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  • Arx Fatalis im Gamezone-Test

    Arx Fatalis nun auch für die Xbox. Ob es mit der PC-Version mithält, könnt ihr in unserem Review nachlesen.

    Ich Menschen schlagen!

    Die Geschichte von "Arx Fatalis" spielt in einer Zeit der Dunkelheit. Vor Generationen bereits war die Sonne erloschen und zwang so die Bevölkerung der Oberfläche, welche nicht nur aus Menschen sondern auch aus Trollen, Orks und Goblins bestand, sich in die wärmenden Höhlen im Untergrund zurückzuziehen. Bis zu diesem Zeitpunkt lebten die Geschöpfe relativ friedlich miteinander, es gab Verträge und Abmachungen die das Zusammenleben regelten. Doch in der Enge der Untergrundes kam es immer öfter zu Auseinandersetzungen, die Verträge wurden immer öfter gebrochen und das Klima verschlechterte sich zusehends. Zwar hatten die Menschen soviel Wissen über die Magie angehäuft, dass sie sogar in der ewigen Finsternis die Pflanzen zum wachsen brachten, die Sonne wieder zum scheinen zu bringen vermochten sie aber nicht.
    In dieser Zeit beginnt das neue Leben unseres Helden, welcher sich eingesperrt in einem Verlies wiederfindet und aller seiner Erinnerungen beraubt. Nicht einmal an seinen Namen kann er sich noch erinnern. So wird er von seinem Mitgefangenem einfach "der Mann ohne Namen" genannt.

    So beginnt die überaus fesselnde Story zu "Arx Fatalis", in der wir die Rolle des namenlosen Helden übernehmen, wobei seine erste Aufgabe darin besteht einen Fluchtweg aus dem Verlies zu finden. Dabei steuern wir unseren Charakter aus der 1st-Person Ansicht durch die stimmungsvoll gestalteten Level, immer auf der Suche nach neuen Zaubersprüchen, Waffen und Nahrungsmitteln, die dem Charakter helfen seine Kräfte aufzupowern. Dabei kommt ihm sein großes Inventar zu gute in das er ein halbes Eigenheim packen kann, so umfangreich ist es ausgefallen. Das ist aber auch nötig, denn es gibt eine wirklich große Anzahl an Objekten zum Sammeln und Kombinieren. Bis wir aber vernünftig damit umgehen können gilt es sich mit der vielschichtigen Steuerung auseinander zu setzen, die sich im Vergleich mit dem PC etwas geändert hat. So gibt es zwar nach wie vor die verschiedenen Schichten der Steuerung, die unterteilt ist in Handlung, Kampf und Zauber, der Wechsel zwischen ihnen geht aber teilweise automatisch vonstatten, was die Sache etwas vereinfacht. Sind wir z.B. im Handlungsmodus, wo wir Gegenstände untersuchen oder aufheben können, genügt es die Schlagtaste zu drücken um in den Kampfmodus zu wechseln. Umgekehrt kann man auf der Xbox selbst mit der Waffe in der Hand einen Gegenstand aufheben, unser Akteur steckt dafür die Waffe einfach schnell weg. Den Zaubermode hingegen muss man nach wie vor manuell einleiten, um daraufhin die Zaubersprüche in die Luft zu malen. War das auf dem PC noch eine richtige Übungssache, nämlich die vorgegebenen Figuren korrekt mit der Hand nachzuzeichnen, genügt es auf der Xbox die entsprechenden Richtungspfeile des Steuerkreuzes in der richtigen Reihenfolge zu drücken. Die für die Zaubersprüche nötigen Runen freilich sind geblieben, welche wir im Laufe des Spiels einsammeln und so immer mächtigere Zaubersprüche erhalten. Auch das Kombinieren der Runen zum erzeugen neuer Zauber ist geblieben. So wie die Flut an aufzupowernder Charaktereigenschaften, die sich im Spiel selbst stark bemerkbar machen. Besitzen wir z.B. nicht genug handwerkliches Geschick, sollten wir es tunlichst unterlassen zu versuchen an einem Amboss unsere Waffe zu reparieren, sie wird danach sicher in schlechterem Zustand sein als vorher. Da ist es geschickter eine beschädigte Waffe dem Waffenhändler zu geben, der sie für entsprechende Bezahlung wieder herstellt.

