Assassin's Creed: Liberation (1) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
In Assassin's Creed: Liberation schlüpfen wir in die Rolle von Aveline de Grandpré, die Tochter afrikanischer Sklaven und französischer Einwanderer. Die gebotene Geschichte zieht sich über einen Zeitraum von 15 Jahren hin, von 1765 bis 1780, wobei es Überschneidungen mit der Konsolenversion geben soll. Ob und welche Rolle Desmond dabei spielen wird, dazu war den Entwicklern leider keine Information zu entlocken. Angesiedelt auf jeden Fall ist die Geschichte in New Orleans, den umliegenden Sümpfen, Mexiko und weiteren, bis jetzt nicht genannten Orten.
Der erste Eindruck den der Titel vermittelt ist berauschend. Es wird uns eine herrlich detaillierte Spielwelt geboten, die vor Einwohnern und Leben nur so wimmelt. Dabei wird uns volle Bewegungsfreiheit geboten, ganz so wie wir es von der Konsole her kennen. Auch das Klettern funktioniert exakt so einfach und zuverlässig wie wir es gewohnt sind, immerhin werkelt auf der PS Vita dieselbe Engine wie auf der PS3 und Xbox 360. Trotzdem können wir uns über neue Waffen freuen die Aveline benutzt. Ihre Primärwaffe ist die Machete und das Blasrohr benutzt sie für Angriffe aus der Ferne. Sehr praktisch dabei, sie kann damit auch aus einem Heuhaufen heraus schießen, in dem sie sich versteckt.
Assassin's Creed: Liberation (5) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Das Kampfsystem hat aber noch eine Spezialität zu bieten. Nach dem Sprung-Kill eines Gegners kann man kurz die Szene einfrieren lassen und dabei die Gegner per Touchscreen antippen. Das geht so lange, bis man die zur Verfügung stehende Energie aufgebraucht hat, woraufhin ein cooler Kombo-Kill ausgelöst wird. Allerdings muss man an dieser Stelle erwähnen, dass der Einsatz des Touchscreens im Spiel sich irgendwie aufgesetzt anfühlt und eigentlich nicht nötig wäre. In einer Szene beispielsweise lenkt Aveline eine Kutsche mit brennenden Pulverfässern durch die Stadt. Mit dem linken Stick lenken wir dabei die Kutsche, während wir den rechten Daumen am Touchscreen benutzen um die Peitsche knallen zu lassen oder die Pferde zu bremsen, was man mit dem rechten Stick sicher auch hätte lösen können, wobei man dann nicht einen Teil des Bildes verdecken würde. Auch die Waffenauswahl findet per Touchscreen statt, man hält das angezeigte Icon gedrückt und die Auswahl fächert auf. Es sollen auch noch weitere Vita-Features genutzt werden, wie der hintere Touchscreen, das GPS und die beiden Kameras. Was es genau damit auf sich hat, wurde noch nicht verraten.
Gesamt gesehen hat uns Assassin's Creed: Liberation überzeugt, besonders für ein Handheld-Spiel ist es schon klasse, dass wir das komplette AC-Gameplay geboten bekommen. Auch das neue Setting weiß zu gefallen, so wie die Komplexität und der Umfang der Spielwelt. Wenn die Entwickler nun die speziellen Fähigkeiten der PS Vita vernünftig aber nicht übertrieben einsetzen, können wir uns auf ein vollwertiges Assassin's Creed für unterwegs freuen.
Assassin's Creed: Liberation erscheint am 30.10.2012 exklusiv für Sonys Playstation Vita.






