Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Astro Boy im Gamezone-Test

    Wenn Größen wie das Sonic Team, der Pionier der japanischen Animation und "Vater der Mangas" Osamu Tezuka und die Havok2 Engine aufeinander treffen, so könnte man ein durchaus nettes Spiel erwarten.

    Das Sonic Team als Entwickler stürzte sich dabei auf die Astro Boy Lizenz. Der Roboterheld mit menschlicher Seele begeistert schon seit 1952 viele Fans auf der ganzen Welt - sein geistiger Vater kein anderer als Osamu Tezuka. Unter der Verwendung der Havok2 Engine entstand somit das Playstation 2-Spiel zu Astro Boy. Fans sollten aber gewarnt sein: Hinter diesem Titel verbirgt sich eine recht schlechte Umsetzung des bekannten Manga- und Anime-Klassikers

    Astro Boy, that's me!

    Astro Boy Astro Boy Wie nicht anders zu erwarten, übernehmen wir in diesem Spiel die Rolle von Astro Boy. Dieses vom brillanten aber durchgeknallten Ingenieur Dr. Tenma erschaffene Abbild seines verstorbenen Sohnes sollte die Macht der Roboter übernehmen. Nach den Ansichten des Dr. Tenma würden die Roboter die Menschen in der Zukunft übernehmen und über die Welt herrschen. Diese Ansicht teilte Dr O'Shay nicht mit ihm, welcher für den Untergang des bösen Dr. Tenma sorgte. Er zog den kleinen Astro nach seinen Moralvorstellungen auf. Seine Zukunftsvision beinhaltet ein friedliches Zusammenleben zwischen Robotern und Menschen. Soweit die Hintergrundinformationen zum Spiel, welche in einem kleinen Anime-Video vor dem eigentlichen Spiel in Kurzform präsentiert werden - eines der Highlights!

    Astro Boy Astro Boy Denn startet man das Abenteuer, macht sich recht schnell Ernüchterung breit. Man befindet sich mit Astro Boy inmitten von Metro City und beschäftigt sich hauptsächlich mit der Verbrecherbekämpfung. Hier mal ein Notruf, wo wir zur Hilfe eilen und dort mal eine kleine Aufgabe. Mittels seiner Raketenfüße kann sich der Held durch die Lüfte bewegen, so dass man schnell von einem Ort zum anderen gelangt. Was sich nun wie ein GTA für Manga-Freaks anhört, entpuppt sich leider nur als ein recht lineares und sehr eingeschränktes Spielvergnügen. Aus der Luft können nur wenige bestimmte Orte von Metro City erreicht und zu Fuß besucht werden. Dazu fliegen wir mit dem Helden einfach durch markierte Ringe und gelangen so zu unserem Wohnheim, der Hafenanlage, dem Industriegebiet und wenige weitere Orte. Von einer Freiheit wie bei GTA träumt man vergebens. Vor allem stören lange Ladezeiten zwischen den meist sehr klein gehaltenen Boden- und dem Metro-City-Luftabschnitten den Spielfluss.

    Ein Gameplay mit zu klarer Struktur!

    Astro Boy Astro Boy Der Spielverlauf erfolgt letztendlich immer wieder im gleichen langweiligen Trott: Astro bewegt sich nach belieben durch die Lüfte von Metro City, bis relativ schnell darauf ein Notfall auftritt. Das besagte Gebiet wird anschließend aufgesucht, von einigen wenigen kleinen Feinden und etwas mächtigeren Bossen befreit. Hierzu werden die Fäuste oder aufnehmbare Gegenstände, später aber auch Waffen verwendet. Anschließend ist die Handlung abgeschlossen und man begibt sich wieder in die luftige Höhe. Dort erwartet man stur dem Wiederholungsprinzip entsprechend den nächsten Auftrag. Nicht einmal für Spezialfähigkeiten müssen wir sorgen. Diese erhalten wir automatisch, sobald der Bedarf besteht. Kommen unsichtbare Gegner auf, stattet der Prof. uns mit dem Röntgenblick aus. Sobald starke Gegner die Stadt verwüsten, kann man auf den Fingerstrahl und später auch Armkanone zurückgreifen. Jede Aufgabe und auch jedes Rätsel (es sind tatsächlich kleine vorhanden) ist aber komplett berechenbar und sofort gelöst. Falls man sich tatsächlich etwas länger mit dem Spiel beschäftigen sollte, wird man fast schon mit einem Jubelschrei dann nach wenigen Stunden den Abspann begutachten. Denn sonderlich viel Abwechslung und Spaß wird einem bei diesem zum Glück recht kurz gehaltenem Actionspiel nicht geboten.

