Nun auch im Test: Assassin's Creed bekommt ein Inhalts-Update und Multiplayer. Uns gefällts!
Ezio is back! Der smarte und charmante Killer aus dem Italien der Rennaisance kommt zurück auf die Konsolen, diesmal jedoch macht er nur Jagd in Rom. Aber Assassin's Creed: Brotherhood ist nicht der dritte Teil der Serie - eher ein Content-Update, das nun mal so ausführlich ausfiel, dass man ihm eine ganze Retail-Fassung spendiert. Wir haben uns durch die Kampagne gehangelt und den Multiplayer-Teil getestet.
Quelle: Ubisoft
Assassin's Creed: Brotherhood
Am Ende von Assassin's Creed 2 jagt Ezio seinen Erzfeind Borgia, der zwischenzeitlich zum Papst aufsteigt, durch Rom. In der sixtinischen Kapelle schlägt er zu - verschont aber das Leben des beleibten Mannes, weil auch Rache seine tote Familie nicht zurückbringt. Mit dem päpstlichen Stab, in dem ein weiterer Eden Splitter verarbeitet ist, öffnet sich ein geheimes Versteck unterhalb des Vatikans, in dem eine Lichtgestalt, die sich als Minerva vorstellt, Desmond direkt anspricht - für Ezio im ersten Augenblick sehr verwirrend. Man erfährt, dass sie "Teil einer viel weiterentwickelten Gesellschaft" sei, die die Menschheit damals als Arbeitssklaven erschuf. Eine Sonneneruption zerstörte damals einen Großteil der Weltbevölkerung, was Minerva verhindern möchte, indem sie Desmond vor einer Katastrophe warnt: Wenn der Spieler nichts dagegen tut, könnte die Welt 2012 untergehen... Klar, wissen wir doch schon aus Hollywood!
Klettermax aus dem Animus
Quelle: Ubisoft
Assassin's Creed: Brotherhood
Der Start ins neue Bruderschaftsabenteuer ist natürlich rasant. Nachdem man mit einem Abstergo-Van vor dem Templer-Konglomerat flieht, muss ein sicheres Versteck her. Sonst könnte die Firma einen mit Satteliten und vor allem dem Animus orten. Sicher scheint Desmond die Villa aus dem Animus zu sein, in dem geheimen Keller will er mit seinem Team einen mobilen Animus wieder aufbauen. Bis dahin muss aber geklettert, gekraxelt und rumgerannt werden, Desmond hat glücklicherweise die Fähigkeiten von Altair und Ezio mittlerweile auch in der Realität drauf. Gefährlich: Immer wieder sieht er Flashbacks von früher, aus einer Zeit, in der die Auditore-Villa belagert und angegriffen wird - droht ihm dasselbe wie seinen Vorgängern? Wird er wahnsinnig?
Assassin's Creed: Brotherhood - Story Trailer
Quelle: Ubisoft
Assassin's Creed: Brotherhood
In der Realität ist Desmond genauso flink wie im Animus. Er schafft es, durch geheime, einstürzende Gänge den Keller der Villa zu erreichen. Von dort aus startet das Team nach Rom, insgesamt ist Assassin's Creed: Brotherhood um einiges mystischer, geheimnisvoller und vor allem dunkler inszeniert, als der Vorgänger. Auch wenn das "Add-On" nur in Rom spielt, man braucht keine Panik haben, dass einem Orte zum Entdecken ausgehen. Anstatt mehrere Städte zu bereisen kann man die unterschiedlichen Stadtteile von Rom erkunden, die zum Teil aber von zwölf dunklen Borgiatürmen verdeckt werden. Will Ezio die Erinnerungen im Einflussbereich der Türme freischalten, muss er einen Auftragsmord ausführen und die Türme abfackeln - insgesamt warten allein hier 12 interessante Missionen auf den Spieler.
Quelle: Ubisoft
Assassin's Creed: Brotherhood
Auch Leonardo Da Vinci ist wieder mit von der Partie. Als Auftragsarbeit hat er den Borgia mehrere moderne Belagerungswaffen gebaut, die zerstört werden sollen. Lustig: Einige davon darf man auch selbst steuern. Direkt zu Beginn etwa kann man sich im Kanonenschießen üben, später, wenn man Leonardos Waffen zerstören soll, kann man auch mal an Maschinengewehr klettern, bevor mans in die Luft jagt - stylisch!
