Assassin's Creed 3 in der Gamezone-Vorschau: Wir haben Seeschlachten und Multiplayer angespielt. (3) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Ubisoft zeigt auf der Gamescom 2012 unheimlich umfangreiches Material zu Assassin's Creed 3. Wir haben in den Kölner Messehallen erst eine exklusive Behind-the-Scenes-Präsentation zu den epischen Seeschlachten bekommen und durften danach in der Besucherhalle eine dieser Schlachten sowie den neuen Multiplayer-Modus selbst anspielen. In der Präsentation sahen wir eine Seeschlacht aus der Perspektive der Aquila. Sie ist, wie es scheint, das Schiff, das uns durch die komplette Hauptstory begleitet. Im Spielverlauf können wir es upgraden. Wenn wir den Rumpf ausbauen, haben wir etwa mehr Lebenspunkte oder vergrößern die Feuerkraft durch den Kauf von neuen und besseren Kanonen.
Assassin's Creed 3 in der Gamezone-Vorschau: Wir haben Seeschlachten und Multiplayer angespielt. (2) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
In der uns gezeigten Mission kämpfen wir mit zwei Begleitschiffen gegen mehrere Feinde. Um uns gegen sie zu wehren, haben wir mehrere Munitionstypen an Bord. Normale Massivkugeln richten Schaden an der Hülle von gegnerischen Schiffen an, Kettenkugeln sollen den Mast abbrechen. Streukugeln sind besonders effektiv gegen kleine und nahe Schiffe, sie erinnern uns an Schrotflinten. Am meisten Schaden aber richtet Brandmunition aus. Diese explosiven Feuerkugeln sind einfach abartig stark, haben aber eine ziemlich begrenzte Reichweite. Schiffe zerstört man durch Breitseiten oder gezieltes Feuer aus den Bugkanonen auf die Schwachstellen der Gegner. Diese Schwachstellen werden vom Spiel hervorgehoben, wenn der Kahn genügend beschädigt wurde. Aber auch Rammmanöver lassen Feinde kentern, hierfür kann man auch extra Rammböcke und Hüllenfestigkeit aufmotzen, um effektiver zu sein.
Als alle Gegner besiegt sind, segeln wir eine Zeit lang auf hoher See weiter, bis plötzlich ein Flagschiff am Horizont auftaucht! Der Bossgegner schaltet mit wenigen Schüssen unsere eigenen Kanonen aus, sodass wir entern müssen. Connor gibt den Befehl zum Rammen und alle Mann springen auf den anderen Kahn über. Nun beginnt der Nahkampf. Connor killt einen Seeman mit dem coolen Rope-Dart, erschießt dann mehrere Gegner in Folge mit seinen Doppelpistolen und macht den letzten mit einer versteckten Klinge fertig. Das geht ziemlich fix und sieht total fließend aus. Zerstört wird das Schiff, indem man mit seiner Pistole auf ein Pulverfass schießt. Plötzlich fliegt alles um uns herum in die Luft, es brennt und wir haben 25 Sekunden Zeit, das sinkende Schiff wieder zu verlassen, bevor es in den wogenden Wellen untergeht. Als das geschafft ist, endet die Präsentation und wir dürfen selbst mal ran.
Hands-On: Seegefechte steuern sich ganz easy
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Als wir selbst den Controller in die Hand nehmen, steuern wir leider nicht mehr die epische Seeschlacht, die wir eben noch in der Präsentation bewundern durften. Stattdessen spielen wir das Gefecht nach, dass Ubisoft auf der Sony-Pressekonferenz auf der E3 gezeigt hat. Wir spielen übrigens die PS3-Version.
Die Steuerung der Schiffe ist ziemlich simpel. Man schalt eigentlich nur zwischen drei Geschwindigkeiten durch: Stop, Fahrt mit Halbsegel und volle Fahrt. Auf X schalten wir einen Gang hoch, Kreis lässt uns langsamer werden und gelenkt wird natürlich mit dem linken Analogstick. Sehr klasse: Die Steuerung ist total träge und verlangt etwas Eingewöhnung ab, eben wie ein richtiges Schiff! Speziell bei Seegang dauert es schon mal ein paar Momente, bis die Befehle umgesetzt werden.Ganz anders sieht das beim Schießen aus. Wir sehen, im Gegensatz zur Präsentation nicht, wo die Kugeln landen werden, bevor wir nicht eine Breitseite abschicken. Wieso es in der Präsentation eine Zielhilfe gab, in der Demo aber nicht, verstehen wir nicht so recht. Bis man mal raus hat, wo die Schüsse hingehen, dauert es entsprechend etwas. Cool sind dafür die verschiedenen Munitionstypen. Gerade die Brandmunition ist total klasse. Sie richtet ultra viel Schaden an und sollte vielleicht begrenzt werden. Denn sobald man sie im Spielverlauf freigeschaltet hat, benötigt man so gut wie keine andere Munition mehr.
Unsere Demo ist, im Gegensatz zur Präsentation, ziemlich kurz. Zwei Schiffe versenken wir mit unseren Kanonen, ein weiteres machen wir mit Kettenkugeln bewegungsunfähig. Wir rammen es und geben den Befehl zum Entern. Auf Nahkämpfe lassen wir uns leider nicht mehr ein, die Demo endet an der Stelle, an der Connor auf das andere Schiff springt.
Hands-On: Multiplayer wie eh und je
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Im Anschluss an die Seeschlacht dürfen wir dann auch einen Blick in den Multiplayer von Assassin's Creed 3 werfen. Neu ist der Spielmodus Domination, den wir auf der PS3 anspielen.
Die Spielregeln sind so einfach wie bekannt: Zwei Vierer-Teams treten auf einer Map an und kämpfen um drei Kontrollpunkte. In der oberen Bildschirmhälfte gibt es eine Kräfteanzeige, die wie Tauziehen funktioniert. Links ist das eine Team, rechts das andere und für jeden Punkt, den man hält, drückt es den Marker entweder nach links oder rechts. Ziel ist es, den Marker bis zum Schluss auf die eigene Seite zu drücken. Je länger man die Punkte hält, umso mehr "Tau" bekommt man. Sollte keines des beiden Teams nach 10 Minuten gewonnen haben, siegt das Team, das am weitesten ist. Bis ins Unednliche kann man eine Runde also nicht ausdehnen...
Der Kampf um diese Punkte läuft nach dem üblichen Schema ab: Auf den Maps laufen und stehen überall NPCs herum, die zum Teil auch so aussehen, wie die beiden Teams. Um einen Punkt zu erobern, muss man sich in der Kontrollzone befinden und möglichst unentdeckt bleiben - also in der Menschenmenge untertauchen oder sich verstecken. Als Verteidiger muss man logischerweise diese Feinde aufspüren und ausschalten, gleichzeitig aber darauf achten, dass man wirklich den richtigen Spieler erwischt. Als Angreifer kann man die Gegenspieler wie in den bisherigen Mehrspielermodi von Assassin's Creed Brotherhood und Assassin's Creed Revelations kurzzeitig niederschlagen. Am Perk- und Skillsystem ist grob alles gleich, es wird aber natürlich neue Skills und Perks geben.






