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  • Ape Escape 2: Affentheater - Leser-Test von feuergolem

    Ape Escape 2: Affentheater - Leser-Test von feuergolem Hüpfspielveteranen erinnern sich vielleicht noch an die ersten Tage des Juli 1999. Just zu diesem Zeitpunkt erschien Ape Escape auf der europäischen Bildfläche und sorgte für Furore im Jump'n'Run-Universum. Ape Escape war das erste Konsolenspiel überhaupt, das speziell auf den neu eingeführten Dual-Shock-Controller ausgelegt war. Nicht nur der Wechsel vom digitalen ins analoge Zeitalter bleibt in diesem Zusammenhang erwähnenswert, vielmehr war es die Steuerung, welche komplett auf das neue Pad zugeschnitten wurde. Es galt mit beiden Analogsticks das Abenteuer zu bestehen. Selbst heute noch ist für viele Hersteller der rechte Analogstick wohl eher ein optischer Ausgleich zum linken Pendant, denn ein Eingabegerät. Und dass man mehr mit diesem Ding anfangen kann, als die Kamera zu justieren, zeigte und zeigt Sony mit Ape Escape eindrucksvoll.
    Wer sich nun an den Nachfolger Ape Escape 2 wagen möchte und befürchtet, entscheidende Storyelemente des Vorgängers nicht parat zu haben, kann sich jetzt einer kleinen Geschichtsstunde unterziehen. Ein Professor entwickelte vor einiger Zeit einen Helm, der die Intelligenz eines jeden Affen steigert. Dieser sogenannte Affenhelm bewirkte bei einem gewissen Specter, seines Zeichens weißer Affe, ungewollte Reaktionen. Die durch die Erfindung verliehenen Eigenschaften stiegen Specter zu Kopf und er führte eine Horde zeitreisender Affen an, um den Verlauf der Geschichte für immer zu verändern. Bis zum Happy End und dem erfolgreichen Einfangen der entrückten Affen, bestimmte eine wilde Hetzjagd durch alle Zeitalter das Leben des Spielers. In der Fortsetzung Ape Escape 2 macht der Professor gerade Urlaub und beauftragt seinen jungen Assistenten, eine Ladung frischer Affenhosen in den Affenpark zu schicken. Unglücklicherweise befinden sich in den Paketen besagte Affenhelme und erneut setzt Specter dieses gefährliche Gerät auf. Er verteilt seine Affentrupps auf der ganzen Welt und hat nichts geringeres vor, als die Herrschaft über die Erde zu erringen. Nun liegt es am Spieler dieses Vorhaben zu unterbinden und sich auf die Suche nach den ausgebüchsten Affen zu machen, um diese einzufangen und schließlich zurück in den Park zu bringen.

    Schon befindet man sich im ersten von insgesamt zwanzig zu bereisenden Orten und erblickt einen ahnungslos in der Gegend stehenden Affen. Anfangs lassen sich diese noch recht einfach erhaschen, im weiteren Spielverlauf jedoch bedarf es einiges mehr, um deren Reissausverhalten Herr zu werden. Anschleichen oder auch ein kräftiger Schlag auf den Hinterkopf können manchmal Wunder bewirken. Doch wie fängt man denn nun diese putzigen Äffchen mit dem Helm auf dem Kopf? Ein am Ende eines Stockes befestigtes Netz wird in bester Schmetterlingsfänger-Tradition über den zu fangenden Affen geschwungen. Das besondere daran ist der Umstand, dass die Schwungbewegung mit Hilfe des rechten Analogsticks vollzogen wird. Egal ob cool über den Kopf oder raffiniert zur Seite, ein Spezial-Effekt und die Rumble-Funktion begleiten das erfolgreiche Einfangen der flüchtigen Affen.
    Obwohl es dem Spieler in den ersten Abschnitten nicht sonderlich schwer gemacht wird, treten doch die ein oder anderen Koordinationsprobleme auf. Durch die sträfliche Vernachlässigung des rechten Analogsticks im Leben des allgemeinen Zockers, muss sich der Daumen erst an seine neuen Aufgaben gewöhnen. Allerdings schafft er dies recht schnell, da ein sogenannter Geräte-Trainer das Rüstzeug dafür liefert. Zudem sind in den Spielwelten Telefone verteilt, die beim Abnehmen des Hörers in tutorialer Manier die Steuerung und Besonderheiten erklären. Das Affennetz ist natürlich unabdingbar, jedoch längst nicht alles, um die Liebhaber der gelben Frucht einzufangen. Um die verschiedenen Lokalitäten zu erreichen und die gestellten Aufgaben zu lösen, verwendet der Affenjäger beispielsweise eine lichtschwertartige Keule, welche sich nicht nur zum Bekämpfen der Gegner eignet. Ein Affen-Radar soll versteckte Primaten aufspüren und steuert sich natürlich ebenfalls mit dem rechten Analogstick. Dazu dreht man diesen langsam und simuliert somit die Bewegung eines Radars. Auch ein Fernlenkauto wird man befehligen können und fühlt sich dann in der Tat so, als ob man eine Fernsteuerung in den Händen halten würde. Das Wurfgeschoss der Ureinwohner Australiens heißt in Ape Escape 2 Bananerang und hat selbstverständlich eine besondere Eigenschaft im Gepäck.
    Somit warten ein Dutzend verschiedener Gadgets auf den Gebrauch des Spielers, der allerdings erst nach und nach Zugang zu den Hilfsmitteln erhält. Dadurch eröffnet sich in einem zuvor gemeisterten Level auf einmal die Möglichkeit, versteckte oder unerreichbare Areale zu begehen, um jedes Geheimnis zu lüften, beziehungsweise alle Affen einzufangen. Pro Level muss nämlich nur ein vorgegebener Teil der braunen Tierchen gefangen werden, niemals die komplette Anzahl. Der Spieler sollte sich allerdings davor hüten, so vorzugehen. Zum einen minimiert er die Spieldauer dadurch und zum anderen beendet er Ape Escape 2 nicht vollständig und sieht nur einen Teil des Abspanns. Wer das komplette Ende sehen will, dem bleibt nichts anderes übrig, als alle Affen einzufangen. Und selbst dann, hat man auf der für ein Jump'n'Run typischen Prozentanzeige des absolvierten Spielanteils noch keine 100 Prozent stehen. Mehr wird an dieser Stelle aber nicht verraten

  • Ape Escape 2
    Ape Escape 2
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Release
    12.03.2003
    Leserwertung
     
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Ape Escape 2
Ape Escape 2: Affentheater - Leser-Test von feuergolem
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16.02.2004
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