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  • Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser im Gamezone-Test

    Der Titel nutzt alle Möglichkeiten des NDS, fiel nur leider sehr kurz und ganz besonders leicht aus.

    Der Walt Disney Zeichentrickfilm "Arielle die Meerjungfrau", welcher auf dem Märchen "Die kleine Meerjungfrau" von Hans Christian Andersen basiert, eroberte nach dem Kinostart schnell die Herzen der Kinder und auch der Erwachsenen. Durch den einschlägigen Erfolg bekam die sympathische Nixe mit dem Faible für Menschen später auch ihre eigene TV-Serie und Hauptrollen in Spielen spendiert, die aber weniger gut beim Publikum ankamen. Der Publisher Buena Vista Games hat sich aber von diesem mäßigen Erfolg der Spielversionen nicht abschrecken lassen und mit "Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser" jetzt ein neues Spiel mit der hübschen Meeresbewohnerin herausgebracht. Ob das Abtauchen mit der jungen Fisch-Dame, die zum ersten Mal ein Abenteuer auf dem DS erleben darf, lohnenswert ist oder ob man das nasse Adventure getrost den Fluten überlassen kann, haben wir für euch herausgefunden.

    Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser Zeitlich vor den Geschehnissen im Film angesetzt, macht ihr euch im DS-Spiel mit Arielle und ihrem Freund Fabius auf die Suche nach dem Grund für die seltsamen Dinge, die sich in den Gewässern rund um das Regenbogenriff herum ereignen. Ungewöhnliche Strudel machen nämlich den Meeresbewohnern und auch den Schiffen, die die Gewässer befahren, enorm zu schaffen und ganz nahe liegend in solchen Fällen stellt sich die Frage, ob die Meereshexe Ursula womöglich wieder einmal ihre Finger im Spiel hat. Um diesem mysteriösem Treiben ein Ende setzen zu können muss Arielle aber zuerst ihren Freunden zu Hilfe eilen und die verstreuten Mitglieder der Seepocken-Band ausfindig machen. Nebenbei findet die hübsche Nixe zudem Zeit für ihre Lieblingsfreizeitbeschäftigung - nämlich nach Schätzen tauchen.

    Level-Wechsel ganz einfach

    Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser Insgesamt 16 recht klein geratene Unterwasser-Levels bekommt ihr in diesem DS-Spiel geboten, wobei ihr zu der jeweiligen Ebene sehr einfach und bequem über die Riff-Rutsche gelangen könnt, die aber erst repariert werden muss. Habt ihr diese sehr einfache Aufgabe erledigt, denn ihr braucht lediglich zur Riff-Rutsche hinschwimmen ohne dass euch irgendwelche Hindernisse in den Weg gestellt werden, dann habt ihr sogleich auch alle Levels freigeschaltet und braucht von nun an für einen Level-Wechsel lediglich die Select-Taste drücken und schon erscheint auf dem Touchscreen die Regenbogenriff-Karte mit allen Spielabschnitten, die mit dem Taststift anwählbar sind. Diese Karte zeigt euch aber nicht nur alle Levels an, sondern gibt auch Auskunft darüber, in welchem Spielabschnitt ihr Aufträge abholen könnt (dieser Level ist dann mit einem kleinen Stern markiert) oder wo noch ein unerledigter Auftrag auf euch wartet (der jeweilige Level ist mit einem großer Stern gekennzeichnet). Noch einfacher hätten es die Entwickler einem Spieler - egal wie jung - wirklich nicht machen können, denn ohne großartig etwas getan zu haben (schwimmen und eine Taste drücken ist wohl kaum als komplizierte Aktion zu sehen) schaltet man bei diesem DS-Abenteuer alle Levels frei und zudem erübrigt sich die Suche nach Aufträgen, denn diese werden ja auf der Karte schon angezeigt.

    Einfacher und kürzer geht's nimmer

    Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser Sehr einfach gestaltet sich auch die erfolgreiche Erledigung der jeweiligen Aufgaben im Spiel. So besteht zum Beispiel eine Aufgabe ihm Spiel darin Seesterne zu retten, die sich in Netzen verfangen haben. Hierfür braucht ihr lediglich die Sterne mit dem Touchpen wegzuschleudern, sonst nichts. Es ist zwar ganz nett und lustig, dass die Sternchen mit einem lauten "Wiiiiiiiihhhh" weggeschleudert werden, aber alles andere als schwierig und zudem recht schnell erledigt. Auch die ganzen anderen Missionen im Spiel, wie Perlen oder Blumen einsammeln oder Kugelfischen zur Hilfe eilen, gehen so einfach von der Hand, dass auch Kinder das komplette Spiel in maximal 5 Stunden durchgespielt haben. Es gibt nämlich nach der Auflösung der Geschichte und dem recht abrupten Ende bis auf die Extras überhaupt nichts mehr im Spiel zu tun. Eine so kurze Spielzeit grenzt ehrlich gesagt schon fast an eine Frechheit. Zudem ist es wirklich schade, dass nur Arielle gesteuert werden kann. Zwar sind eigentlich fast alle aus dem Film und der Serie bekannten Figuren im Spiel vertreten, doch in deren Rollen könnt ihr leider nicht schlüpfen. Lediglich der kleine Fisch Fabius kommt nur bei einem Mini-Auftrag zum Einsatz.

