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  • Arc: Twilight of the Spirits im Gamezone-Test

    Die besonders schön erzählte Story macht dieses Rollenspiel nicht nur für Einsteiger interessant.

    Fesselnde Standardkost

    "Arc - Twilight of the Spirits" entführt Euch in eine mystische Welt, in der Menschen und Deimos verbitterte Feinde sind. Deimos sehen zwar wie Monster aus, sind den Menschen aber gar nicht mal so unähnlich: Beide sind wie verrückt hinter den wertvollen Geistersteinen her um sie als Energiequelle oder Magie-Rohstoff verwenden zu können. Mitten in diesem Krieg gibt es zwei ungleiche Brüder, welche seit Ihrer Geburt getrennt sind und nichts voneinander wissen. Einer ist Kharg, ein menschlicher Prinz, der Andere ist Darc, ein Sklave der Deimos. Wie es das Schicksal nun mal mit klassischen Rollenspiel-Charakteren so will, müssen beide früher oder später die Welt retten. Doch um sich dieser Aufgabe stellen zu können, müssen die beiden erst mal mit ihren eigenen Problemen fertig werden.

    Die Story des Spiels ist sechs übersichtliche Kapitel eingeteilt, zusätzlich spielt Ihr in jedem Kapitel abwechselnd mit Kharg oder Darc und erlebt dadurch die Geschichte an zwei völlig unterschiedlichen Orten. Das schöne daran ist, das durch den ständigen Wechsel des Blickwinkels jede Menge Abwechslung in Sachen Story geboten wird. Überhaupt ist die erzählte Geschichte der große Pluspunkt dieses Spiels: Auch wenn mal wieder alle gängigen Genreklischees verarbeitet wurden, sind es zumindest die minutenlangen Zwischensequenzen, die Euch letztendlich gespannt mitfiebern lassen.

    Der Spielablauf in Sachen Kampfgeschehen erinnert fast etwas an die taktikbasierten Rollenspiele im Stil von Final Fantasy Tactics & Co. Wenn Ihr Euch bei einem Dorfbewohner oder anderswo einen Quest abgeholt habt, wird Euch in diesem Zusammenhang immer ein Ort genannt, welchen Ihr sogleich gleich auf der Übersichtskarte anwählen könnt. Die verschiedenen Örtlichkeiten sind auf dieser Weltkarte durch Linien miteinander verbunden und wenn Ihr zu weiter entlegenen Stellen vorrücken wollt, müsst Ihr auch mal den ein oder anderen Kampf beim Passieren eines Ortes in Kauf nehmen. Somit sind zwar Zufallskämpfe vorhanden, Ihr wisst aber immer genau wann und wo Euch ein Kampf erwarten kann. In den meisten Fällen arbeitet Ihr sowieso einfach die Positionen zum Lösen der Eurer Quests ab und kehrt dann zum Auftraggeber zurück, um Euch eine Belohnung abzuholen. Dieses Spielprinzip ist relativ einfach und zugleich sehr übersichtlich - genau wie das Kampfsystem selbst, welches einen starken taktischen Einschlag hat. Gekämpft wird natürlich rundenbasiert, nur mit dem Unterschied, dass Ihr Euch auf dem Spielfeld innerhalb eines festgelegten Radius frei bewegen könnt. Somit ist es auch möglich Gegner von hinten oder von der Seite anzugreifen, was natürlich etwas effektiver ist. Da dies bei den Feinden genauso ist, könnt Ihr auch mal einen kurzzeitigen Rückzug antreten um nach kurzer Pause und frisch geheilt wieder nach vorne preschen zu können. Die verschiedenen Feinde können durch drücken der R1-Taste anvisiert werden, einige Eurer Recken beherrschen nämlich auch Kampftechniken die sich auf mehrere Feinde gleichzeitig anwenden lassen. Zudem sind durch Magie oder Spezialangriffe besonders starke Attacken im Gepäck, diese verbrauchen aber "Geistersteine", welche in diesem Spiel den Platz des klassischen Mana einnehmen. Geistersteine können in örtlichen Shops gegen Bargeld gekauft werden oder finden sich bei besiegten Gegnern - werden also nicht automatisch im Laufe der Zeit regeneriert. Somit kostet jeder Zauber oder jeder Spezialangriff im Endeffekt Geld und Ihr solltet nur sehr sparsam damit umgehen. Glücklicherweise verfügen die Helden über ein Gruppeninventar, welches bis zu 999 Geistersteine aufnehmen kann - genügend Geld vorrausgesetzt.

    Mit dem Aufstieg in einen neuen Level bekommen die Helden zusätzliche Fertigkeitspunkte gutgeschrieben, welche für neue Angriffe, Heilzauber oder andere nützliche Fähigkeiten ausgegeben werden können. Natürlich könnt Ihr auch verschiedene Gegenstände und Waffenteile beim örtlichen Händler einkaufen, um verschiedene Attribute wie Angriffsstärke oder Verteidigung Eurer Helden zu stärken. Also nichts besonders Neues in Sachen Rollenspiel-Gameplay, dafür aber für Einsteiger besonders schnell erlernbar und lange nicht so komplex wie ein reinrassiges Taktik-Rollenspiel.

    Technisch wirkt Arc leider etwas antiquiert, in einem Zeitalter wo neu erschienene Rollenspiele oft die grafische Messlatte etwas höher legen, kann dieses Spiel nicht mehr mithalten. Nicht, dass es wirklich schlecht aussehen würde - nur kann man im Großen und Ganzen von absoluter Durchschnittskost sprechen. Selbst beim Einsatz von Zaubersprüchen wächst das Spiel nicht über die restliche Grafik hinaus - Fans von Squaresoft sind da anderes gewohnt. Viele Dialoge werden gesprochen und wurden sogar komplett ins Deutsche übersetzt. Schade nur, dass einige Passagen der spannenden Story nicht besonders gut rüber kommen, da die Sprecher nicht immer sehr glaubhaft wirken und manchmal fast unfreiwillig komisch sind. Die Lokalisierung und die Inszenierung der Zwischensequenzen ist nicht schlecht, aber eben - wie vieles in diesem Spiel - gängiger Durchschnitt.

    Arc: Twilight of the Spirits (PS2)

    Singleplayer
    7,9 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    sehr gute Story
    schnell erlernbares und gut durchdachtes Kampfsystem
    lange Spielzeit
    für Einsteiger sehr gut geeignet
    nur gängige Standardkost
    veraltete Grafik
    teilweise unfreiwillig komische Dialoge
  • Arc: Twilight of the Spirits
    Arc: Twilight of the Spirits
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Release
    27.01.2004

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989690
Arc: Twilight of the Spirits
Arc: Twilight of the Spirits im Gamezone-Test
Die besonders schön erzählte Story macht dieses Rollenspiel nicht nur für Einsteiger interessant.
http://www.gamezone.de/Arc-Twilight-of-the-Spirits-Spiel-18133/Tests/Arc-Twilight-of-the-Spirits-im-Gamezone-Test-989690/
04.02.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/01/TV2004012718471900.jpg
tests