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  • Assassin's Creed: Brotherhood - Das Meucheln geht weiter - Leser-Test von Shadowkiller

    "Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Und es wurde auch nicht von einem einzelnen Assassinen erobert. Mein Name ist Ezio Auditore da Firenze. Und dies ist meine Bruderschaft"
    Dies ist das Motto von Assassins Creed: Brotherhood, dem neuen Teil der Reihe. Wie schon im zweiten Teil schlüpfen wir in die Rolle von Desmond und seinem Vorfahren Ezio. So mancher wird sich denken, dass dann ja alles so ist wie im Vorgänger. Weit gefehlt.
    So entführt Brotherhood uns nach Rom, wo wir die Borgia jagen. Denn der Papst Rodrigo Borgia, den wir eigentlich erwürgt haben, ist plötzlich einfach weg und wir stehen in dem Raum, in dem die Göttin in Teil 2 mit uns gesprochen hat. Bei der anschließenden Flucht aus dem Vatikan werden wir mit der Steuerung vertraut gemacht. Nach und nach sammeln wir in einfachen Aufträgen unsere Freunde um uns, und bauen uns schließlich unsere eigene Assassinen Bruderschaft auf.
    Doch dazu später, denn wir haben ja auch noch Desmond als Hauptfigur.
    Zunächst muss man wissen, dass Desmond wieder eine größere Bedeutung bekommt; ab und zu wird man aus dem Animus gerufen um durch das Anwesen der Auditore zu springen, in dem man sich nach der Flucht aus dem Unterschlupf versteckt. Als Desmond kann man die Gegend erkunden, mit den alten Bekannten aus Teil 2 reden und seine E-Mails lesen. Das ist zwar ganz nett, aber nicht sonderlich zielführend.
    Ezio hat ebenfalls ein paar neue Spielzeuge; aber natürlich muss man sich die erst mal verdienen.
    Denn nach unserer anfänglichen Flucht aus Rom fliehen wir auf sein Anwesen - wo man auch mit den Leuten reden muss. Nach dem ganzen Gerede darf man dann endlich wieder herumspringen, denn die Villa wird von Truppen der Borgia angegriffen. Da Ezio angeschossen wird, flieht er samt Familie aus der Villa, und kommt schließlich nach Rom, völlig pleite und ohne Ausrüstung.
    Während wir uns neue Waffen besorgen, springen neue Features ins Auge - so können wir Gegenstände wie Seide, Edelsteine und andere Dinge sammeln und bei einem Händler entweder verkaufen, oder, wenn wir die richtigen Gegenstände haben, sogar neue Ausrüstung freischalten.
    Diese Ausrüstung wurde im Vergleich zum Vorgänger stark verbessert - so gibt es jetzt endlich eine Armbrust, die schon im Intro von Teil 1 sichtbar, aber nicht spielbar war. Diese Waffe ist besonders praktisch, wenn wir schnell und leise einen Gegner erschießen müssen, denn die Pistole ist immer noch sehr laut, auch wenn die Zeit zum zielen drastisch verkürzt wurde.
    Des Weiteren ist es endlich möglich Zweihänder permanent mit sich zu tragen, sobald wir die Große Schwertscheide gekauft haben. Allerdings kann es passieren, dass der Zweihänder mal verloren geht, da wir ihn auf Gegner werfen können - leider sind wir keine Jedi und das Schwert kommt nicht zurückgeflogen. Landet es also im Tiber ist es weg, und wir müssen ein neues kaufen, oder auf andere Waffen ausweichen.
    Denn nicht nur die Zweihänder sind neu; wir können beim Kämpfen mit dem Dolch Messer werfen, benutzen wir ein Schwert können wir einen Gegner schnell mit der Pistole erschießen. Drücken wir jetzt die richtigen Tasten im richtigen Moment, bauen wir den Pistolenschuss in ein sogenanntes "Combo Attentat" ein. Bei einer solchen Aktion tötet Ezio den einen Gegner, springt dann zum nächsten und tötet auch den. Das kann er so oft tun, bis alle Gegner tot sind, was die Kämpfe sehr einfach macht.
    Aber wir müssen nicht einmal selber kämpfen; denn wozu haben wir unsere Assassinen?
    Ab einer bestimmten Stelle im Spiel treffen wir auf Bürger, die von Wachen bedroht werden. Schaffen wir es, ihn zu retten, tritt er unserem Orden bei und startet auf dem ersten von 10 Stufen. Kehren wir in unser Hauptquartier zurück, können wir ihm einen Auftrag erteilen. Wenn er ihn erfüllt, bekommt er Erfahrung, mit der er solange aufsteigt und neue Waffen bekommt bis er schließlich ein Assassine ist.
    Sollte er den Auftrag jedoch nicht erfüllen, kommt er auch nicht wieder, und wir müssen einen neuen Anwärter finden.
    Natürlich reisen die Assassinen nicht nur durch Europa, während wir auf ihre Rückkehr warten - die Assassinen, die wir in Rom behalten, können wir für unsere Aufträge nutzen:
    Entweder, wir rufen sie zu uns, woraufhin sie alle Wachen töten, die in Reichweite sind, oder wir lassen sie eine Pfeilhagel ausführen, was ebenfalls alle Wachen tötet, aber viel schneller und unauffälliger ist - Beides kann je nach Situation sehr praktisch sein.
    Schade ist nur, dass die Assassinen zwar helfen, aber nicht wirklich notwendig sind. Wie schon in den Vorgängern ist der Kampf sehr einfach, und wenn wir nicht ungesehen irgendwo hin müssen, brauchen wir auch keine Ablenkung, die die Bruderschaft bereitstellen kann - allerdings ist das Risiko entdeckt zu werden niedriger, wenn wir einfach ein paar Diebe auf Wachen loslassen, denn trotz Assassinen wird man oft gesehen. Das wäre verbesserungswürdig gewesen.

