die Bürger auch. So wird es so sein, dass die einfachen Pioniere sich mit Bier und einer Kirche zufrieden geben. Dagegen verlangen die Kaufleute oder gar die Aristokraten aufwendig hergestellte Luxusgüter wie Schmuck oder Seidenkleidung. Dem Spieler wird bald klar sein, dass er abwägen muss, wie er seine Prioritäten zu setzen hat. Sobald der Spieler eine höhere Entwicklungsstufe erreicht hat, bekommt er neben einer höheren Einwohnerzahl noch zusätzliche Gebäude frei geschaltet. Es heißt aber auch, dass durch mehr Einwohner der Bedarf an den notwendigen Gütern steigt und das nicht wenig. So wird der Spieler immer im Zugzwang sein viel genug Nahrung zu produzieren um die hungrigen Mäuler zu stopfen. Die neuen Gebäude kann man dann gegen ältere austauschen oder für ganz neue Produktionsketten einsetzen. Das wohl wichtigste beim Spiel ist der Überblick über die Finanzstatistik, dass heißt man soll immer ein Auge auf das Gleichgewicht von Ausgaben und Einnahmen halten. Bekommt hier einmal ein Übergewicht und hat mehr Ausgaben als Einnahmen so ist dies nur mit sehr hohem Aufwand wieder wett zu machen. Daher ist es auch ratsam Handel zu betreiben. Im Spiel wird es neben dem Spieler noch weitere kleiner Dörfer geben wie zum Beispiel die Indianer oder die Eskimos. Mit denen kann der Spieler handeln aber nur die Waren oder Rohstoffe die das jeweilige Volk benötigt oder auch hergibt. Man hat im Spiel eine zweite Möglichkeit Handel zu betreiben. Es gibt in jedem Spiel eine so genannten "Freien Händler" der von Insel zu Insel unterwegs ist und hierbei die angebotenen Waren kauft oder die benötigten Waren verkauft. Doch aufgepasst, nicht immer ist das gerade benötigte Gut auch vorhanden, somit sollte sich der Spieler lieber auf sich selbst verlassen und versuchen so gut wie möglich alles selbst zu produzieren was man benötigt. Doch das ist auch nicht so einfach, denn jede Insel bietet unterschiedliche Ressourcen an. Das hat zur Folge, dass man sich mehrere Inseln erschließen muss um an Tabak oder Gewürze zu kommen. Aber auch das ist machbar durch eine geschickte Taktik.
    Auf der Reise durch noch teils unerforschtes Land wird der Spieler auch auf nicht so freundlich gesinnte Nachbarn treffen. Um sich diesen zur Wehr zu setzen muss sich der Spieler sein eigenes Heer aufbauen um nicht dem Feind zum Opfer zu fallen. Doch aufgepasst, denn ein gewaltiges Heer kostet schon ein wenig mehr als man vermutet.
    So und nun wünsche ich den Spielern gutes gelingen beim erschaffen einer neuen mächtigen Welt.
    Die Steuerung

  • Anno 1503: Schätze, Monster und Piraten
    Anno 1503: Schätze, Monster und Piraten
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Max Design
    Release
    07.11.2003
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Anno 1503: Schätze, Monster und Piraten
Anno 1503: Schätze, Monster und Piraten - Wo sind die Schätze, Monster und Piraten? - Leser-Test von spille
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30.10.2007
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