Das tschechische Entwicklerstudio Bohemia Interactive arbeitet derzeit an der realistischen Militär-Simulation ARMA 3. Der Game Designer Ivan Buchta hat in einem Interview viele neue Details zu dem Spiel verraten. Es wird demnach eine offene Spielwelt geben, in der es neben den Hauptmissionen, die die Story vorantreiben, auch Sub-Quests geben wird. um beispielsweise Equipment, zusätzliche Informationen, NPC-Support oder Fahrzeuge freizuschalten.
Um dies zu verdeutlichen, wird ein Beispiel genannt: "Euer Hauptziel während einer Mission kann es sein, eine gegnerische Basis zu zerstören. Auf dem Weg dahin könnt ihr zum einen auf eine lokale Guerilla-Truppe treffen und die Führer dieser Gruppe zu einem Ablenkungsversuch eurer Gegner zu überreden. Zum anderen könnte es aber auch sein, dass ihr Informationen findet, die euer eigentliches Missionsziel als fragwürdig erscheinen lassen. Daraufhin braucht ihr weitere Informationen, die ihr über euren Auftraggeber oder über andere Umwege erlangt, um euch letztlich für eine Vorgehensweise entscheiden zu können."
Weiterhin dürfen sich Spieler auf ein Konversationssystem und sogenannte FSM-Skript-Techniken (Finite State Machine, ein dynamisches und auch geskriptetes KI-System) freuen. Fans können laut den Entwicklern eine detailliertere Spielwelt erwarten, da von einer "radikal verbesserten" Engine die Rede ist. ARMA 3 bietet außerdem einen Multiplayer-Modus mit kooperativen und kompetitiven Spielvarianten. Ebenfalls sind Dedicated Server für Windows- und Linux-Systeme, ein Editor, um eigene Szenarien und Missionen zu erstellen sowie ein individuell anpassbarer Charakter auf der Liste der Features. Erscheinen soll ARMA 3 bereits im Sommer 2012 für den PC.
Quelle: www.everyeye.it






