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  • Astonisha Story: Gar nicht mal so erstaunlich... - Leser-Test von scoopexx

    Astonisha Story: Gar nicht mal so erstaunlich... - Leser-Test von scoopexx Bisher hatte es die PSP nicht leicht, wenn es um Rollenspiele ging. Die meisten, bereits erschienen Vertreter dieses Genre konnten bisher allerhöchstens durch Mittelmäßigkeit glänzen. Mit Astonishia Story wirft Ubi Soft nun einen neuen Kandidaten auf den Markt. Das in Korea entwickelte Spiel dreht sich um Lloyd, einen Ritter im Dienste des Landes Latein, der unfreiwillig in die noble Rolle des Weltenretters schlüpfen muss. Da man es als Hauptfigur in RPGs schon immer nicht besonders einfach hatte, muss auch Lloyd das ein oder andere Abenteuer bestehen. Auf seiner Reise trifft er glücklicherweise Gefährten, die ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen und ihm auch mit Magie oder Waffe in den Kämpfen unter die Arme greifen.

    Das ganze Schlamassel beginnt bei einer Parade zu Ehren des Canaian Stabes, einem alten Artefakt, das sich in dem Besitz des Landes Latein befindet. Lloyd, als ehrenhafter Ritter, muss natürlich bei der Parade mitmarschieren, die jedoch von einigen Elfen in einen Hinterhalt gelockt und ausgeraubt wird. Wahrscheinlich kein Wunder, wenn man ein kostbares Artefakt durch einen Wald karrt - zumal der Stab Teil einer mächtigen Zeremonie ist, die unter anderem riesige Dämonen heraufbeschwören kann. Tja, was also tun, wenn man nicht mehr nach Hause kann, weil man nicht fähig war das wichtigste Relikt des Königs zu beschützen? Geteert und gefedert gleich wieder aus der Stadt gejagd zu werden, ist niemandens Wunsch - erst recht nicht, wenn man so ein nobles Kerlchen ist, wie unser Lloyd. Also den Elfen hinterher und den Stab zurück holen.

    Technik
    Längere Distanzen überwindet man bei Astonishia Story Genre-üblich auf der Übersichtskarte. Hier gibt es zwar keine Zufallskämpfe, da man die Monster alle in dem für sie abgesteckten Areal umherirren sieht, wirklich aus dem Weg gehen kann man den meisten Fights jedoch nicht, da die Gegner dicht an dicht gepackt sind, was ein dauerhaftes Umgehen von allen Feinden unmöglich macht. Leider wurde auf dieser Karte doch sehr deutlich an der Grafik gespart. Man sieht dort als Monster fast immer nur Garolins (Goblins mit einem Horn auf der Stirn) - auch wenn in den eigentlichen Kämpfen gar keine dieser Monster vorkommen, sondern lediglich z.B. ein Rudel Wölfe. Da einem die endlose Schar an Gegnern auf der Übersichtskarte gerade später im Spiel ziemlich auf die Nerven gehen kann, hätte man sich doch lieber weniger actionlastiges Reisen gewünscht und vielleicht auch die ein oder andere zusätzliche Gegnergrafik, damit man weiß, mit wem man sich da anlegt.
    Wenn man ein wichtiges Gebiet betritt, zoomt das Bild heran, so dass man Häüser, Bäume und Tiere erkennen kann. Hier finden nur noch Zufallskämpfe statt, die auch leider etwas dicht gesät wurden. Man bekommt während des Spielverlaufs das Gefühl, dass man sich so oft mit irgendwelchen armen, chancenlosen Kreaturen anlegen muss, weil die Entwickler die Spielzeit etwas strecken wollten. Da es sich mit dem Gameplay in dem Fall jedoch genauso verhält, wie mit einem Drink, verwässert das ganze zusehends. Die Story ist sogar leider dermaßen dünn geschrieben, dass die Entwickler zu solchen Maßnahmen greifen müssen.
    Auch die Kämpfe bieten nicht unbedingt allzu viel Innovation. Man steuert die Figuren seiner Party über ein Areal, das in Vierecke aufgeteilt ist. Je nachdem, wie die Charakterwerte sind, sind auch die Charaktere in bestimmten Bereichen mehr oder weniger talentiert. Einige sind sehr flink und daher schnell wieder am Zug, wodurch sie öfter in einem Kampf angreifen können, andere sind besonders stark im Nahkampf oder können gut mit dem Bogen oder mit Magie umgehen. Eine eigene Entwicklung der Charaktere ist leider nicht möglich. Wenn man genug Monster getötet hat, wird man mit dem nächsten Level belohnt. Die Charakterwerte werden dabei automatisch verbessert. Magier werden daher im gesamten Spiel natürlich immer über weniger Lebensenergie verfügen, als Kämpfer. Lloyd und seine Gefährten können außerdem noch mit Waffe, Rüstung, Schild und einem Artefakt ausgerüstet werden, um ihre Charakterwerte zu verbessern. Diese Items können in Shops in den Städten gegen das Geld eingetauscht werden, das in den Kämpfen den Monstern abgenommen hat oder, wenn man sehr genau sucht, auch im freien Feld gefunden werden.

  • Astonisha Story
    Astonisha Story
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    22.06.2006
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Astonisha Story
Astonisha Story: Gar nicht mal so erstaunlich... - Leser-Test von scoopexx
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05.04.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/06/Astonishia_Story_Screen1.jpg
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