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  • Apocalypse: Apokalypse in New York - Leser-Test von vibou

    Apocalypse: Apokalypse in New York - Leser-Test von vibou Öberbösewicht Reverend ist den teuflischen Künsten der Magie verfallen, eines Tages beschwört er vier mächtige Dämönen, die frisch aus der Hölle kommen. Krieg, Tod, Pest und sogar der Teufel höchstpersönlich treten in Erscheinung und haben ein riesiges Gefolge an Untoten mit sich gebracht. Es droht der absolute Weltuntergang, die friedliche Erdbevölkerung scheint dagegen machtlos zu sein. An den Kinofilm mit Bruce Willis angelehnt, gibt es zum Glück einen Superhelden, welcher aus dem Knast ausbrechen kann und eine Mordswut zu haben scheint. Genau dort beginnt auch das Abenteuer dieses Playstationspiels, wir flüchten aus dem Gefängnis und wüten durch etliche Level, in denen wir alles, was sich uns in den Weg stellt, zu Kleinholz verarbeiten. Ganz am Ende staten wir dann dem amerikanischen Präsidenten im Weißen haus einen netten Besuch ab, doch bis dahin ist es noch ein sehr langer Weg.
    Da es sich hier um ein reines Actionspiel handelt, ist es klar, dass Trey Kincaid, so der Name unseres Helden, wie wild um sich schießt und fast keinen Stein mehr auf dem anderen im New York des 21. Jahrhunderts läßt. Dabei kriecht Kincaid durch die übelriechende Kanalisation, einen düsteren Friedhof und sorgen nicht zuletzt in einer gewaltigen Rüstungsfabrik für ordentlich Theater. Fast unentwegt wird geballert, so dass mir ab und zu schon die Hände weh taten, wobei der Held sowohl rennen als auch gleichzeitig schießen kann, Verschnaufpausen gibt es so gut wie nie.
    Damit das ganze Szenario noch hektischer wird, dreht sich die Kamera nahezu unentwegt um unseren Helden, was allerdings auch den Vorteil hat, dass uns so gut wie gar kein Winkel verborgen bleibt. Ob Ihr geschickt seid oder nicht, merkt Ihr spätestens dann, wenn die gegnerischen Angriffe derart zahlreich sind, dass Ihr nicht nur Rumballern müsst, sondern auch reaktionsschnell dem Kugelhagel ausweichen müsst. Während solcher Ausweichmanöver solltet Ihr dann auch stets überprüfen, ob Ihr denn auch genug Munition zur Verfügung habt und regelmäßig nachladen, alles andere wäre ganz bestimmt äußerst verheerend, ja Euer sicherer Tod.
    Die Level an sich, in denen Ihr pausenlos um Euch schießt, sind gar nicht einmal so klein, diese Dauerfeuerorgien dauern phasenweise etliche Minuten lang, so zum Beispiel in der Innenstadt New Yorks oder speziell in den Lavahöhlen, wo wir uns den Weg per Hover-Taxi bahnen. Manch ein Spiellevel dauert dabei 10 bis 15 Minuten, so dass Ihr Euch nach erfolgreichem Beenden eines solchen Abschnitts oft erst einmal erschöpft mit schmerzenden Fingern im Fernsehsessel zurücklehnt. Aber Fans von Actionvideospielen sind natürlich keine Weicheier und so geht es kurz darauf selbstverständlich weiter und zwar mit großem Getöse ab ins nächste Feuerinferno.
    Ein bißchen Jump and Run ist auch dabei, so müsst Ihr oft Abgründe überspringen und Felsvorsprnge hochklettern, die Waffe natürlich immer im Anschlag, den Finger zitternd über dem Abzug. Trotz der Hektik müsst Ihr unbedingt Ausschau nach den Extras halten, denn Eure Lebensenergie muss fast pausenlos aufgefrischt werden, außerdem vertragen Pistole, Gewehr und Raketenwerfer immerzu neue Munition, denn nur die Maschinenpistole verfügt über einen unbegrenzten Munitionsvorrat.
    Ganz nett ist es, dass die Speicherpunkte sehr zahlreich sind, denn öfters als Euch lieb ist, werdet Ihr ausgeknockt, müsst aber dann zum Glück den Level nicht wieder ganz von vorne anfangen. Am Ende eines Levels wartet dann einer der vorhin genannten vier Endbosse auf Euch, ich kann Euch da jetzt schon sehr viel Spaß wünschen. Diese verwandeln sich nämlich zwischendurch immer wieder in neue Formen, die Ihr jeweils mit einer ganz speziellen Taktik besiegen müsst, na dann viel Spaß, ist nämlich nicht gerade leicht.
    Damit die Motivation zwischendurch auch nicht zu stark sinkt, werden ab und zu nette Renderfilmchen eingeblendet und auch die Soundeffekte, speziell die Stimme des Helden, sorgt kurzzeitig für die richtige Stimmung, macht am Anfang auf jeden Fall Laune. Doch dann merkt Ihr sicherlich, dass die Kommentare oft unpassend sind und ein bißchen blöd dahergemurmelt werden, die sicher gutgemeinte deutsche Sprachausgabe kann ich jedenfalls nur als verunglückt bezeichnen.
    Ansonsten ist der Soundtrack aber ziemlich schwach, den könnt Ihr getrost vergessen, ich fand ihn zu stupide, die rockigen Melodien wiederholen sich zu oft und klingen unambitioniert, ja irgendwie ideenlos. Und die Grafik ist an sich auch nicht gerade die Stärke dieses actionreichen Ballerspiels und dürfte das größte Kaufhindernis darstellen, sie erreicht schon aus der Sicht von damals nur so gerade eben ein durchschnittliches Niveau. Vieles sieht doch sehr eckig und kantig aus, wobei jedoch die Feuereffekte, gerade bei den Explosionen oder bei Aktionen mit dem Flammenwerfer, durchaus gefallen können.
    Der Schwierigkeitsgrad ist nicht gerade von schlechten Eltern, das wird den Actionfans sicher ganz recht sein, doch insgesamt ist das apokalyptische Abenteuer einfach zu kurz, die Levelanzahl viel zu niedrig, um langfristig begeistern zu können. Einmal durchgespielt, reizt dieses Ballerspiel eigentlich nicht mehr zum erneuten Durchspielen, so erging es jedenfalls mir. Daher greifen eigentlich nur riesige Actionfans zu, die ein Faible für Zerstörungsspektakel unter Dauerbeschuß haben und nicht mehr so viel Geld für ein Ballergame ausgeben wollen.

    Negative Aspekte:
    Grafik so la la, Soundtrack eher na ja, zu wenig Spiellevel, schwacher Synchronsprecher

    Positive Aspekte:
    Action ohne Ende, Zerstörungsorgie pur, keine Verschnaufpausen, ständig unter Dauerbeschuß

    Infos zur Spielzeit:
    vibou hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Apocalypse

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: vibou
    6.1
    Multiplayer
    -
    Grafik
    5/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    5/10
    Gameplay
    6/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Apocalypse
    Apocalypse
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Neversoft Entertainment
    Release
    18.11.1998

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1001023
Apocalypse
Apocalypse: Apokalypse in New York - Leser-Test von vibou
http://www.gamezone.de/Apocalypse-Spiel-18070/Lesertests/Apocalypse-Apokalypse-in-New-York-Leser-Test-von-vibou-1001023/
05.11.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/02/apocalypse_a.jpg
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