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  • Area 51 (dt.) im Gamezone-Test

    Die Pessimisten unter den zahlreichen SETI-Anhängern haben es schon immer gewusst: Aliens sind durch und durch böse!

    Die Pessimisten unter den zahlreichen SETI-Anhängern haben es schon immer gewusst: Aliens sind durch und durch böse! Und wenn die fiesen Grauhäute mit den großen Augen so richtig sauer werden, dann ist das mehr als ein guter Grund für ein vielversprechendes Feuergefecht. Lest in unserem Review zu Area 51, warum uns der fulminant inszenierte Kampf gegen die extraterrestrischen Plagegeister so gut gefallen hat.

    Area 51 (dt.) Area 51 (dt.) Wenn man Mitglied einer streng geheimen Spezialeinheit ist, dann erlebt man schon so manche unerwartete Überraschung im Laufe der oft lebensgefährlichen Karriere. Ethan Cole ist Mitglied des HAZMAT-Teams und hat schon so einiges in seinem Beruf erlebt. Doch das, was er bei seinem Einsatz in der berüchtigten Area 51 zu Augen bekommen wird, dürfte alles bisher Gesehene in den Schatten stellen: Die Gerüchte um den UFO-Absturz im Juni 1947? Wahr! Die angeblichen Forschungen des Geheimkomitees Majestic 12? Tatsache! Und die Geschichten über Außerirdische, die damals zu Forschungszwecken obduziert wurden? Alles andere als ein Gerücht! Dies alles hat man nach den jahrzehntelangen Verschwörungstheorien ohnehin schon geahnt, allerdings kommt es noch viel dicker: Auch Adam Weishaupts Illuminaten haben ihre Zelte in der geheimen Militärbasis in der Wüste von Nevada aufgeschlagen und experimentieren schon lange an einer Kreuzung zwischen menschlicher DNA und dem Erbmaterial der Aliens herum. Irgendwas muss dabei wohl kürzlich enorm schief gegangen sein, gleicht die Area 51 seit ein paar Tagen mehr einem Schlachthaus als einer wissenschaftlichen Einrichtung.

    Sie leben!

    Area 51 (dt.) Area 51 (dt.) Midways Spieldesigner holen sich mit all diesen Elementen jede Menge spannende Verschwörungstheorie ins Boot und bringen dadurch die Story des Spiels angenehm in Schwung. Vor und nach jedem Level erzählt Protagonist Ethan Cole, was er über all die Vorgänge und persönlichen Erlebnisse in der Area 51 denkt, was nicht nur aufgrund der guten Sprecher und gezeigten Artworks für die richtige Atmosphäre sorgt. Aber auch mitten im Spiel erlebt ihr immer wieder neue Dialoge per Funk und bekommt sogar längere Zwischensequenzen in Spielegrafik präsentiert, welche zu großen Teilen für das gelungene Mittendrin-Gefühl dieses Spiels verantwortlich sind. Als Sahnehäubchen werden euch zu Beginn des Spiels und an entscheidenden Stationen der Geschichte spektakuläre Rendersequenzen geboten, welche ganz locker als vollwertiger Animationsfilm durchgehen könnten. Die Art und Weise wie Area 51 seine Hintergrundgeschichte erzählt und euch den gesteuerten Helden ans Herz wachsen lässt, ist sehr professionell, doch die mit haarsträubenden Verschwörungstheorien durchzogene Story könnte so manchem Realisten auch etwas zu abgehoben sein. Trotzdem ist das grundlegende Konzept von fiesen Aliens die noch fiesere Mutanten auf den Spieler loslassen in Area 51 sehr gut umgesetzt worden.

    Vorbildliches Leveldesign und stimmige Atmosphäre

    Area 51 (dt.) Area 51 (dt.) Natürlich wird auch in diesem Shooter viel geballert und das nicht zu knapp. Die in Scharen heranstürmenden Aliens und Mutanten müssen mit Hilfe der sehr präzise funktionierenden Steuerung und einer stattlichen Waffenauswahl fachgerecht erledigt werden. Von Gegnern fallen gelassene Waffen können sogar für kurze Zeit in der zweiten Hand gehalten und benutzt werden - ein von "Halo 2" inspiriertes Doppel-Waffen-Feature ist also auch vorhanden. Granaten kommen genauso zum Einsatz wie ein vollwertiges Scharfschützengewehr, mit dem man sich auch gezielt den Weg durch die virulenten Widersacher bahnen kann. Gegen Ende des Spiels kommen sogar noch ein paar besonders effektive Alien-Schießprügel hinzu, was auch beim Endspurt Richtung Finale nochmals für frischen Wind im Waffenarsenal sorgt. All das ist zwar ein wichtiger Bestandteil eines jeden Egoshooters, doch mittlerweile müssen Spieldesigner noch einiges mehr bieten, um es mit den Großen des Genres aufnehmen zu können. Midways Leute haben ihre Hausaufgaben gemacht und das actionreiche Gameplay nebst zahlreichen Zwischensequenzen und Dialogen auch mit vielen Interaktivitäten aufgelockert: Diverse Geschütze wollen beispielsweise bemannt oder aber Teammitglieder im Zweierteam beschützt werden. Die virtuellen Kameraden machen ihren Job übrigens hervorragend und sorgen mit vielen passenden und oftmals witzigen Kommentaren zur jeweiligen Situation für zusätzliche Stimmung. Leider haben Midways Leute einen im Shooter-Genre sehr bekannten Fehler gemacht: Die massenhaft auf euch einstürmenden Gegner unterscheiden sich nur sehr selten, rückblickend gesehen fallen uns höchstens noch 4 verschiedene Varianten der mutierten Fieslinge ein. Dies ist entscheidend zu wenig und bis auf ein paar Spezial-Monster in den letzten Missionen des Spiels hat man sich hier nicht gerade mit Ideenreichtum bekleckert. Man hätte bei Area 51 ganz klar aus den offensichtlichen Fehlern eines "Doom 3" lernen können und etwas mehr Zeit in das Gegnerdesign investieren sollen, somit hätten gelegentliche Längen viel besser vermieden werden können.

