Asphalt Urban GT2 im Gamezone-Test

Test Peter Grubmair

In Asphalt Urban GT2 sorgt Mobi für die Musik und die Pussycat Dolls machen den Boxenstopp.

So mancher wird das erste Asphalt Urban GT für Nokias N-Gage noch nicht ganz durch haben, da wartet bereits der Nachfolger mit neuen Fahrzeugen, neuen Features und neuen Freunden mit Blaulicht auf dem Dach darauf gezockt zu werden. Und wenn sich Gameloft der Sache angenommen hat kann man auch davon ausgehen, dass sich der Titel weiterentwickelt hat und wir nicht einfach nur ein Levelupdate geboten bekommen.

Asphalt meets Burnout?

Klein fängt man an Klein fängt man an Setzte der erste Teil der Serie noch voll auf die Faszination des illegalen Motorsports, hat man sich für Asphalt Urban GT2 weibliche Verstärkung ins Boot geholt um den Spieler bei Laune zu halten. Denn niemand geringeres als die Pussicat Dolls persönlich führen uns durch die Menüs und geizen auch nicht mit ihren weiblichen Reizen wenn sie uns den "herzlichen Glockwunsch" überbringen. Derweil hat das Spiel auch so genug Neuerungen zu bieten, wie Mobis Soundtrack, die neu hinzugekommenen Motorräder oder die bereits erwähnte Polizei, welche uns plötzlich zu Blitzen und aufzuhalten versucht. Doch auch die Rennen selbst haben sich etwas gewandelt, allen voran die Mechanik des Nitro-Boosts. Denn anders als bisher müssen wir den Boost nun auf der Strasse einsammeln, auf der auch allerlei andere Boni herumliegen welche einem das Weiterkommen erleichtern, der sich nun in drei Stufen auslösen lässt. Je nachdem ob wir ein-, zwei- oder dreimal auf die Boost-Taste drücken entfaltet sich ein doppelt oder dreifach so starker Boost, der selbstverständlich auch dreimal soviel Nitro verbraucht. Allerdings ist die höchste Stufe des Boosts nur an bestimmten und besonders geraden Stellen einsetzbar da er das Gefährt fast unsteuerbar macht, so stark schiebt er an.

Auch gemischte Rennen gibt es Auch gemischte Rennen gibt es Die gebotene Karriere aber gestaltet sich wieder so wie wir es kennen und erwarten. Mit dem mickrigen Startgeld kaufen wir unser erstes Fahrzeug und verdienen erst einmal die ersten Dollar um dieses aufzurüsten. Dafür stehen uns die verschiedensten Rennen zur Auswahl, vom Sprintrennen über Knockouts bis hin Zeitfahrten wird uns alles geboten was man von einem Rennspiel erwarten kann. So verdienen wir uns das nötige Geld für die besseren Wagen in den höheren Klassen, bis wir schließlich an den finalen Ausscheidungen teilnehmen können. Dabei können wir aus noch mehr verschiedenen Fahrzeugen der bekannten Hersteller wählen als noch im Vorgänger und auch der generelle Umfang des Spiels scheint zugenommen zu haben.

So wie auch die grafische Präsentation, welche uns für ein Handheld schon erstaunlich gute 3D-Grafik bietet. Allerdings erkauft man sich die hohe Detailanzahl mit einer nicht unbedingt flüssigen Wiedergabe sowie einer teilweisen Unübersichtlichkeit des Spielgeschehens. Denn nicht immer ist klar zu erkennen wohin sich die Strasse windet, so viele bunte Details werden dargestellt. Wenn man die Strecken aber erst einmal intus hat stellt dies kein Problem mehr dar.

Die Pussycat Dolls versüssen die Ladezeiten Die Pussycat Dolls versüssen die Ladezeiten Die Soundkulisse bietet uns neben den echten Musikstücken von Mobi und weiteren Künstlern wieder die bekannten Motorgeräusche, denn die haben sich im Vergleich mit dem Vorgänger kaum geändert, sowie die nervigsten Polizeisirenen des vergangenen Videospieljahres. Besonders bei längeren Verfolgungen in denen es die Polizei nicht schafft uns zu überholen sägt sich das Sirenengeräusch in die Gehörgänge auf das es keine Freude mehr ist. Hier würde man sich wünschen nur die Sirenen etwas leiser stellen zu können. Denn der Rest der Soundkulisse ist in Ordnung, sogar den Funksprüchen der Polizei können wir während der Verfolgung zuhören.

Meinung

Wertung zu Asphalt Urban GT2 (NGA)

Wertung:

8.5 /10
Pro & Contra
Die umfangreiche Karrierejetzt auch Motorräder mit im ProgrammNitro in drei Stufendie verfolgende Polizei macht die Rennen spannendder Soundtrack von Mobidie Pussycat Dolls als Boxenluderdie Detailflut
Nervige Polizeisirenenläuft nicht so flüssig wie der Vorgänger
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk