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  • Arc: Twilight of the Spirits - Zwei Brüder - Leser-Test von KPOC_Fabi

    Arc: Twilight of the Spirits - Zwei Brüder - Leser-Test von KPOC_Fabi Seit langer Zeit leben die Menschen und Deimos (eine Mischung aus Mensch und Monster) friedlich nebeneinander. Die Menschen bevölkern die eine Hälfte der Welt, die Deimos die andere. Beide wissen nicht allzu viel über die andere Rasse, denn der Kontakt ist strengstens untersagt. Wenn es aber um den Abbau der Geistersteine, welche als Energiequelle für die meisten Dinge dient, dann kann es auch mal zu einem Streit kommen. Möglicherweise artet der in einen ganzen Rassenkonflikt aus.

    Die eigentliche Geschichte dreht sich um ein ungleiches Brüderpaar. Kharg lebt als menschlicher Sohn einer Edelsdame in Yewbell und soll einmal helfen das Land gegen allerlei Getier zu schützen. Als Person mit blauem Blut wird er aber von allen in Schutz genommen, was ihm gar nicht gefällt. Sein Bruder, von dem Kharg gar nicht weiss das er existiert, Darc heisst er, lebt auf der Seite der Deimos. Dort wird er, halb Mensch halb, halb Deimos was er ist, von einer gemeinen Hexe als Sklave gehalten. Die Beiden wissen nichts voneinander, schlagen sich durch ihre jeweilige Geschichte durch und werden sich vielleicht irgendwann treffen. Damit das Spiel nicht unübersichtlich wird spielt ihr je ein Kapitel mit einem der Brüder und wechselt nach Beendigung des Abschnittes zu dem anderen Teil der Geschwister.

    Wie es sich für ein Rollenspiel gehört wandert ihr oft durch Städte und könnt Gespräche mit Bewohnern führen. Diese bringen oft gar nichts, denn Nebenaufgaben gibt es nicht wirklich. Leider ist das Spiel sehr linear aufgebaut. Befindet ihr euch in der Stadt müsst ihr nur eine bestimmte Person aufsuchen, damit die Handlung Weitergetrieben wird. Zwischendurch könnt ihr euch entweder für eine kleine Bezahlung bei einem Magier heilen lassen oder einen Händler aufsuchen. Neben den nötigen Dingen eines Helden wie Heiltrank oder Gegengift führen einige Händler auch Waffenteile oder Schutzausrüstung. Jeder Charakter behält seine Waffe während dem ganzen Spiel, aber mit den Waffenteilen könnt ihr sie aufrüsten. Insgesamt könnt ihr drei verschiedene Dinge in eine Waffe einbauen. Beispielsweise erhöht ihr die Angriffskraft der jeweiligen Waffe oder ihr verbessert die Aussicht auf einen kritischen Treffer. Bei der Schutzausrüstung sieht es ähnlich aus. Insgesamt drei Verstärker eurer Abwehrkraft kann jeder Charakter tragen. Ein weiterer Kritikpunkt ist das Speichersystem. In jeder Stadt ist ein Speicherpunkt zu finden. Besonders auf langen Reise kann es zur Qual werden, da unterwegs kein einziger Speicherpunkt zu finden ist. Einige Reisen dauern bis zu einer Stunde und beisst ihr nach 50 Minuten ins Gras kann das ganz schön nerven.

