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  • Aurora Watching: Der Spion, der aus der Kälte kam - Leser-Test von BigJim

    Aurora Watching: Der Spion, der aus der Kälte kam - Leser-Test von BigJim Cole Sullivan hieß der schleichende CIA-Agent, der bereits in den Taktik-Spielen GORKY 17 und GORKY ZERO die Hauptrolle spielte. Verdeckte Operationen sind sein Spezialgebiet. Ähnlich wie Sam Fisher in SPLINTER CELL geht er dabei entsprechend lautlos vor. Der US-Geheimdienst hat einen neuen Auftrag für ihn. Diesmal geht es zu einer ominösen Forschungsstation am Rande der arktischen Eiswüste. Also hinein in die die Winterbekleidung.

    Russische Wissenschaftler tüfteln in einem unterirdischen Labor an einem gefährlichen Experiment. Forschungsobjekt ist ein geflutetes Atom-U-Boot, welches bei den Militärs offiziell als verschollen gilt und nun den Weltfrieden bedrohen soll. Doch damit nicht genug. Die Ganoven arbeiten zudem noch am Projekt "Grazy Iwan", an der Schaffung genmanipulierter Super-Soldaten, von denen langfristig ganze Armeen angefertigt werden sollen, was ebenfalls nichts Gutes bedeuten kann. Klar, dass Cole Sullivan (Deckname: "White Fox") etwas dagegen unternehmen muß.

    AURORA WATCHING ist in technischer Hinsicht etwas besser als die GORKY-Vorläufer. Dem Quasi-Konkurrenten SPLINTER CELL hinkt der Titel aber hoffnungslos hinterher. Die Texturqualität ist vergleichsweise schwach, spektakuläre Licht- und Schatteneffekte sucht man vergeblich. Die Grafik wirkt insgesamt konsolenlastig. Bedientechnisch kann man nicht meckern. Wir steuern Sullivan wahlweise aus der Verfolgerperspektive oder Draufsicht. Letztere erweist sich stellenweise als hilfreich, um größere Bildausschnitte zu überblicken und so beispielsweise Wachposten schon aus weiterer Entfernung auszumachen. Dabei ist die Bewegungsfreiheit unseres Hauptcharakters sehr eingeschränkt. Anders als Sam Fisher verfügt unser CIA-Arktisspion über keinerlei akrobatische Spezialgriffe. Sullivan vermag nur zu gehen und zu rennen. Nicht einmal Hindernisse kann er überspringen. Das nimmt dem Spieler zahlreiche taktische Möglichkeiten, zumal sich die Einzelspielermissionen (Multiplayer existiert nicht) ohnehin schon als extrem linear offenbaren.

    Überhaupt sind Missions- und Leveldesign auf Dauer mehr ermüdend als spannend. Dies hängt natürlich nicht zuletzt mit dem Szenario zusammen. Die arktische Einöde bietet als Schauplatz naturgemäß wenig Raum für optische Abwechselung. Neunzig Prozent der Zeit verbringt der Spieler in unterirdischen Laboreinrichtungen, die sich äußerlich kaum voneinander unterscheiden. Zuletzt ackern wir uns auch durch das besagte Atom-U-Boot, welches immerhin Zielobjekt der Operation ist. Aber sonst?

    Die Minirätsel beschränken sich auf das Hacken von Computern. Cole Sullivan fummelt sich während der insgesamt neun Missionen durch ein Laser-Labyrinth oder düst an anderer Stelle mit einem Schneeflitzer, der sich recht unpräzise steuert, über die Arktis. Überwachungskameras müssen stets umgangen bzw. elektronisch ausgeschaltet werden. Zerstören (z.B. durch einen gezielten Schuss) kann man die Dinger nicht. Eine am Bildschirmrand eingeblendete Karte unterstützt die räumliche Orientierung.

    Wenn der CIA-Mann schon nicht springen und klettern kann, so besitzt er doch wenigstens ein paar brauchbare Waffen. Neben (schallgedämpfter) Pistole, MP, Schrot- und Scharfschützengewehr auch Sprengstoffe sowie Gasgranaten. Dem lautlose Nahkampf, bei den wir den Gegner mit dem Messer erstechen oder einfach nur ohnmächtig schlagen, sollte man dabei den Vorzug geben. Der Feind erscheint bei Auslösung eines eventuellen Alarms so zahlreich, dass Sullivan dann nur noch mit Not und Mühe heil aus der Sache rauskommt. Munition ist nämlich während des gesamten Spielverlaufs Mangelware, ebenso Erste-Hilfe-Sets. Daher gilt es, die Gesundheit unseres Charakters zu schonen. In bestimmten Situationen sind Feuergefechte allerdings unumgänglich.

    Fazit:
    AURORA WATCHING ist nicht das, was verwöhnte Sam-Fisher-Fans von einem Schleich-Shooter erwarten dürften. Mangels Handlungsfreiheit und langweiligem Missionsdesign will sich so recht kein Spielspass einstellen. Wer Taktik mit Abwechselung sucht, bleibt besser weiterhin bei Titeln wie I.G.I. oder SPLINTER CELL.

    Negative Aspekte:
    eintöniges Missions- und Leveldesign, technisch unspektakulär, keine Handlungsfreiheit

    Positive Aspekte:
    Story (geheimnisvolles U-Boot und Forschungsprojekt "Grazy Iwan")

    Infos zur Spielzeit:
    BigJim hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Aurora Watching
    Aurora Watching
    Developer
    Metropolis Software
    Release
    17.03.2005

    Aktuelle Action-Spiele Releases

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Aurora Watching
Aurora Watching: Der Spion, der aus der Kälte kam - Leser-Test von BigJim
http://www.gamezone.de/Aurora-Watching-Spiel-18414/Lesertests/Aurora-Watching-Der-Spion-der-aus-der-Kaelte-kam-Leser-Test-von-BigJim-1004912/
20.08.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/01/442.jpg
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