Hier ist pure Durchschnittskost angesagt, die aber merklich teurer ist, als die bisherigen Versionen für die Smartphones.
Die lieben Smartphone-Wurzeln
Asphalt Injection
Online kann man sich mit bis zu sieben weiteren Spielern messen, oder mit der gleichen Anzahl lokal über Ad-hoc. Das ist ganz OK, aber auch nicht sonderlich überwältigend. Während des Tests kam es zudem immer mal wieder zu Verbindungsabbrüchen. Technisch sieht Asphalt: Injection recht mau aus. Eckige und recht kantige Strecken machen die Smartphone-Herkunft ziemlich deutlich. Immerhin läuft der Racer recht flüssig, doch dafür fehlen schicke Spezial-Effekte und andere Hingucker. Die Wagenmodelle sind in Ordnung, könnten aber auch besser aussehen. Insgesamt wird die PS Vita technisch nicht gefordert. Hinzukommt noch, dass die Wagen durch Clipping-Fehler im Boden versinken können.
Der Soundtrack ist ein typisches und nicht gut gemachtes Arcade-Dauergedudel. Die Motorengeräusche erinnern eher an Rasenmäher. Asphalt: Injection lässt sich wahlweise über die Analogsticks lenken oder wie auf iPhone und Co. über die Bewegungssensoren. Letzteres ist aber ziemlich wackelig und kaum zu empfehlen. Der Touchscreen wird ebenfalls kaum genutzt. Immerhin gibt es recht viele Steuerungs-Layouts. Ganz witzig ist, dass man durch das Antippen des rückwärtigen Touchpads hoch- und runterschalten kann.
