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  • Antz Extreme Racing: Die Ameisen rollen ! - Leser-Test von perfect007

    Antz Extreme Racing: Die Ameisen rollen ! - Leser-Test von perfect007 Auf Nintendos Handhelden gibt es mittlerweile ja so einige Funracer, die des Spielers Herz höher schlagen lassen. Allen voran kennt man natürlich Nintendos eigene Kreation mit dem pummligen Klempner Mario, der in "Super Mario Kart" sein Unwesen treibt. Aber auch die verrückten Helden von Konami zeigen in "Krazy Racers", dass auch sie die Meßlatte für zukünftige Funracer sehr hoch setzten. Derweil sind auch noch weitere Spiele dieses Genres auf den Markt gekommen, die aber nicht die Klasse eines Mario Karts erreichen können. Vivendi Universal möchte nun mit einem weiteren Funracer, welcher eine Filmlizenz beinhaltet, den Thron besteigen, doch wie gut ist "Antz Extreme Racing" denn wirklich?

    Nachdem man das Spiel gestartet, sich für eine der sechs Sprachen (darunter natürlich auch Deutsch) und die folgende recht witzige Animation begutachtet hat, steht man vor der Qual der Wahl im Hauptmenü. Zur Auswahl steht ein schnelles Rennen, der Vier Jahreszeitenmodus, ein Duellmodus und auch ein Linkmodus, welcher den Multiplayer des Spieles darstellt. Schnelles Rennen ist sehr schnell erklärt. Auf alle bisher frei spielbaren Strecken (am Anfang sind dies insgesamt acht Stück) kann man sich austoben. Klar, dass man hier eine gewünschte Strecke einfach frei wählen kann. Die einzelnen Streckenverläufe kann man so bestens einstudieren oder einfach zum Spaß mal einen bestimmten Kurs durchheizen. Dabei wird man hier, wie später auch im Vier Jahreszeiten Modus von drei Gegnern bedrängt, die einem das Leben schwer machen. Generell verhält sich das Rennen hier sowieso wie im Hauptmodus des Spieles, welcher dann im folgenden erläutert wird.
    Der Vier Jahrezeiten Modus, bisweilen schon öfters angesprochen, stellt das Herzstück des Spieles dar. Wie man aus der Anleitung des Spiels in Erfahrung bringen kann, wird dem Spieler hier eine Story zu Z, Prinzessin Bala, Colonel Cutter oder auch den anderen drei spielbaren Charakteren, die allesamt aus dem Film entnommen sind, geboten. Doch bei genauerem Betrachten findet man im Spiel eigentlich nur eine einzige Storyline, die nicht wirklich einen umfangreichen Background hat. Im Grunde kann man diese in aller kürze so beschreiben, dass all die sechs Charakter den Weg nach Insektopia finden wollen (und das wohl möglichst schnell). Also kann man die Story kurzerhand auch vergessen, braucht man diese für ein eigentliches Funracing Spiel ja auch gar nicht. Wie in allen anderen Modi kann man einen aus sechs Charakteren wählen. Dabei unterscheiden sich diese nicht nur durch ihr Aussehen, sondern auch in Fahreigenschaften. Unterschieden wird hierbei in Tempo, Bremsen und Gewicht, wobei sich Tempo und Gewicht sich auch gegenseitig beeinflussen sollen. Der Filmhauptcharakter Z zum Beispiel hat sau gute Bremsen, kann aber nicht schnell beschleunigen. Weaver bietet dem Spieler dagegen gerade die gegenteilige Attribute von Z an, so dass man einfach für sich den besten Helden aussuchen muss. Nach der Wahl des Charakteren muss man nun alle Strecken in einer vorgegebnen Reihenfolge befahren. Dabei sind diese in vier Jahreszeiten eingeteilt. Angefangen im Herbst zieht sich das Spiel ein Jahr lang bis man im Sommer letztendlich in Insektopia angekommen ist. Jede Jahreszeit bietet zudem drei verschiedene Strecken, so dass man insgesamt am Ende auf zwölf Rennpisten kommen wird, die übrigens keine Rundkurse sind. Höchste Priorität während des Rennes sollte für den Spieler das Erreichen des ersten Platzes sein. Nur wenn man sich auch als Sieger am Ende eines Rennes feiern kann, darf man eine Runde weiter ins nächste Rennen gehen. Doch keine Sorge, unendlich Continues sorgen dafür, dass man eine Strecke so oft probieren kann, bis man diese geschafft hat (was auch bitter nötig sein wird, wie wir später erfahren werden).
