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  • Assassin's Creed: Action Adventure in neuer Dimension - Leser-Test von zakabgamer

    Assassin's Creed: Action Adventure in neuer Dimension  - Leser-Test von zakabgamer Die ersten Spielminuten in Assassins Creed sorgen zunächst für Verwirrung: Kaum macht man die ersten Schritte, verschwimmt schon alles um einen herum und man findet sich in einem High-Tech-Labor der Gegenwart wieder. Sollte die Handlung nicht eigentlich im 12. Jahrhundert stattfinden? Fast.
    Zwar wird beinahe ausschließlich im nahen Osten zur Zeit der Kreuzzüge gespielt, jedoch wird man im Verlauf der Story immer wieder in die Gegenwart gerissen, in der die Rahmenhandlung spielt. Um nichts vorwegzunehmen nur soviel:
    Ein Forscherteam hat eine Maschine erfunden, die es ermöglicht in die Erinnerungen seiner Ahnen zu "reisen". Testobjekt ist der Barkeeper Desmond Miles, dessen Vorfahre Altair im Spiel gesteuert wird. Der fesche Herr in Weiß ist von Beruf Assassine, was heißt, bestimmte Zielpersonen ins Jenseits zu schicken. Solch ein Attentat will gut geplant sein, folglich ist man die meiste Zeit damit beschäftigt herauszufinden wann und wo sich die beste Gelegenheit bietet zuzuschlagen.

    Zunächst muss man in eine der drei großen Städte, Jerusalem, Damaskus oder Akkon reisen, um beim dortigen Assassinen-Büro den Auftrag anzunehmen. Dabei stehen einem außer Altairs flinken Füßen auch Pferde zur freien Verfügung. Beim Haus des Verbindungsmannes angekommen, bekommt man von diesem erstmal Tipps, wo man die Suche beginnen sollte. Um sich besser zurechtzufinden, sollte man jedoch davor einen Aussichtspunkt besuchen. Hier kommt ein zentrales Spielelement zum Einsatz: Das Klettern. Es bedarf einiger Einarbeitungszeit um sich die Steuerung zu verinnerlichen, aber nach ein paar Runden über die Dächer gehen die Sprints, Sprünge und Stunt-Einlagen gut von der Hand. Zurück zum Aussichtspunkt: Mit gedrückter Schultertaste rennt man auf den Turm zu, Altair läuft daraufhin die Wand hoch und klammert sich an einen kleinen Vorsprung der aus der Fassade hervorragt. Noch ein paar Fenstersimse, Verzierungen oder auch nur Unebenheiten, und man ist oben. Von hier aus kann man die Karte synchronisieren, das heißt neue Elemente wie Missionsziele werden der futuristischen HUD-Anzeige hinzugefügt, und die auf Knopfdruck aufrufbare Karte wird detaillierter.
    Nach der Synchronisierungssequenz kann man einfach langweilig den Turm runterklettern, oder aber den Luftweg nehmen - mit dem Todessprung der immer in einem Heuhaufen endet.
    Nun kann man die Nebenmissionen starten, bei denen Informationen über die Zielperson gesammelt werden. Beispielsweise muss man ein Gespräch zwischen informierten Passanten belauschen. Dazu setzt man sich einfach auf eine Bank in der Nähe und visiert das Ziel an. Das Gespräch hört man dann mit, kann aber auch jederzeit den Inhalt noch einmal nachsehen.
    Oder man erfüllt Missionen für Informanten. Diese Aufträge entpuppen sich jedoch teilweise als unmotivierende Flaggensammel-Minispiele. Hier wäre ein wenig mehr Kreativität wünschenswert gewesen.
    Hat man genug Informationen gesammelt, um den Mordauftrag zu beginnen,
    kehrt man wieder ins Assassinen-Büro zurück, wo Altair eine Feder erhält, die als Beweis für den Mord mit dem Blut des Opfers getränkt werden soll.
    Nun erscheint auf der Karte das Symbol für das Attentatsziel. Beim entsprechenden Ort angekommen, sollte man als erstes die Wachen eliminieren, die meist auf den umliegenden Dächer patroullieren. Das geht am besten mit der versteckten Klinge:
    Altair schleicht sicht sich von hinten an, und rammt dem nichtsahnenden Bogenschützen das blanke Metall in den Hals, der daraufhin lautlos zu Boden geht.
    Alternativ kann man auch Wurfmesser benutzen, die genauso lautlos und effizient, jedoch nur in begrenzter Stückzahl vorhanden sind.
    Hat man die Wachen erledigt, kann man sich unbeachtet unters Volk mischen, um dem Ziel näher zu kommen. Denn oft sind Wege von Wachen versperrt, und so bleibt einem nichts anderes übrig, als sich als Gelehrter zu tarnen, und so Zugang zu erlangen.
    Dann startet eine Zwischensequenz, die das zukünftige Opfer meist bei einer Rede oder bei der Amtsausführung zeigt. Dies endet oft genug in einer blutigen Grausamkeit,
    die aufweist, warum das Ziel es verdient haben soll zu sterben.
    Nach der Sequenz wartet man auf seine Chance das Ziel um die Ecke zu bringen, und führt das möglichst schnell aus.
    Dann beginnt der letzte und aufregendste Teil des Hauptmissionsablauf, nämlich die Flucht. Die mit einer guten KI ausgestatteten Wachen sehen natürlich nicht tatenlos zu, wie man ihr Oberhaupt vor ihren Augen über den Jordan schickt. Sie ziehen sofort ihre Schwerter und versuchen Altair zu töten. Insbesondere am Anfang, wenn man noch nicht so gute Waffen hat ist es ratsam erstmal die Beine in die Hand zu nehmen.
    Der schnellste Weg führt dabei wie immer über die Dächer. Verlieren einen die Wachen aus den Augen hüpft man enfach in ein Versteck, beispielsweise einen Heuhaufen, und wartet einige Augenblicke, bis die "Ordnungshüter" die Suche aufgeben.
    Kommt es doch einmal zum Kampf, zückt man wahlweise das Schwert oder den Dolch, und verlässt sich auf die zahlreichen Kontermovs Altairs. Denn das Kampfsystem basiert auf schnellen Reaktionen. Zwar kann man einfach versuchen permanent auf die Gegner einzuhacken, jedoch fährt man am besten in dem man blockt, und auf einen Gegenangriff wartet, um diesen zu kontern. Diese Moves sind sehr cool in Szene gesetzt, doch nach einigen Kämpfen hat man alle gesehen.
    Insgesamt gibt es 10 Missionen zu erledigen, die grundsätzlich sehr ähnlich ablaufen. Das ist auch der größte Kritikpunkt bei Assassins Creed: der Spielablauf ist einfach zu eintönig. Zehnmal dieselben Vorbereitungsmissionen erledigen - da hätte man sich mehr einfallen lassen können.

  • Assassin's Creed
    Assassin's Creed
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    15.11.2007
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Assassin's Creed
Assassin's Creed: Action Adventure in neuer Dimension - Leser-Test von zakabgamer
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15.12.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/11/1195203503343.jpg
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