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  • Asterix bei den Olympischen Spielen im Gamezone-Test

    Nach Mario & Sonic wagen sich auch Asterix & Obelix zu den Olympischen Spielen.

    Asterix und Obelix sind zwei Gestalten, die eigentlich jeder kennt. Einen erfolgreicheren Comic gibt es in Deutschland bis heute nicht und auch einige der zahlreichen Filme erfreuen sich großer Beliebtheit. Wie es der Kollege Lucky Luke ja schon vorgemacht hat, liefern Asterix und Obelix nun auch wieder einen Auftritt in der virtuellen Welt ab. Möglicherweise hat man sich dabei auch von Mario und Sonic inspirieren lassen, denn auch Asterix versucht sich dieses Mal als Athlet und möchte die Olympischen Spiele bestreiten. Allerdings gibt es so nebenbei auch noch einen Story-Modus, der Jump'n'Run-Elemente usw. bietet. Ob diese Mischung aus Minigames und Action-Adventure sich gut vertragen kann, haben wir (ganz ohne Zaubertrank) herausgefunden.

    Der Storymodus

    Wie der Titel schon sagt, dreht sich alles um die Olympischen Spiele. Man würde allerdings annehmen, dass es sich um eine Minispielsammlung handelt, so wie es auch bei "Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen" der Fall war, doch das ist nicht so. Die beiden Gallier erleben nämlich nebenbei auch noch ein kleines Abenteuer.

    Asterix bei den Olympischen Spielen Asterix bei den Olympischen Spielen Die hübsche Prinzessin Irina hat viele Verehrer. Einer davon ist der junge Wiederblix. Doch leider bekommt er keine Chance auf ein Date, sondern muss auf andere Art und Weise ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Wenn er sie wirklich als seine holde Maid haben möchte, dann bleibt ihm keine andere Wahl, als bei den Olympischen Spielen teilzunehmen, denn der Gewinner bekommt Irina als Trophäe. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Brutus, der Sohn von Julius Cäsar, nimmt ebenfalls teil, weil er die schöne Irina erobern will. Das ist allerdings noch nicht alles. Er besitzt einen Dimensionsschlüssel, mit dem er das Gleichgewicht der Welt durcheinander bringen kann. Asterix und Obelix müssen also dafür sorgen, dass Wiederblix sein Ziel erreicht und dass die finsteren Machtpläne von Brutus durchkreuzt werden. Genau deshalb melden sie sich zu den Olympischen Spielen an und erleben so manche Überraschung.

    Die Geschichte ist ziemlich einfach gestrickt, wurde aber ganz nett inszeniert. Es wurden reale Menschen aus dem kommenden Kinofilm in das Spiel eingebaut und in die Geschichte eingewoben. Das ist ein unterhaltsames Feature, was gut gelungen ist und man nicht jeden Tag sehen kann.

    Asterix bei den Olympischen Spielen Asterix bei den Olympischen Spielen Was die Spielmechanik des Story-Modus anbelangt gilt aber genau das Gegenteil. Hier gibt es eigentlich rein gar nichts, was sich irgendwie von der durchschnittlichen Masse abheben könnte. Man läuft durch die Gegend, verkloppt ein paar Römer, sammelt Dinge ein, löst Rätsel und betätigt Schalter. Dabei kann zwischen Asterix und Obelix hin und her gewechselt werden. Mit der Zeit lassen sich auch neue Moves kaufen und immer wieder müssen kleine Minigames bestritten werden, wie beispielsweise eine Notenfolge spielen. Man sieht z.B. drei blaue Noten, zwei gelbe, vier grüne, zwei rote... und diese Melodie soll man mit einem ganz besonderen "Instrument" nachspielen - mit Römern. Zunächst werden also drei blaue Römer verkloppt, dann zwei gelbe, vier grüne, zwei rote... usw. bis man die Notenfolge komplett "gespielt" hat. Liegt man mittendrin einmal daneben, muss nochmal von vorne begonnen werden. Außerdem dürfen auch im Storymodus immer wieder Olympische Disziplinen ausgetragen werden, um etwa verschlossene Tore zu öffnen.