    Das Rennen selber gestaltet sich dann recht typisch für das Genre. Mit drei weiteren Gegnern wird man den Pisten entlang rasen und versuchen, den ersten Platz zu erreichen. Den Titel Funracer würde Antz Extreme Racing aber nicht bekommen, wenn es nicht hier und da einige Power Ups geben würde. Diese kann man auf der Strecke aufsammeln, in dem man durch die entsprechende Symbole fährt. Dabei haben sich die Entwickler tatsächlich so einige neue Sachen einfallen lassen. Der Schutzhelm zum Beispiel macht den Spieler verwundbar, so dass er einfach durch die Hindernisse auf der Strecke hindurchfahren kann (aber nicht durch Gegner), der Glühwurmwerfer dagegen wird zum abschießen der Gegner vor sich genutzt, während der Turbo dem Spieler einen Geschwindigkeitsschub gibt. Auch das Wespentaxi ist eine tolle Idee. Hier wird der Spieler von einer Wespe aufgenommen, die einem ein gutes Stück weiter vorne auf der Strecke abliefert, was ein sehr nützliches Power Up ist. Doch hier endete die Kreativität der Entwickler noch lange nicht, denn sie erweiterten die typische Möglichkeit durch Power Ups sich zu helfen oder Gegner zu ärgern mit einem dazugehörigen Scrollmenü und einer Shopgarage. Was für Mario Kart noch die Münzen waren, sind in Antz Extreme Racing die sogenannten Blattlausbrausen, die man auf der Strecke einsammeln kann. Diese gelten hier als Wehrung, denn nachdem man ein Rennen erfolgreich absolviert hat, kann man diese im Shop gegen die Power Ups eintauschen. Hier stehen einem dann für Blattlausbrausen alle verfügbaren Extras für unterschiedliche Priese zur Verfügung. Dabei sollte klar sein, dass zum Beispiel das Wespentaxi recht teuer ist. Auch kann man sich hier Energie kaufen, um sein Fahrzeug wieder reparieren zu können. Richtig gelesen, auch Beschädigungen am Fahrzeug sind in diesem Funracer möglich, die durch eine Schadensanzeige am oberen Bildrand angezeigt werden. Sollte das Fahrzeug komplett beschädigt sein, endet das Rennen schon vorzeitig. Ein Schaden am Fahrzeug wird übrigens auch mit ins nächste Rennen genommen, daher sollte man tatsächlich den Schaden in der Garage reparieren lassen. Doch nochmals zum Shop und dem Scrollmenü. Sicherlich hat man sich schon die Frage gestellt, wie man denn die eingekauften Sachen im Rennen verwenden kann. Diese werden in der Kaufreihenfolge gespeichert und sind auch so im Rennen aufrufbar. Sollte man auf der Strecke ein weiteres Extra einsammeln, wird dieses übrigens auch im Scrollmenü hinten angefügt. Mittels der L-Taste kann man nun durch seine Ansammlung an Power Ups durchscrollen und sich ein passendes aussuchen. Dies stellt, wie ich finde, eine wirklich tolle Idee dar und zeigt, dass auch in einem Funracer noch viel mehr Möglich sein wird.

  • Antz Extreme Racing
    Antz Extreme Racing
    Publisher
    Empire Interactive
    Developer
    LSP
    Release
    26.07.2002

    Aktuelles zu Antz Extreme Racing

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Antz Extreme Racing
Antz Extreme Racing: Die Ameisen rollen ! - Leser-Test von perfect007
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20.04.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/08/ANTZXR_39.jpg
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