    Schatzsuche leicht gemacht

    Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser Doch nicht nur der Schwierigkeitsgrad bei den storyrelevanten Hauptmissionen ist extrem leicht ausgefallen, sondern auch die zum Freischalten von Extras notwendigen Zusatzaufgaben. Diese bestehen zum einen darin Schätze aufzustöbern und zum anderen darin Schatztruhen zu bergen. Während die Schatzkisten überhaupt nicht versteckt einfach so in der Gegend herumliegen, müsst ihr bei den Schätzen schon eher genauer auf den Bildschirm schauen und nach glitzernden Reflexionen Ausschau halten. Aber da das Glitzern recht deutlich ist, gestaltet sich das Finden von Schätzen auch nicht besonders schwierig.

    Schätze bergen und Schatztruhen öffnen

    Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser Um das Ganze aber dann doch etwas origineller zu gestalten, ist es sowohl beim Schatz als auch bei der Schatztruhe nicht einfach mit dem Finden getan. Habt ihr einen Schatz entdeckt, dann müsst ihr diesen erst mal freibuddeln, indem ihr mit dem DS-Stift Rubbelbewegungen auf dem Touchscreen ausführt. Dann kommt das Reinigen dran, denn Muscheln, Korallen, und Krabben machen sich auf Schätzen nicht unbedingt gut. Habt ihr diese Objekte durch Berühren mit dem Taststift wegbekommen, muss das gute Stück noch vom Sand befreit werden. Hierfür müsst ihr ins Mikro pusten, bis auch das letzte Sandkörnchen weg ist. Anschließend muss noch das Poliertuch mit dem Stift in kleinen kreisenden Bewegungen bewegt werden, damit die Kostbarkeit auf Hochglanz gebracht ist, und erst dann landet der Schatz in Arielles Sammlung.

    Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser Schatztruhen, die überall im Riff verstreut herumliegen und Menschenartefakte vom Festland enthalten, müssen zum Öffnen erst besungen werden. Ja, richtig gehört: ihr müsst erst ins DS-Mikro singen, damit die Kiste sich öffnet. Aber natürlich dürft ihr nicht einfach irgendwas ins Mikro trällern, sondern müsst die von Arielle vorgegebenen Noten treffen. Leider gestaltet sich das Ganze dank manch einem Mikro-Aussetzer und sicherlich alles andere als richtig eingestufter Tonlage, so dass man mehr oder weniger gar nicht auf die Noten achten, sondern immer die gleiche Tonlage singen muss, mehr nervig als lustig.

    Touchscreen top, Mikro flop

    Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser Erfreulicherweise kommt bei "Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser" alle Besonderheiten des DS zum Einsatz. Zum einen die beiden Bildschirme, die in den einzelnen Spielabschnitten als geteilter Screen Nutzung finden. So seht ihr auf dem Touchscreen den unteren Bereich des Levels, während der zweite euch den oberen Abschnitt zeigt. Damit erübrigt sich meistens das weite hoch- und wieder runterschwimmen in einem Level, nur um nachzuschauen, ob man unten oder oben nicht etwas vergessen bzw. übersehen hat. Zum zweiten kommt der Touchscreen zum Einsatz und das sehr oft, denn bis auf die Schwimmbewegungen, die man mit dem Steuerkreuz ausführen muss, finden alle Aktionen auf dem Touchscreen mit dem Stift statt. Wenn ihr Objekte im Meer aktivieren oder sammeln wollt, dann geht es nur, indem ihr diese mit dem Stylus berührt. Den Taststift setzt ihr aber nicht nur zum berühren ein, sondern ihr müsst mit diesem auch mal rubbeln, wischen oder ziehen. Zu guter Letzt kommt im Spiel auch das Mikro des Öfteren zum Einsatz. Sei es, dass ihr Sand wegpustet, sei es, dass ihr Wasserblasen macht - für all diese Aktionen müsst ihr ins Mikro pusten. Darüber hinaus sind, wie schon erwähnt, auch eure Gesangkünste gefragt, wenn ihr Schatztruhen öffnen wollt. Aber auch das Einsammeln von Korallen erfordert musikalisches Talent.

    Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser Es ist allemal löblich, dass alle Besonderheiten von Nintendos Handheld in diesem Spiel zum Einsatz kommen, doch leider ist die technische Umsetzung nicht immer einwandfrei. Sowohl die beiden Bildschirme als auch der Touchscreen bereiten keinerlei Probleme, doch anders ist es im Fall des Mikrophons. Dieses bockt ärgerlicherweise nicht nur beim singen, sondern auch beim pusten ab und zu. So kommt es schon mal vor, dass die Stimme nicht erkannt wird oder dass man sich die Seele aus dem Leib pustet, ohne dass die Blase größer wird.

  • Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser
    Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser
    Publisher
    Walt Disney Studios Home Entertainment
    Developer
    Walt Disney Studios Home Entertainment
    Release
    13.10.2006
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

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Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser
Arielle die Meerjungfrau: Abenteuer unter Wasser im Gamezone-Test
Der Titel nutzt alle Möglichkeiten des NDS, fiel nur leider sehr kurz und ganz besonders leicht aus.
http://www.gamezone.de/Arielle-die-Meerjungfrau-Abenteuer-unter-Wasser-Spiel-18149/Tests/Arielle-die-Meerjungfrau-Abenteuer-unter-Wasser-im-Gamezone-Test-990955/
19.10.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/08/ariel_NDS_screen0.jpg
tests