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  • Arrow Flash: Ab ins Weltall - Leser-Test von X-Warrior

    Genretypisch schickt uns das Shoot'em-Up Arrowflash, mit einem Raumgleiter, in die Tiefen des zweidimensionalen Mega Drive Universums. Etwas untypischer ist da schon die Möglichkeit die Form des Gleiters ändern zu können und, anstatt des obligatorischen Raumschiffes, auf Knopfdruck, mit einem Kampfroboter durch das All zu fliegen, um Hunderte von Gegnern vom Bildschirm zu pusten.

    Vor eigentlichem Spielbeginn ist es allerdings ratsam einen Blick in das Optionsmenü zu werfen: Dort lassen sich nämlich neben drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden auch die Anzahl der virtuellen Bildschirmleben einstellen, was zumindest für Anfänger ratsam ist. Zwar bietet das Spiel eine unbegrenzte Anzahl an Continues, doch, sobald der Spieler alle seine Leben verloren hat, muss der jeweilige Level von vorne begonnen werden. Was sich, für Genreneulinge, trotz der potentiell unbegrenzten Anzahl an Versuchen auf dem voreingestellten, mittleren Schwierigkeitsgrad durchaus als Herausforderung darstellen könnte..

    Ebenfalls sollte auch die Option "rapid" eingeschalten werden, welche Euch ein Dauerfeuer während des Spiels ermöglicht. Ist die Rapid-Option hingegen ausgeschaltet muss für jeden einzelnen Schuss, extra die Schusstaste betätigt werden. Das ist angesichts des hohen Gegneraufgebots, welches Euch das Spiel entgegenwirft, sehr anstrengend und einfach nur unangenehm, wenn man wie ein verrückter auf die Schusstaste hämmern muss, nur um eine halbwegs hohe Feuerrate hinzubekommen - Etwas ärgerlich, dass die Dauerfeuerfunktion bei jedem Spielstart erneut aktiviert werden muss.

    Im Gegensatz zur Dauerfeuerfunktion, die etwas benutzerunfreundlich bei jedem Spielstart aufs neue eingestellte werden muss, ist die eigentliche Steuerung sehr angenehm ausgefallen: Diese lässt sich im selben Menü nach Wunsch einstellen und der Spieler kann hier frei entscheiden, welcher der drei Controller-Buttons mit welcher Funktion belegt sein soll - sehr lobenswert.

    Nach dem rudimentären Blick in das Optionsmenü kann es auch schon losgehen. Wie so oft bei Spielen dieser Art, fliegt der Spieler auch in Arrowflash von links nach, sammelt währenddessen fleißig Power-Up's ein und pustet Hunderte von Gegnern vom Bildschirm. Das Gameplay orientiert sich somit brav am Genrestandard, bringt aber mit der, eingangs Erwähnten, Transformationsmöglichkeit und einem abwechslungsreichen Leveldesign sinnvolle Erweiterungen des allseits bekannten Shoot'em-Up Schemas mit sich.

    Zwar geht es in der Regel, wie gewohnt, von links nach rechts, doch zeitweise versperren Euch auch Asteroiden den Weg, um die mit etwas spielerischem Geschick herummanövriert werden will. Das ist zwar nett, hat man aber bereits in so manch anderen Spielen gesehen. Doch in anderen Spielabschnitten traut sich Arrowflash etwas, das man nicht alle Tage sieht: So fällt man in einigen Spielabschnitten regelrecht vom Himmel - Zwar ist die Spielfigur dabei immer noch nach rechts gerichtet, was sich auch das ganze Spiel über nicht ändern wird. Doch an solchen Stellen greifen einen die Gegner wortwörtlich von alles Seiten an: von oben, unten, links und rechts. Das dürfte selbst für die größten Shoot'em-Up Fans eine recht ungewöhnliche Spielerfahrung werden.

    Etwas gewöhnlicher ist da ein Spezialangriff, auf den Ihr begrenzt zurückgreifen könnt, sollte es einmal eng werden - Der nach dem Spieltitel benannte Arrowflash. Dieser Spezialangriff pustet jeden Gegner, mit Ausnahme der Zwischen- und Endbosse, mit nur einem Treffer vom Bildschirm. Während Ihr mit den regulären Waffen natürlich eine unbegrenzte Anzahl an Schüssen abfeuern könnt, muss für den Arrowflash extra Munition eingesammelt werden, welche sich in Form eines bestimmten Power-Up finden lässt.