    Hat man sich das dahinterliegende System einmal verinnerlicht, kann man mit der vorgegebenen Steuerung recht flott handeln. Die beiden Analogsticks dienen wie üblich um unseren Charakter und seine Sicht zu steuern. Auf der linken Schulter liegt der Sprung und auf der rechten Schulter die Schlagfunktion. Die A-Taste dient um Objekte aufzunehmen oder mit ihnen zu interagieren und mit der X-Taste leiten wir einen Zauber ein. Auf der B-Taste liegt die Funktion zwischen dem Handel- und Kampfmodus wechseln zu können, was in der Praxis nur selten nötig ist, da dies meist automatisch geschieht. Am gewöhnungsbedürftigsten ist sicher die Bedienung des Steuerkreuzes, welches gleich mehrfach belegt wurde. Im Handlungsmode können wir damit direkt auf unser Inventar zugreifen und Gegenstände daraus benutzen, in die Hand nehmen oder einem NPC übergeben. Ebenso ist es mit einem Tastendruck möglich Gegenstände abzulegen. Sind wir vorher mit der BACK-Taste ins Übersichtsmenü gewechselt, navigieren wir mit dem Steuerkreuz Durch das Inventar, das Zauberbuch, wo auch neue Zauber kreiert werden können, sowie das Tagebuch, welches die noch unerfüllten Aufgaben listet. Währendessen läuft das Spiel im Hintergrund weiter, es ist also nicht möglich sich während eines Kampfes ins Inventar zu flüchten um schnell seine Lebenskräfte wiederherzustellen.

    Bestach die Grafik der PC-Version noch durch ihren exzessiven Einsatz des Bump-Mapping Filters, der den Mauern der Dungeons ihren unglaublich realen Eindruck verpasste, musste die Xbox doch einiges an Federn lassen. Zwar sieht das Wasser und die Spiegeleffekte auf glatten Flächen noch immer einmalig gut aus, das deutlich zurückgeschraubte Bump-Mapping aber sorgt für einen wesentlich durchschnittlicheren Eindruck des gesamten Spiels. Nicht dass die Grafik schlecht oder unansehnlich wäre, ihre ganze Pracht entfalten die Gemäuer aber erst wenn wir ziemlich nah davor stehen. Dazu gesellt sich der Umstand, dass die Framerate an den höher detaillierten Stellen schon mal etwas in die Knie geht, zwar nie schlimm und das Gezeigte läuft nach wie vor schnell genug über den Schirm um vernünftig agieren zu können, trotzdem deutlich sichtbar. Besonders der volumetrische Nebel scheint sehr an der Engine zu zehren.

    Ebenfalls sehr stimmungsvoll umgesetzt wurde die Soundkulisse. Man hört den Wind durch die Katakomben streichen, das Wasser den Bach hinabplätschern und das Schaben der Tiere in den Höhlen. Musik existiert ebenfalls, wurde aber nur sehr gezielt und selten eingesetzt, meist um die Dramatik zu steigern oder einfach nur den Spieler zu erschrecken. Über die deutsche Synchronisation kann man nicht meckern, einzig das nicht lippensynchrone Geplapper der NPC's passt nicht ganz ins ansonsten stimmige Bild, so wie das seltsame Fallgeräusch von weggeworfenen Gegenständen, welches klingt wie ein Sack voll Blei, egal welchen Gegenstand wir wegwerfen.

    Das Gameplay gibt sich sehr gelassen und ruhig, selbst die Kämpfe laufen in relativ niedriger Geschwindigkeit ab. Dazwischen hat man viel Zeit die Dungeons zu erkunden oder Kontakt mit den NPC's aufzunehmen sowie sein reichhaltiges Inventar zu studieren und eventuelle Kombinationsmöglichkeiten der Gegenstände herauszufinden. So können wir z.B. rohes Fleisch, wie wir es den getöteten Ratten entnehmen, erst nach dem Braten auf offenem Feuer genießen. Dafür benötigen wir aber erst etwas um ein Feuer zu entfachen, wie den entsprechenden Zauberspruch, der reicht um eine Feuerstelle zu entzünden.

    Arx Fatalis (XB)

    Singleplayer
    8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    9/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Großer Umfang
    großes Inventar
    viele Aufgaben
    herrliche Stimmung
    komplett ins Deutsche übersetzt
    gelungene Gamepad-Steuerung
    Leicht einbrechende Framerate
    im Vergleich mit der PC-Version nicht ganz so hochwertige Grafik
  • Arx Fatalis
    Arx Fatalis
    Developer
    Dreamcatcher
    Release
    24.11.2003

    Aktuelle Rollenspiel-Spiele Releases

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989659
Arx Fatalis
Arx Fatalis im Gamezone-Test
Arx Fatalis nun auch für die Xbox. Ob es mit der PC-Version mithält, könnt ihr in unserem Review nachlesen.
http://www.gamezone.de/Arx-Fatalis-Spiel-18233/Tests/Arx-Fatalis-im-Gamezone-Test-989659/
03.01.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/11/arx23.jpg
tests