    Schwache Präsentation

    Astro Boy Astro Boy Neben einem äußerst minimalistischen Gameplay versorgt uns das Sonic Team auch noch mit einer altbackenen Präsentation. Metro City wird durch eine recht detailarme und lieblos gestaltet Wolkenkratzerwelt wiedergegeben. Die Fassaden der Gebäude erstrahlen in eintönigen und langweiligen Farben und ein "wunderschöner" Wischeffekt sorgt für einen trüben und unscharfen Blick. Solche Grafiken möchte man fast schon wieder mit dem Nintendo 64 in Verbindung bringen, obwohl diese Konsolengeneration längst ausgestorben ist. Vor allem spätere Levels verwirren den Spieler mit immer wiederkehrenden Innenräumen, so dass nicht nur der Überblick verloren geht, sondern auch die optische Langeweile stark an den Nerven zerrt. Dass man aufgrund der teils doch opulenteren Endgegner dann wenigstens mit einigen netten Lichteffekten belohnt wird, wirkt sich nicht wirklich mehr aufwertend auf den Gesamteindruck aus. Immerhin kann man durch die Havok2 Physik-Engine tatsächlich einige Objekte auch aufheben und physikalisch korrekt durch die Gegend werfen.

    Astro Boy Astro Boy Da der Umfang des Spieles und der Schwierigkeitsgrad eher mau ausgefallen sind, "erfreut" man sich fast schon an der miesen Kameraführung. Das Sichtfeld wird oftmals durch Wände und Objekte verdeckt und das Zielsystem macht oft nicht das, was man eigentlich erwartet. Somit wird das Leben durch die Kamera unnütz erschwert, welche übrigens nicht mit dem rechten Stick, sondern nur mit den Schultertasten verstellt werden kann. Der Stick dient für die angepeilte Höhe beim Flug, ähnlich des Blickwinkels eines 3D Shooters. Na wenn das nicht für Verwirrung sorgen wird! Dass die Entwickler das Problem mit dem PS2 typischen Flimmern nicht in Griff bekommen haben, verwundert nun auch nicht mehr. Immerhin kann man die englische Sprachausgabe gerade noch durchgehen lassen, was man von der musikalischen Untermalung wiederum nicht behaupten kann. Meist eher langweilige bis zuweilen auch nervige elektronische Dudelmusik besäuselt unsere Gehörgänge.

    Astro Boy (PS2)

    Singleplayer
    4,9 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    5/10
    Sound
    4/10
    Steuerung
    6/10
    Gameplay
    5/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Fans freuen sich auf ein Wiedersehen mit bekannten Charakteren
    Sammelkarten sorgen evtl. für längeren Spaß
    Streng linearer und monotoner Aufbau des Gameplays und eine sehr dürftige Präsentation
    Zudem ein durchwachsener "Spaß"
    der nach wenigen Stunden sein Ende findet!
  • Astro Boy
    Astro Boy
    Release
    14.02.2005

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Iron Man Release: Iron Man Sega , Secret Level
    Cover Packshot von Jurassic: The Hunted Release: Jurassic: The Hunted
    Cover Packshot von Jak and Daxter: The Lost Frontier Release: Jak and Daxter: The Lost Frontier Sony Computer Entertainment , High Impact Games
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 12/2016 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
990184
Astro Boy
Astro Boy im Gamezone-Test
Wenn Größen wie das Sonic Team, der Pionier der japanischen Animation und "Vater der Mangas" Osamu Tezuka und die Havok2 Engine aufeinander treffen, so könnte man ein durchaus nettes Spiel erwarten.
http://www.gamezone.de/Astro-Boy-Spiel-18318/Tests/Astro-Boy-im-Gamezone-Test-990184/
03.03.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/03/astroboy-04.jpg
tests