    Die Qualität der Rätsel ist ziemlich simpel. Hier und da muss man Asterix und Obelix zusammenarbeiten lassen und etwa zwei Schalter gleichzeitig betätigen und weitere solche Dinge. Es gibt eigentlich nichts, was man in ähnlicher Form nicht schon in etlichen anderen Spielen gesehen hat. Kurze Klettereinlagen wie in Prince of Persia, nur in schlecht oder Jump'n'Run Abschnitte, bei denen sich Marios Schnurrbart kräuseln würde. Hier sollte man lieber zu einem reinen Action-Adventure oder Jump'n'Run greifen, denn dieser Modus ist eher ein Bonus.

    Der Olympia-Modus

    Asterix bei den Olympischen Spielen Asterix bei den Olympischen Spielen Das ist der Modus, um den sich eigentlich alles dreht. Wie es die Konkurrenz bereits vorgemacht hat, können die Olympischen Spiele auch durchaus lustig und unterhaltsam gestaltet werden. Natürlich dürfen die Klassiker nicht fehlen. Und so ist selbstverständlich der 100m-Lauf mit dabei. Während man seinen Konkurrenten zu bezwingen versucht, darf man ihn sogar noch ein wenig bearbeiten und sich auf diese Weise einen Vorteil verschaffen. Auch der Einlauf ins Ziel ist etwas besonderes, denn hier wird noch eine individuelle Pose gemacht (z.B. ins Ziel rutschen).

    Asterix bei den Olympischen Spielen Asterix bei den Olympischen Spielen Der Weitsprung ist dagegen fast langweilig. Nach dem Anlauf werden bestimmte Kombinationen möglichst schnell nachgemacht, so lange man noch in der Luft ist. Je besser das gelingt, desto weiter fliegt man. Beim Speerwerfen darf wieder mehr geleistet werden. Auch hier müssen zunächst Kombinationen ausgeführt werden, dann kommt der Anlauf und schließlich muss man darauf achten, dass man die weiße Linie nicht übertritt. Das ist beim Speerwerfen gar nicht so leicht, denn man muss während des Anlaufens noch die Flugbahn des Speers festlegen. Hat man den Winkel bestimmt und nicht übertreten, so fliegt das Geschoss gen Himmel, wo man es selbst steuern darf. Dabei sollte man durch möglichst viele Wölkchen manövrieren, denn das sorgt für einen besseren Flug und man erreicht ein höheres Ergebnis.

    Asterix bei den Olympischen Spielen Asterix bei den Olympischen Spielen Zum Schluss noch eine etwas merkwürdige Disziplin - Krötenball! Was das ist? Eine gute Frage! Krötenball könnte man vielleicht mit dem allseits beliebten Völkerball vergleichen. Jeder Spieler hat sein eigenes Spielfeld. In der Mitte ist ein Netz aufgespannt. Nun gelangen Kröten auf die Felder. Beide Spieler müssen versuchen diese übers Netz zum anderen zu treten. Man muss seinen Gegner damit nicht abtreffen, sondern einfach nur so viele Kröten wie irgendwie möglich in den gegnerischen Bereich schaffen. Nach gewisser Zeit explodiert eine Kröte und das sollte sie möglichst nicht im eigenen Feld tun. Im Prinzip ist man also ständig damit beschäftigt, die Kröten auf die andere Seite zu bringen.

    Leider ist auch der Olympia-Modus nichts Ganzes und nichts Halbes. Manche Disziplinen sind ganz unterhaltsam, aber sehr viele können nicht überzeugen und sind ziemlich langweilig. Außerdem ist die Steuerung nicht immer einwandfrei und daher kann schon mal Frust aufkommen. Im Gegensatz zur PC-Versionen, bietet die Wii aber wenigstens ein besonderes Erlebnis, da man ziemlich wild durch die Gegend fuchteln muss. Doch nicht jedes Kommando wird auch immer sofort erkannt. Das kann den Spaß ziemlich verderben und Muskelkater bleibt auch nicht aus.

  • Asterix bei den Olympischen Spielen
    Asterix bei den Olympischen Spielen
    Release
    29.02.2008

    Aktuelles zu Asterix bei den Olympischen Spielen

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Asterix bei den Olympischen Spielen
Asterix bei den Olympischen Spielen im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Asterix-bei-den-Olympischen-Spielen-Spiel-18299/Tests/Asterix-bei-den-Olympischen-Spielen-im-Gamezone-Test-991624/
27.12.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/12/screen1_large_8__120531143639.jpg
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