    Willkommen im Club

    Area 51 (dt.) Area 51 (dt.) Ethan Cole blüht in den Tiefen des so genannten "Dreamlands" mehr als nur eine ausgewachsene Xenophobie: Er selbst wird aufgrund einer extraterrestrischen Virus-Infektion schon nach den ersten Kapiteln zur mordenden Alienbrut! Doch im Gegensatz zu seinen zahllosen Schicksalsgenossen hat Cole einen entscheidenden Vorteil: Er kann die Infektion kontrollieren und sich auf Wunsch fortan zum brachialen Killeralien und wieder zurück verwandeln. In diesem Zustand werden sämtliche Widersacher auf Knopfdruck in der Luft zerfetzt, außerdem kann Mutanten-Cole todbringende Geschosse auf seine Feinde loslassen und damit sogar seine Lebensenergie restaurieren. Natürlich hat das Ganze auch einen Haken, denn die Alienform kann nur für kurze Zeit angenommen werden und um weiter in dieser Gestalt bleiben zu können, muss Cole immer mehr Gegner erledigen. Der innovative Alien-Modus ist einer der ganz großen Pluspunkte des Spiels und ermöglicht eine völlig alternative Spielweise, die natürlich für willkommene Abwechslung im Alltags-Geballere sorgt. Auch etwas taktische Tiefe wurde durch dieses Feature beigesteuert, schließlich ist das Regenerieren der Lebensenergie durch die Alienform ein wichtiges Spielelement um erfolgreich bis zum letzten Endgegner zu kommen.

    Extraterrestrischer Umfang

    Area 51 (dt.) Area 51 (dt.) In Sachen Umfang kann sich Area 51 durchaus sehen lassen: Satte 37 Kapitel erwarten euch, einer ordentlichen Spielzeit von ca. 12-15 Stunden steht definitiv nichts im Wege. Auch die verschiedenen Checkpoints werden beim Laden des Spielstandes direkt anwählbar, zudem bleibt Area 51 äußerst fair, wenn es um vorzeitiges Ableben geht und lässt euch nur wenige Meter vor der Unglücksstelle einen weiteren Versuch starten. Ganz nach Firmentradition hat Midway auch in dieses Spiel jede Menge Bonusmaterial integriert: In den Levels wurden zahlreiche Gegenstände versteckt, welche mit einem tragbaren Scanner (Metroid Prime lässt grüßen!) in die Bonusdatenbank aufgenommen werden können. Diese enthält eine Vielzahl zusätzlicher Rendervideos mit vielen interessanten Hintergrundinfos und natürlich detaillierte Beschreibungen zu den einzelnen Charakteren und Örtlichkeiten der Area 51. Zu guter Letzt erwartet euch noch ein vollwertiger Mehrspielermodus, welcher sehr vorbildlich auch über Sony Online und Xbox Live gespielt werden kann. Hier wird der Shooterfreund mit handelsüblicher Standardkost versorgt, er darf sich also in 17 trickreich gestalteten Maps auf die Suche nach der Fahne des gegnerischen Teams machen oder auch im Deathmatch alles zerlegen, was ihm vor die Flinte kommt. Sehr erfrischend fiel uns beim Test allerdings der "Infection-Modus" auf: Hier startet ein Spieler als virulentes Alien und muss versuchen möglichst schnell alle anderen Spieler unter die Kontrolle des Virus zu bringen - sind alle Menschen schließlich zu Aliens geworden, startet eine neue Runde. Der Onlinemodus von Area 51 ist zwar frei von größeren Überraschungen, als witziger Bonus zur gelungenen Solokampagne geht er aber allemal durch und kann im Infection-Spielmodus sogar regelrecht ans Joypad fesseln.

  • Area 51 (dt.)
    Area 51 (dt.)
    Developer
    Midway Games
    Release
    27.05.2005

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Area 51 (dt.)
Area 51 (dt.) im Gamezone-Test
Die Pessimisten unter den zahlreichen SETI-Anhängern haben es schon immer gewusst: Aliens sind durch und durch böse!
http://www.gamezone.de/Area-51-dt-Spiel-18136/Tests/Area-51-dt-im-Gamezone-Test-990256/
13.05.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/03/TV2005032912182800.jpg
tests