    Erhaltet ihr einen Auftrag begebt ihr euch zum Ausgang einer Stadt und landet danach auf einer Weltkarte. Dort könnt ihr euch nicht frei bewegen sondern müsst mit einem Cursor euren Zielpunkt auswählen. Zwischenzeitlich kann es zu einem Zufallskampf werden, was aber eher selten der Fall ist. Stehen euch Gegner gegenüber zeigt sich schon der erste Unterschied zu anderen Rollenspielen. Bevor ihr in einen Kampf zieht könnt ihr zunächst noch die Recken auswählen welche am Kampf teilnehmen. Das können insgesamt schon einmal bis zu sieben Stück werden. Ausserdem könnt ihr sie noch mit neuen Gegenständen ausrüsten oder sie ein letztes Mal heilen. Das Kampfsystem ist ausserdem auch sehr speziell. Ihr seht das Schlachtfeld aus einer Vogelperspektive. Jeder Charakter kann sich in einem speziellen Radius frei bewegen solange er will. Mit einem Druck auf die R1 Taste wird ein Umkreis angezeigt, in welchem der Charakter seinen Angriff ausführen kann. Angriffe von Vorne können vom Gegner schon mal abgeblockt werden, manchmal tut ihr selber das automatisch auch. Greift ihr hingegen von der Seite oder gar von Hinten an schadet ihr eurem Gegenüber ein ganzes Stück mehr und er wird den Angriff mit hoher Sicherheit nicht abblocken. Logischerweise haben beispielsweise Bogenschützen einen viel grösseren Angriffsradius und befinden sich gleich mehrere Gegner hintereinander, könnt ihr diese mit nur einem Angriff alle treffen. Eine weitere Besonderheit ist die Tatsache, das ihr die Gegenstände welche ihr von Feinden bekommt nicht automatisch nach dem Kampf in euer Inventar wandern. Ihr müsst sie nämlich während des Kampfes einsammeln. Dies kostet euch zwar nicht den ganzen Zug, aber ihr könnt euch danach nicht mehr bewegen. Einen Angriff könnt ihr noch immer vollführen. Reicht euch eine normale Attacke nicht aus, könnt ihr einen Spezialangriff vollführen. Braucht ihr in anderen Spielen Magiepunkte, sind hier die Geistersteine wichtig. Habt ihr genügend dabei, führt ihr einen besonderen Schlag aus um zum Beispiel Gegner zu vergiften. Zusätzlich könnt ihr eure Umgebung in den Kampf Miteinbeziehen. Manchmal stehen Kisten herum, welche ihr mit einer Attacke zerstören könnt, um die sich darin befindlichen Gegenstände einzusammeln. Stehen Fässer herum könnt ihr diese aus der Ferne angreifen und wenn sich Gegner in der Nähe befinden werden sie auch mit in die Luft gesprengt. Nach dem Kampf werden den Charakteren rollenspieltypisch Erfahrungspunke und Aktionspunkte vergeben. Mit Letzteren könnt ihr neue Spezialangriffe erlernen. Je mehr Aktionspunkte ihr besitzt und Techniken dadurch erlernt, desto mehr neue Angriffe könnt ihr erhalten.

    Grafisch und soundmässig kann Arc: Twilight of the Spirits durchaus überzeugen. Die Umgebungen sind immer abwechslungsreich und wiederholen sich eigentlich nie. Die musikalische Untermalung ist gelungen und immer wieder nett anzuhören. Dabei verdient Sony ein grosses Lob. Anders als in manch anderem Rollenspiel ist die Pal-Umsetzung nämlich gut gelungen. Das Spiel kann mit vollem Bild und ohne Pal-Balken genossen werden. Jegliche Texte sind ins Deutsche übersetzt worden und alle Zwischensequenzen sind in unserer Sprache vertont worden.

    Fazit

    Arc: Twilight of the Spirits ist kein schlechtes Spiel. Es bietet wie beispielsweise das neue Kampfsystem einige Innovationen. Leider enttäuschen Kritikpunkte wie ein mangelhaftes Speichersystem schon ein wenig und trüben den ansonsten guten Spielspass. Die deutsche Übersetzung kann überzeugen. Für Rollenspielfans welche nichts zu zocken haben und nicht auf englische Texte stehen könne bei diesem Spiel bedenkenlos zugreifen.

    Negative Aspekte:
    sehr linear, zu leicht, schlechtes Speichersystem

    Positive Aspekte:
    innovatives Kampfsystem, tolle Pal-Anpassung

    Infos zur Spielzeit:
    KPOC_Fabi hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Arc: Twilight of the Spirits

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: KPOC_Fabi
    7.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    7.9/10
    Leserwertung:
     
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  • Arc: Twilight of the Spirits
    Arc: Twilight of the Spirits
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Release
    27.01.2004
    Leserwertung
     
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Arc: Twilight of the Spirits
Arc: Twilight of the Spirits - Zwei Brüder - Leser-Test von KPOC_Fabi
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29.02.2004
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