    Wer genug davon hat, seine Assassinen auf die Jagd zu schicken, kann sich mit anderen Spielern im neuen Multiplayer messen. Hierbei sucht man einen von den Modi aus, wobei es Jeder-gegen-Jeden und Teammodi gibt.
    Im jedem der Modi erhalten wir den Auftrag, einen anderen Spieler zu töten. Um ihn zu finden bekommen wir sowohl das Bild des ausgewählten Charakters, als auch einen Kompass, der die Richtung, in der wir unser Opfer finden anzeigt. Je unauffälliger wir unser Ziel ausschalten, desto mehr Punkte bekommen wir - der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.
    Das klingt einfach, aber auch wir werden gesucht, und wir bekommen lediglich gesagt, wie viele Verfolger wir haben. Die einzige Hoffnung ist also, dass unser Verfolger einen Zivilisten unseres Aussehens tötet, selber stirbt, oder sich so auffällig verhält, dass wir ihn betäuben oder vor ihm fliehen können.
    Jeder Spieler versucht also, möglichst viele Gegner auszuschalten, ohne selbst zu sterben.
    Um sowohl Überleben als auch genug Eliminierungen sicherzustellen, können wir aus einer Vielzahl von freischaltbaren Fähigkeiten auswählen. Wir können uns z.B. mit einer versteckten Pistole ausrüsten, oder Rauchbomben benutzen, um unsere Verfolger kurz zu betäuben.
    Neben Waffen gibt es auch die Möglichkeit, Umgebung und sich selbst zu ändern. Beispielsweise kann jeder Spieler, wenn er die Fähigkeit nutzt, seine Aussehen ändern, um Verfolger zu verwirren, oder gleich einer Gruppe Passanten das eigene Aussehen verpassen, um in der Gruppe nicht aufzufallen.

    Assassins Creed Brotherhood ist also eine würdige Fortsetzung, die zwar neue Features dazu bringt, aber alte Fehler und Kritikpunkte nicht ausmerzen kann. Denn gerade dadurch, dass es mehr Möglichkeiten gibt, seine Gegner zu töten, wird das Kämpfen immer einfacher.
    Zum Glück gibt es den Multiplayer, sodass man zumindest in einem der Spielmodi ordentlich gefordert wird.

    Negative Aspekte:
    Kämpfe sind viel zu leicht

    Positive Aspekte:
    Neue Waffen, neue Techniken, alte Bekannte, Multiplayermodus

    Infos zur Spielzeit:
    Shadowkiller hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Assassin\'s Creed: Brotherhood

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Shadowkiller
    9.2
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    10/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Assassin's Creed: Brotherhood
    Assassin's Creed: Brotherhood
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Ubisoft
    Release
    18.11.2010

    Aktuelle Action-Spiele Releases

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Assassin's Creed: Brotherhood
Assassin's Creed: Brotherhood - Das Meucheln geht weiter - Leser-Test von Shadowkiller
http://www.gamezone.de/Assassins-Creed-Brotherhood-Spiel-18278/Lesertests/Assassins-Creed-Brotherhood-Das-Meucheln-geht-weiter-Leser-Test-von-Shadowkiller-1010754/
10.06.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2010/11/Grab7-Brutus_R_stung_001.jpg
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