    Wie bereits angesprochen ist dir größte Besonderheit von Arrowflash die Möglichkeit, auf Wunsch, zwischen einem Raumschiff und einem Kampfroboter hin- und her wechseln zu können. Nach der Transformation Eures Gleiters seid Ihr demnach nicht mehr mit einem 0815-Flieger unterwegs, sondern in einem etwas größeren Roboter. Eine nette Idee - auch wenn sich das eigentliche Gameplay dadurch nur minimal verändert. Die Einzigen Unterschiede zwischen den zwei, freiwählbaren, Formen bestehen dabei in der Anordnung der Kampfdrohnen. Welche Ihr natürlich durch das einsammeln bestimmter Power-Up's erhaltet.
    Während die Kampfdrohnen in der normalen Form des Gleiters dessen Flugbewegung nachahmen und so, mit etwas spielerischen Geschick nahezu den ganzen Bildschirm mit dem Unterstützungsfeuer, das sie liefern, zupflastern können, ordnen sich diese in der Roboter-Form in einer "V-Formation" hinter selbigem an.

    Ein weiterer Unterschied der durch die Umwandlung der Spielfigur zu Tage tritt, ist die Funktion des Arrowflashs. Während er bei dem Gleiter als Schusswaffe dient, umhüllt er den Roboter und macht diesen kurzzeitig unangreifbar, was sich natürlich perfekt zum rammen von Gegnern eignet - Insbesondere in den regelmäßigen Bosskämpfen ist diese Funktion sehr nützlich. Da dieser zeitlich aber sehr begrenzt ist und das Spiel auf ein One-Hit-Prinzip setzt, sollte dieser nur mit Bedacht eingesetzt werden. Ist der Arrowflash aufgebraucht, seid Ihr komplett offen für Angriffe - Ein gegnerischer Treffer und das war es schon mit einem der virtuellen Bildschirmleben.

    Die Bossgegner sind ebenso abwechslungsreich ausgefallen, wie das eigentliche Leveldesign, und verlangen Euch verschiedene Vorgehensweisen ab. Nur wenige Bosse, insbesondere die, der ersten paar Spielabschnitte, lassen sich als "einfallslos" abstempeln. Das vermittelt beim kurzen anspielen leider einen falschen Eindruck. Denn je weiter man im Spiel voranschreitet, desto einfallsreicher wird hier das Gegnerdesign. Allerdings muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass sich Arrowflash dem ungeliebten Bossrecycling schuldig macht und Euch ab und an mal einen Zwischengegner entgegen stellt, der zuvor bereits als Endgegner herhalten musste.

    Technisch liefert Arrowflash eine saubere Leistung ab: Abwechslungsreiche Hintergründe, saubere Schuss- und Explosionseffekte, die von treibender Musik begleitet werden, wissen zu überzeugen.

    Lediglich das mehrfache, wenn auch seltene, Verwenden gleicher Endgegnermodelle und das immergleiche Lied, das ertönt, sobald sich einer der Bossgegner nähert, fallen etwas negativ auf. Was sich allerdings durchaus verschmerzen lässt und nur Kritikpunkte darstellt, wenn man sie unbedingt als solche sehen will.

    Alles in allem bleibt ein Spiel das wohl jeder Shoot'em-Up Freund zufrieden stellen dürfte.

    Negative Aspekte:
    immergleiche Musik während der Bosskämpfe ; teilweise mehrfach verwendete Endgegnermodelle

    Positive Aspekte:
    Eine Spielfigur, mit zwei Formen ; Steuerung frei konfigurierbar ; allgemein sehr treibender Soundtrack

    Infos zur Spielzeit:
    X-Warrior hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Arrow Flash

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: X-Warrior
    8.4
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Arrow Flash
    Arrow Flash
    Publisher
    Sega
    Developer
    Sega
    Release
    20.10.1990

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Arrow Flash
Arrow Flash: Ab ins Weltall - Leser-Test von X-Warrior
http://www.gamezone.de/Arrow-Flash-Classic-18225/Lesertests/Arrow-Flash-Ab-ins-Weltall-Leser-Test-von-X-Warrior-1010738/
23.05.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/10/Arrow_Flash__gS_.jpg
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